<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Carsten Hinnah &#8211; Gen-Gesundheit</title>
	<atom:link href="https://gen-gesundheit.org/author/hinnah/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://gen-gesundheit.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Jul 2019 11:01:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.4.1</generator>
	<item>
		<title>Arbeiten im Sommer: Die richtige Ernährung und Kleidung hilft</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/arbeiten-im-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2019 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=763</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hohe Temperaturen wirken sich gravierend auf unsere Leistungsfähigkeit aus. Häufig fühlen wir uns kraftlos und unmotiviert. Mit der richtigen Ernährung...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/arbeiten-im-sommer/">Arbeiten im Sommer: Die richtige Ernährung und Kleidung hilft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hohe Temperaturen wirken sich gravierend auf unsere Leistungsfähigkeit aus. </strong><strong>Häufig fühlen wir uns kraftlos und unmotiviert. Mit der richtigen Ernährung und Kleidung können Sie das ändern. Wir verraten Ihnen, wie Sie auch im Sommer produktiv arbeiten. </strong></p>
<h2><strong>Flüssigkeitsverlust ausgleichen</strong></h2>
<figure id="attachment_766" aria-describedby="caption-attachment-766" style="width: 543px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Wasser-mit-Beeren.jpg"><img class="wp-image-766" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Wasser-mit-Beeren-300x225.jpg" alt="" width="543" height="407" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Wasser-mit-Beeren-300x225.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Wasser-mit-Beeren-768x576.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Wasser-mit-Beeren-1024x768.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Wasser-mit-Beeren.jpg 1920w" sizes="(max-width: 543px) 100vw, 543px" /></a><figcaption id="caption-attachment-766" class="wp-caption-text">© silviarita / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Um unsere Kerntemperatur von 37,5 Grad auch bei hohen Außentemperaturen aufrecht zu erhalten, setzt unser Körper einige lebensnotwendige Mechanismen in Gang. Dazu zählt insbesondere die Produktion von Schweiß, mit der unser Körper überschüssige Wärme abgibt. Der Nachteil: Unser Körper verliert durch das viele Schwitzen große Mengen an Wasser. Wenn Sie diesen Flüssigkeitsverlust nicht wieder ausgleichen, drohen Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und im schlimmsten Fall Kreislaufprobleme.</p>
<p>Sie sollten daher bei hohen Außentemperaturen unbedingt darauf achten, genügend zu trinken. Am besten eignen sich Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen und lauwarmer Tee, um unsere körpereigene Wärmeregulation zu unterstützen. Auch der Verzehr von Suppen oder Obst- und Gemüsesorten, die viel Wasser enthalten, wie Wassermelone oder Gurke ist zu empfehlen. Zudem sollten Sie vermehrt Nahrungsmittel zu sich nehmen, die einen hohen Salzgehalt haben. Unser Körper verliert durch Schwitzen nämlich nicht nur Wasser, sondern auch viel Salz.</p>
<h2><strong>Kleine Mahlzeiten anstatt Festmahl</strong></h2>
<p>Unser Trinkverhalten hat also einen entscheidenden Einfluss auf unser körperliches Wohlergehen. Genauso wichtig ist es, seine Essgewohnheiten an die hohen Außentemperaturen anzupassen.</p>
<p>Vielen Menschen vergeht im Sommer der Appetit. Daher bietet es sich an, an heißen Tagen ein großzügiges Frühstück zu sich zu nehmen. Über den Tag verteilt sollte man dann auf leichte Kost wie Salat, Obst und Gemüse sowie Fisch zurückgreifen. Auf deftige Speisen sollten Sie dagegen verzichten. Das beugt Magenproblemen vor, die bei Hitze häufig auftreten. Zudem mündet der Verzehr von Schnitzel, Pommes und Co. häufig im umgangssprachlichen Suppenkoma, der die Produktivität deutlich senkt.</p>
<h2><strong>Kälte-Schock vermeiden</strong></h2>
<p>Wer kennt es nicht? Schnell am Kiosk ein Eis gegen die Hitze gekauft, doch die erhoffte Erleichterung bleibt aus, da man Kopfschmerzen bekommt. Warum ist das so?</p>
<figure id="attachment_765" aria-describedby="caption-attachment-765" style="width: 313px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sommerkleidung.jpg"><img class="wp-image-765" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sommerkleidung-200x300.jpg" alt="" width="313" height="470" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sommerkleidung-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sommerkleidung-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sommerkleidung-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 313px) 100vw, 313px" /></a><figcaption id="caption-attachment-765" class="wp-caption-text">© BBH Singapore/ Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Viele Menschen vertragen den Temperaturunterschied zwischen Kaltem im Mund und einer erhöhten Körpertemperatur nicht. Der Grund ist simpel: Unsere Blutgefäße verengen sich schlagartig, wenn unser Körper mit etwas extrem Kaltem wie Eis in Berührung kommt. Empfindliche Personen reagieren mit blitzartig einsetzenden Kopfschmerzen.</p>
<p>Sie sollten daher auf den Verzehr von Eis und eiskalten Getränken verzichten, wenn Ihr Körper hohen Außentemperaturen ausgesetzt ist. Benetzen Sie stattdessen Ihre Handgelenke, Beine oder Ihren Nacken mit kühlem Wasser. Das sorgt für schnelle Abkühlung – auch am Arbeitsplatz.</p>
<h2><strong>Kleidung auf Temperaturen abstimmen</strong></h2>
<p>An besonders heißen Tagen lohnt sich ein Gespräch mit dem Vorgesetzten über einen gelockerten Dresscode. Jacketts, Blazer und Krawatten tragen nämlich erheblich zur Erhitzung des Körpers bei. Besser zum Arbeiten im Sommer sind kurzärmlige Hemden oder Blusen sowie leichte Hosen oder ein eleganter Sommerrock geeignet.</p>
<p>In jedem Fall sollten Arbeitnehmer darauf achten, dass Ihre Kleidung luft- und feuchtigkeitsdurchlässig sowie leicht und bequem ist. Hautenge Kleidung und dicke Stoffe am besten im Schrank lassen, damit Luft an die Haut gelangen kann. Wer viel draußen ist, sollte eine Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen.</p>
<p>Weitere hilfreiche Tipps, wie Sie im Sommer für Abkühlung sorgen können, finden Sie in meinem Blogbeitrag <a href="https://gen-gesundheit.org/hitze-im-buero-tipps-fuer-angenehmes-arbeiten-im-sommer/">Hitze im Büro.</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/arbeiten-im-sommer/">Arbeiten im Sommer: Die richtige Ernährung und Kleidung hilft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vitaminmythen im Faktencheck</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/vitaminmythen-im-faktencheck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 07:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gen-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsmythos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=725</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie schützen vor Erkältungen, sind in Pillenform gesünder und Kochen zerstört sie. Diese gängigen Vitaminmythen hat sicherlich jeder von uns...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/vitaminmythen-im-faktencheck/">Vitaminmythen im Faktencheck</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie schützen vor Erkältungen, sind in Pillenform gesünder und Kochen zerstört sie. Diese gängigen Vitaminmythen hat sicherlich jeder von uns schon einmal gehört. Doch stimmen sie? Wir haben die fünf populärsten Irrtümer rund um die lebenswichtigen Stoffe auf den Prüfstand gestellt. </strong></p>
<figure id="attachment_727" aria-describedby="caption-attachment-727" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sonne.jpg"><img class="wp-image-727 size-medium" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sonne-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sonne-300x300.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sonne-150x150.jpg 150w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sonne-768x768.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Sonne-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-727" class="wp-caption-text">© Jordan Wozniak / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Vitamine sind für unsere Gesundheit unverzichtbar. Denn unser Körper benötigt sie für viele lebenswichtige Funktionen. Vitamine fördern nicht nur unsere körperliche und geistige Fitness, sondern schützen uns auch vor körperlichem Verfall. Der Wissenschaft sind derzeit 20 Vitamine bekannt, 13 gelten als unerlässlich für den Menschen. Zu diesen gehören die Vitamine A, C, D, E und K sowie der Vitamin-B-Komplex, bestehend aus acht Vitaminen. Abgesehen von diesen Fakten ranken sich viele Mythen um die lebensnotwendigen Stoffe.</p>
<h2><strong>Vitaminmythos 1: Der menschliche Körper kann Vitamine nicht selbst herstellen<br />
</strong></h2>
<p>Es ist richtig, dass unser Körper die lebenswichtigen Stoffe nicht selbst produzieren kann. Wir sind darauf angewiesen, Vitamine über die Nahrung aufzunehmen – mit einer Ausnahme: Unsere Haut ist in der Lage, Vitamin D eigenständig zu bilden; allerdings nur wenn UVB-Strahlung auf sie trifft. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig an der frischen Luft aufzuhalten. Da die UVB-Strahlung im Winter geringer als im Sommer ist, sind Spaziergänge in der dunklen Jahreszeit umso wichtiger. Sie sollten Ihr Sonnenbad allerdings gut dosieren, damit Ihre Haut keinen Schaden durch die Sonnenstrahlen nimmt. Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko nämlich dramatisch.</p>
<h2><strong>Vitaminmythos 2: Vitaminpillen fördern die Gesundheit<br />
</strong></h2>
<p>Jein! Wenn Sie nachweislich unter einem Vitaminmangel leiden, sind Supplemente der essentiellen Stoffe probate Mittel, um den Vitaminhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Gefährdet sind unter anderem Menschen, die sich selten im Freien aufhalten (Vitamin D-Mangel), und Veganer, die durch den Verzicht auf tierische Produkte kein Vitamin B12 über die Nahrung aufnehmen können.</p>
<figure id="attachment_728" aria-describedby="caption-attachment-728" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Pillen.jpg"><img class="wp-image-728 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Pillen-300x200.jpg" alt="" width="390" height="260" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Pillen-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Pillen-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Pillen-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Pillen.jpg 1920w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a><figcaption id="caption-attachment-728" class="wp-caption-text">© stevepb / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Allerdings ist krank machender Vitaminmangel in Deutschland sehr selten, <a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-06/nahrungsergaenzungsmittel-vitamine-calcium-tablette-wirkung-risiko">die Einnahme von Vitaminpillen daher meist unnötig.</a> Zu hohe Dosen der lebensnotwendigen Stoffe können uns sogar schaden. Wer beispielsweise regelmäßig zu viel Vitamin D zu sich nimmt, riskiert eine Verkalkung des Herzen, der Nieren oder Lunge. Eine Überdosis Vitamin E kann sogar zu einem erhöhten Krebsrisiko führen.</p>
<h2><strong>Vitaminmythos 3: Frische Lebensmittel haben einen höheren Vitamingehalt<br />
</strong></h2>
<p>Der Mythos stimmt nur teilweise. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf von Obst und Gemüse auf die Herkunft der Nahrungsmittel achten. Je länger die Reise der Vitaminspender, desto mehr Nährstoffe gehen verloren, auch Vitamine. Lebensmittel, die gleich nach der Ernte tiefgefroren wurden, enthalten daher nicht selten mehr Vitamine als die Weltenbummler – vorausgesetzt sie werden später schonend zubereitet. Den höchsten Vitamingehalt enthält allerdings Obst und Gemüse, das regional geerntet wurde und im Supermarkt frisch angeboten wird.</p>
<figure id="attachment_730" aria-describedby="caption-attachment-730" style="width: 494px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Paprika.jpg"><img class="wp-image-730" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Paprika-300x200.jpg" alt="" width="494" height="329" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Paprika-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Paprika-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Paprika-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 494px) 100vw, 494px" /></a><figcaption id="caption-attachment-730" class="wp-caption-text">© Kai Pilger / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Vitaminmythos 4: Kochen zerstört Vitamine<br />
</strong></h2>
<p>Dieser Vitaminmythos ist weit verbreitet. Doch bedeutet das auch, dass er stimmt? Jein. Es ist zwar richtig, dass einige Vitamine sehr hitzeempfindlich sind. Andere wiederum kann unser Körper besser aufnehmen, wenn das Lebensmittel erhitzt wurde. Es kommt vor allem darauf an, ob das Vitamin wasser- oder fettlöslich ist. Beispiel Paprika: Während das wasserlösliche Vitamin C im Gemüse durch längeres Erhitzen zu großen Teilen verloren geht, kann das fettlösliche Vitamin A besser von uns aufgenommen werden, wenn wir die Paprika vorher gekocht haben.</p>
<p>Um den Vitamingehalt von Lebensmitteln bestmöglich zu erhalten, ist eine schonende Zubereitung zu empfehlen. Die vitaminschonendste Kochvariante ist das Dämpfen.</p>
<h2><strong>Vitaminmythos 5: Vitamin C schützt gegen <a href="https://gen-gesundheit.org/starkes-immunsystem-gesund-durch-die-kalte-jahreszeit/">Erkältungen</a><br />
</strong></h2>
<p>Auch dieser Vitaminmythos hält sich hartnäckig, ist aber ein Irrglaube. <a href="https://www.medizin-transparent.at/vitamin-c-beinahe-nutzlos-gegen-erkaltungen">Keine Studie konnte bislang belegen, dass die vermehrte Einnahme von Vitamin C eine vorbeugende Wirkung gegen Atemwegserkrankungen wie Erkältungen besitzt</a>. Allerdings wird vermutet, dass die Zufuhr von Ascorbinsäure während der Erkrankung die durchschnittliche Krankheitsdauer um geringe Zeit verkürzen kann.</p>
<p>Weitere Ernährungsmythen finden Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema <a href="https://gen-gesundheit.org/mythen-der-gesundheitsforschung/">Gesundheitsmythen.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/vitaminmythen-im-faktencheck/">Vitaminmythen im Faktencheck</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DWA-Arbeitskreis Störstoffe in Entwässerungssystemen tagt in Münster</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/strategien-gegen-stoerstoffe-im-abwasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten Albaad GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Abfall]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Störstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Toilette]]></category>
		<category><![CDATA[Verzopfungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=813</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die DWA-Arbeitsgruppe „Störstoffe in Entwässerungssystemen“ hat auf Einladung des Feuchttuchherstellers Albaad Deutschland GmbH in Münster getagt. Auf der Agenda standen...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/strategien-gegen-stoerstoffe-im-abwasser/">DWA-Arbeitskreis Störstoffe in Entwässerungssystemen tagt in Münster</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die DWA-Arbeitsgruppe „Störstoffe in Entwässerungssystemen“ hat auf Einladung des Feuchttuchherstellers Albaad Deutschland GmbH in Münster getagt. Auf der Agenda standen Strategien gegen Störstoffe im Abwasser. Was sich zunächst abstrakt anhört, hat ganz handfeste praktische und finanzielle Folgen: Immer öfter wird die Prozesskette der Abwasseraufbereitung durch über die Toilette entsorgte Abfälle belastet; Pumpen verstopfen, Abwassergebühren steigen. Ganz vorne bei den Störstoffen liegen Katzenstreu, Medikamente und Kosmetikartikel wie Baby- und Kosmetiktücher. Bei der Problemlösung sieht Albaad Verbraucher, Handel und Industrie in der Bringschuld, die der Hersteller schon jetzt mit innovativen Produkten erfüllt.</strong></p>
<figure id="attachment_815" aria-describedby="caption-attachment-815" style="width: 543px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/DSC_1335-dwa-.jpg"><img class="wp-image-815" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/DSC_1335-dwa--300x169.jpg" alt="" width="543" height="306" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/DSC_1335-dwa--300x169.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/DSC_1335-dwa--768x432.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/DSC_1335-dwa--1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 543px) 100vw, 543px" /></a><figcaption id="caption-attachment-815" class="wp-caption-text">Im Rahmen ihrer Tagung besichtigte die DWA-Arbeitsgruppe „Störstoffe in Entwässerungssystemen“ das Werk des Feuchttuchherstellers Albaad Deutschland GmbH in Ochtrup bei Münster. (Quelle: ALbaad Deutschland GmbH)</figcaption></figure>
<p>Die Arbeitsgruppe der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) befasst sich insbesondere mit den Auswirkungen, die Feuchtreinigungs- und Vliestücher auf das Abwassersystem haben. „Wir sind uns der Folgen falsch entsorgter Tücher für die Babypflege, Kosmetik und Haushaltsreinigung bewusst. Das Problem wird allerdings durch falsche Entsorgungsgewohnheiten verursacht, weshalb Aufklärungsarbeit wichtig ist“, sagt Wolfgang Tenbusch, Geschäftsführer des kontinentaleuropäischen Marktführers für Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier Albaad Deutschland. „Für viele Mitmenschen ist die Toilette leider der bequemste Entsorgungsweg“. Deshalb werden vor allem Feuchttücher zur Babypflege und zum Abschminken, die im Bad und damit „toilettennah“ benutzt werden, oft unsachgemäß über die Toilette entsorgt. Auch in der Umgebung von Altenpflegeeinrichtungen häufen sich Verzopfungen in der Kanalisation aufgrund falsch entsorgter trockener und feuchter Einmal-Waschlappen. Anders als feuchtes Toilettenpapier bestehen diese Vliestücher nicht aus organischem Zellstoff, sondern einem reißfesten Polyester-Gemisch. Benutzte Tücher gehören daher in den Restmüll.</p>
<h2><strong>Feuchtes Toilettenpapier: Faserverbund löst sich im Wasser </strong></h2>
<p>Demgegenüber besteht feuchtes Toilettenpapier aus einem wasserlöslichen Verbund aus Cellulose und Viskosefasern und kann über die Toilette entsorgt werden. Die Albaad-Gruppe hat mit dem neuen Werkstoff „Hydrofine“ ein Basismaterial für feuchtes Toilettenpapier entwickelt, das vollständig biologisch abbaubar ist und ohne chemische Binder und synthetische Fasern auskommt. Toilettenpapier auf Hydrofine-Basis zerfällt durch die mechanischen Einwirkungen infolge der Wasserverwirbelungen in der Kanalisation noch schneller. Nach der Benutzung fängt es bereits nach wenigen Minuten an, sich in seine Faserbestandteile aufzulösen. In Deutschland wurden die feuchten Toilettenpapiere im vergangenen Jahr  Eigenmarken von Drogerie- und Handelsketten erfolgreich an den Markt gebracht. Die Quintessenz laute also: „Die Toilette ist kein Mülleimer – und feuchtes Toilettenpapier ist nicht das Problem“, sagt Tenbusch.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/strategien-gegen-stoerstoffe-im-abwasser/">DWA-Arbeitskreis Störstoffe in Entwässerungssystemen tagt in Münster</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hitze im Büro: Tipps für angenehmes Arbeiten im Sommer</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/hitze-im-buero-tipps-fuer-angenehmes-arbeiten-im-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Sommer produktiv zu arbeiten, fällt vielen Menschen schwer. Hohe Temperaturen machen unserem Körper zu schaffen, unsere Konzentration und Motivation...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/hitze-im-buero-tipps-fuer-angenehmes-arbeiten-im-sommer/">Hitze im Büro: Tipps für angenehmes Arbeiten im Sommer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Sommer produktiv zu arbeiten, fällt vielen Menschen schwer. Hohe Temperaturen machen unserem Körper zu schaffen, unsere Konzentration und Motivation sinken. Mit diesen Tricks gelingt es Ihnen, die Hitze im Büro zu bändigen und so leistungsfähig zu bleiben.</strong></p>
<p>Hohe Temperaturen wirken sich gravierend auf unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten aus. Der Grund: Bei sehr hohen Umgebungstemperaturen funktioniert unser innerer Wärmeregulator, der die Wärme über das Blut von innen nach außen transportiert, nicht mehr richtig. Trotzdem versucht unser Körper alles, um die Kerntemperatur von 37,5 Grad konstant zu halten: Der Blutdruck steigt, denn das Blut soll die Wärme abtransportieren, und wir beginnen zu schwitzen, um unsere Haut zu kühlen.</p>
<p>Diese Körperfunktionen sind überlebenswichtig, zugleich machen sie uns zu schaffen. Wir leiden unter Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Kreislaufproblemen. Unsere Leistungsfähigkeit und Motivation sind enorm beeinträchtigt. Wichtig in diesen Situationen ist, dass Sie ausreichend Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen. In vielen Fällen reicht das allerdings nicht aus, um längerfristig produktiv zu arbeiten. Abhilfe bei Hitze im Büro bieten auch die folgenden Tricks:</p>
<figure id="attachment_759" aria-describedby="caption-attachment-759" style="width: 498px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Thermometer.jpg"><img class="wp-image-759" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Thermometer-300x174.jpg" alt="" width="498" height="289" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Thermometer-300x174.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Thermometer-768x446.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Thermometer-1024x595.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Thermometer.jpg 1920w" sizes="(max-width: 498px) 100vw, 498px" /></a><figcaption id="caption-attachment-759" class="wp-caption-text">© geralt / Pixabay.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Nutzen Sie den Morgen </strong></h2>
<p>Wenn Sie flexible Arbeitszeiten oder Gleitzeit haben, sollten Sie diesen Vorteil im Sommer nutzen, um der Hitze im Büro zu entfliehen. Denn wer in den Sommermonaten früher mit der Arbeit beginnt, findet in der Regel eine angenehmere Raumtemperaturen vor. Weiterer Vorteil: Sie können dann nach Hause gehen, wenn das Thermometer seinen Höhepunkt erreicht, da die Bürotemperatur bei konstanter Sonneneinstrahlung stetig steigt.</p>
<p>Alternativ können Sie Ihren Arbeitgeber auch darum bitten, von Zuhause aus arbeiten zu dürfen. Hier können Sie sich durch ein kühles Fußbad oder Arbeiten im abgedunkelten Raum zusätzliche Abkühlung verschaffen.</p>
<h2><strong>Multitasking vermeiden, regelmäßige Pausen einlegen</strong></h2>
<p>Viele Menschen haben damit Probleme, bei hohen Temperaturen konzentriert zu arbeiten. <a href="https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/heisser-sommer-produktiv-trotz-hitze/22863636.html">Dabei wären sie laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin dazu gut imstande.</a> Die Studie fand heraus, dass Menschen bei höheren Lufttemperaturen auch noch nach vier Stunden leistungsfähig sind. Allerdings fühle man sich schlapp und die Motivation nehme ab.</p>
<p>Wenn Sie nicht in ein Motivationstief fallen möchten, sollten Sie Multitasking vermeiden und nicht an zwei oder mehr Aufgaben zeitgleich arbeiten. Das erhöht in der Regel die Produktivität. Zudem steigt Ihre Motivation, wenn Sie eine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen haben. Das gilt übrigens für alle Jahreszeiten.</p>
<p>Eine weiteres Hilfsmittel, um trotz erhöhter Raumtemperatur langfristig produktiv zu arbeiten, sind regelmäßige Pausen. Experten empfehlen, alle 45 Minuten für wenige Minuten eine Pause einzulegen. Am effektivsten ist die kurze Auszeit, wenn Sie an die frische Luft oder in einen kühleren Raum gehen.</p>
<h2><strong>Raumtemperatur senken</strong></h2>
<figure id="attachment_760" aria-describedby="caption-attachment-760" style="width: 590px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Ventilator.jpg"><img class="wp-image-760" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Ventilator-300x200.jpg" alt="" width="590" height="394" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Ventilator-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Ventilator-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Ventilator-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Ventilator.jpg 1920w" sizes="(max-width: 590px) 100vw, 590px" /></a><figcaption id="caption-attachment-760" class="wp-caption-text">© bru-nO / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Konstante Sonneneinstrahlung kann ein Büro schnell in eine Sauna verwandeln. Damit die Temperaturen nicht ins Unerträgliche steigen, sollten Sie Ihre Fenster unbedingt mit einem Sonnenschutz versehen. Wenn Ihr Büro mit Jalousien ausgestattet ist, sollten Sie diese vor der Mittagszeit herunterlassen, damit einfallende Sonnenstrahlen den Raum nicht unnötig aufheizen.</p>
<p>Auch morgendliches Stoßlüften verschafft Abhilfe vor Hitze im Büro. Nutzen Sie die Nachtauskühlung, um die Raumtemperatur auf ein angenehmes Niveau zu bringen. Da sich die Luft an heißen Sommertagen bereits vormittags deutlich erwärmt, sollten Sie nach zehn Uhr auf ausgiebiges Lüften verzichten. Ansonsten dringt die warme und häufig schwüle Luft von außen in Ihr Büro.</p>
<p>Zudem können Sie die Temperatur am Arbeitsplatz dadurch senken, dass Sie alle nicht benötigten Elektrogeräte im Büro ausschalten. Denn diese geben Wärme ab, wenn sie angeschaltet sind.</p>
<h2><strong>Nutzen Sie Klimaanlagen und Ventilatoren mit Bedacht</strong></h2>
<p>Klimaanlagen können die Raumtemperatur in Nullkommanichts auf ein angenehmes Niveau senken. Wichtig dabei ist, dass Sie die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen. Ist der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen nämlich zu groß, drohen Kreislaufbeschwerden, sobald Sie das Büro verlassen. Zudem können falsch positionierte Klimaanlagen zu Kopf- und Nackenschmerzen führen. Achten Sie daher darauf, dass der Windzug nicht direkt auf Ihren Kopf ausgerichtet ist.</p>
<p>Auch Ventilatoren sind geeignete Hilfsmittel, um Hitze im Büro zu vermeiden. Wie bei Klimaanlagen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Ventilator nicht auf Ihren Kopf ausgerichtet ist. Im Idealfall ist er so positioniert, dass der Windzug den Oberkörper kühlt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/hitze-im-buero-tipps-fuer-angenehmes-arbeiten-im-sommer/">Hitze im Büro: Tipps für angenehmes Arbeiten im Sommer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einweihungsfeier mit Konzernspitze: Albaad Deutschland wächst um 4.500 Quadratmeter</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/halleneinweihung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten Albaad GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktführer]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=807</guid>

					<description><![CDATA[<p>Raum für Wachstum, Visionen und weitere Innovationen: Unter dem Applaus der Belegschaft weihte die Führungsriege der Albaad Unternehmensgruppe im Dezember...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/halleneinweihung/">Einweihungsfeier mit Konzernspitze: Albaad Deutschland wächst um 4.500 Quadratmeter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Raum für Wachstum, Visionen und weitere Innovationen: Unter dem Applaus der Belegschaft weihte die Führungsriege der Albaad Unternehmensgruppe im Dezember 2018 die neue Halle am Standort Ochtrup ein. Dan Mesika, CEO von Albaad Israel, und der Präsident der Albaad Gruppe Amnon Brodie waren hierfür nach Deutschland gekommen. Das stetige Wachstum des Herstellers für Feucht- und Hygienetücher erforderte die Erweiterung der Produktionsstätte um circa 4.500 Quadratmeter. Für 2019 plant das Ochtruper Unternehmen, weitere 45 Mitarbeiter einzustellen.</strong></p>
<figure id="attachment_809" aria-describedby="caption-attachment-809" style="width: 413px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Albaad_Besichtigung.jpg"><img class="wp-image-809 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Albaad_Besichtigung-300x200.jpg" alt="" width="413" height="276" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Albaad_Besichtigung-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Albaad_Besichtigung-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/06/Albaad_Besichtigung-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 413px) 100vw, 413px" /></a><figcaption id="caption-attachment-809" class="wp-caption-text">Kai Hutzenlaub, Bürgermeister der Stadt Ochtrup, Wolfgang Tenbusch, Geschäftsführer von Albaad Deutschland, und Amnon Brodie, Präsident der Albaad-Gruppe, machten sich vor Beginn der Fertigung ein Bild von der neuen Produktion. (Quelle: Albaad Deutschland GmbH)</figcaption></figure>
<p>„Ochtrup ist das Herz von Albaad Deutschland und die Hauptstadt der europäischen Feuchttuch-Industrie. Mitzuerleben, wie der Standort immer weiter wächst, erfüllt mich mit Stolz“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Tenbusch, der seit 14 Jahren die Geschicke der Albaad Deutschland GmbH leitet. Zusammen mit Amnon Brodie und Dan Mesika, Präsident und CEO des israelischen Mutterkonzerns Albaad, weihte Tenbusch jetzt die neue Halle am Standort in Ochtrup ein. Brodie und Mesika waren zu Strategiegesprächen für das Jahr 2019 ins Münsterland gereist. Die Einweihung der neuen Halle ließen sie sich natürlich nicht entgehen. Ochtrups Bürgermeister, Kai Hutzenlaub sprach in seinem Grußwort von einem Festtag für die Stadt Ochtrup und die Region: „Mit dem Standortausbau beweist Albaad erneut seine große Verbundenheit mit der Stadt Ochtrup.“</p>
<h2><strong>Umsatz der Albaad Deutschland wächst seit Jahren zweistellig</strong></h2>
<p>In den vergangenen Jahren verzeichnete Albaad Deutschland ein jährliches Umsatzwachstum von durchschnittlich zehn Prozent. Die Erlöse kletterten auf mehr als 200 Millionen Euro. Die Produktionszahlen stiegen und das Produktportfolio wurde erweitert. Das Ochtruper Unternehmen entwickelte sich zum kontinentaleuropäischen Marktführer für Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier im Bereich der Handelsmarken. „Mit dem Ausbau wollen wir den Wachstumskurs fortführen und unsere Position als Marktführer weiter festigen“, sagte Tenbusch. Mit der neuen 4.500 Quadratmeter großen Halle wächst die überdachte Produktions- und Lagerfläche auf insgesamt 23.000 Quadratmeter an. Die Halle soll sowohl als Produktionsstätte von Feucht- und Hygienetüchern als auch als Papierlager dienen.</p>
<h2><strong>Belegschaft als Erfolgsfaktor</strong></h2>
<p>Als entscheidend für den Erfolg des Unternehmens sieht Tenbusch die derzeit rund 480 Mitarbeiter. „Ohne die hohe Einsatzbereitschaft der Albaad-Belegschaft wäre ein Wachstum in diesem Ausmaß in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen“, sagt der Geschäftsführer. Im neuen Jahr sollen 45 zusätzliche Mitarbeiter zur Belegschaft hinzustoßen. Allerdings sei es anspruchsvoll, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/halleneinweihung/">Einweihungsfeier mit Konzernspitze: Albaad Deutschland wächst um 4.500 Quadratmeter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund im Job</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gen-gesundheit.org/?p=342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Doch die Menschen werden nicht nur immer älter, sie arbeiten auch immer länger – und...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/">Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund im Job</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Doch die Menschen werden nicht nur immer älter, sie arbeiten auch immer länger – und sollen bis zur Rente möglichst gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Unternehmen und welchen Beitrag können sie leisten?</strong></p>
<p>2020 werden knapp 27 Prozent aller Menschen im erwerbsfähigen Alter 55 Jahre oder älter sein. Gleichzeitig wird die Gruppe der arbeitenden Bevölkerung schrumpfen. Um auf diesen Mangel an Arbeitskräften zu reagieren, wird die Lebensarbeitszeit stetig steigen. Das zeigt eine Eurostat-Studie, dem Statistischen Amt der EU. Laut einer anderen Umfrage würden viele ältere Beschäftigte ihre Arbeitszeit schrittweise reduzieren und nach dem Renteneintrittsalter noch weiter arbeiten. Daher müssen wir uns noch intensiver mit der Frage beschäftigen: Wie ist es möglich, bis zur Rente und darüber hinaus gesund, motiviert und leistungsfähig zu bleiben? Denn künftig wird unser Wohlstand mehr als bisher davon abhängen, wie sich die Gesundheit der älteren Beschäftigten entwickelt.</p>
<h2>Unternehmen investieren in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter</h2>
<p>Zum einen sind die Unternehmen gefordert. Die nutzen die Potenziale der Älteren inzwischen schon weitaus stärker als früher. Seit 2005 ist laut Bundesministerium für Arbeit die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von über 55 Jahren um rund 1,3 Millionen gestiegen. Die Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen weist eine besonders dynamische Entwicklung auf. Ihre Erwerbsbeteiligung hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, egal ob nur die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder die Erwerbstätigkeit insgesamt betrachtet wird.</p>
<p>Doch die Unternehmen müssen noch mehr in die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer investieren. Sie können zum Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter beitragen – etwa indem sie die drei Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Arbeits- und Gesundheitsschutz</li>
<li>Gesundheitsförderung</li>
<li>Human Ressources Management</li>
</ul>
<h2>Schutz vor Berufskrankheiten</h2>
<p>Der Arbeits- und Gesundheitsschutz geht von der Voraussetzung aus, dass Mitarbeiter vor potenziell krankmachender Gefährdung zu schützen sind. Gemeint ist damit nicht nur der Schutz vor Berufskrankheiten oder Betriebsunfällen, sondern auch die Prävention vor <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stressfolgen</a> wie etwa:</p>
<figure id="attachment_586" aria-describedby="caption-attachment-586" style="width: 465px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker.jpg"><img class="wp-image-586" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-300x199.jpg" alt="" width="465" height="309" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-300x199.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-768x508.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-1024x678.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker.jpg 1920w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" /></a><figcaption id="caption-attachment-586" class="wp-caption-text">© congerdesign / Pixabay.com</figcaption></figure>
<ul>
<li>Zeitdruck</li>
<li>Über- und Unterforderung</li>
<li>Mangelnde Anerkennung</li>
<li>Mangelnder Entscheidungsspielraum</li>
<li>Mangelnde soziale Unterstützung</li>
<li>Gestörte Kommunikation</li>
<li>Fehlende Kompetenz</li>
<li>Unsicherheit und Zukunftsangst</li>
<li>Team- und Hierarchiekonflikte</li>
<li>Ungünstige Arbeitszeitmodelle</li>
<li>Belastende Umweltbedingungen</li>
</ul>
<p>Dieser psychische Stress kann langfristig Krankheiten wie Schlafstörungen, psychosomatische Störungen oder <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a> hervorrufen und gilt als einer der Risikofaktoren für Herzinfarkt. Da psychische Erkrankungen eine der Hauptursachen für vorzeitige Berentung wegen Erwerbsunfähigkeit sind (bei Frauen die häufigste), kommt auch den Unternehmen bei der Prävention und Intervention bei Stress und dessen Folgeerscheinungen eine besondere Rolle zu.</p>
<p>Auch wenn im Übergang von der produktiven Tätigkeit zur Dienstleistungsgesellschaft die körperlichen Belastungen in der modernen Arbeitswelt teilweise abgenommen haben, gehören ergonomische Erkrankungen nach wie vor zu den Hauptursachen für die Frühverrentung, vor allem bei Männern. Auch hier gibt es Möglichkeiten, zur Gesundheit am Arbeitsplatz beizutragen, etwa mithilfe von Betriebsbegehungen, um ergonomischer Defizite festzustellen und zu beheben oder mithilfe von Vorsorgeuntersuchungen.</p>
<h2>So können Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern</h2>
<figure id="attachment_584" aria-describedby="caption-attachment-584" style="width: 416px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück.jpg"><img class="wp-image-584" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-300x200.jpg" alt="" width="416" height="278" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 416px) 100vw, 416px" /></a><figcaption id="caption-attachment-584" class="wp-caption-text">© Melissa Belanger / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Die zweite Säule des betrieblichen Gesundheitsmanagements umfasst die Gesundheitsförderung. Auf den Lebensstil ihrer Arbeitnehmer kann der Betrieb keinen direkten Einfluss nehmen. Aber er kann seinen Mitarbeitern Anreize setzen und Angebote präsentieren, etwa das Management von:</p>
<ul>
<li>Gesunder Ernährung</li>
<li>Ausreichend Bewegung</li>
<li>Stressbewältigung</li>
<li>Verantwortungsvollem Konsum von Genussmitteln</li>
<li>Sozialen Beziehungen</li>
</ul>
<p>Diese Faktoren sind nicht nur von Bedeutung für Wohlbefinden und Gesundheit in höherem Alter, sie tragen auch zur Leistungsfähigkeit und damit zur Arbeitsfähigkeit in zunehmenden Alter bei.</p>
<h2>Arbeitsgestaltung und Organisation im Alter</h2>
<p>Auch der dritten Säule, dem Human Ressources Management, kommt eine hohe Bedeutung für die Gesundheit von älteren Arbeitnehmern zu. Die Arbeits- und Betriebssituation unterliegt natürlich ökonomischen Zwängen. Allerdings ist eine aktivierende, altersgerechte Arbeitsgestaltung und Organisation wichtig für die Gesundheit der Mitarbeiter. Bezogen beispielsweise auf den entscheidenden Faktor Führung gehören moderne Führungsprinzipien wie:</p>
<ul>
<li>Delegation von Aufgaben und Verantwortung statt Kommando/Sanktionen</li>
<li>Das Führen mit Zielen</li>
<li>Die Unterstützung von teamorientierten Netzwerkstrukturen</li>
<li>Offenheit, Kommunikation, Transparenz, Empathie, Vertrauen</li>
<li>Vorbildfunktion</li>
<li>Diskussion von Problemen, Mitarbeitergespräche</li>
<li>Anerkennung</li>
<li>Motivation</li>
<li>Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter</li>
<li>Flexible und altersgerechte Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung</li>
</ul>
<p>Um einen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeiter zu leisten, ist für Unternehmen Prävention also unverzichtbar. Die Unternehmen können ihren Beitrag dazu leisten, die Rahmenbedingen zu verbessern und damit die Gesundheit zu fördern.</p>
<p>Genauso ist es wichtig, das öffentliche Bewusstsein zu verändern. Alt darf kein Makel mehr sein, altern ist kein Defizit – wobei auch die pauschale Annahme korrigiert werden muss, dass Intelligenz, Leistungsfähigkeit und Anwesenheitsquote von älteren Arbeitnehmern abnimmt. <a href="http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/223246/leistungsfaehigkeit-aelterer">Eine differenzierte Betrachtung ist sinnvoll.</a> Es stimmt zwar und ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Schnelligkeit der Informationsaufnahme und –verarbeitung im Alter abnimmt. Dagegen sind Expertenwissen, Erfahrung und Notfallkompetenz stärker als bei Jüngeren. Und: Heutzutage sind 60-Jährige oft fitter als Menschen gleichen Alters früher. Zudem ist die Variabilität zwischen einzelnen Berufen und sozialen Schichten höher als die Schwankungen zwischen Altersgruppen.</p>
<p>Es wartet also viel Arbeit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/">Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund im Job</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 09:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=698</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Wort „Stress“ ist vor allem negativ behaftet. Tatsächlich ist Stress einer unserer größten Antriebskräfte. Die natürliche Reaktion unseres Körpers...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wort „Stress“ ist vor allem negativ behaftet. Tatsächlich ist Stress einer unserer größten Antriebskräfte. Die natürliche Reaktion unseres Körpers auf eine Herausforderung lässt sich evolutionsbiologisch erklären: Früher war es überlebenswichtig, auf drohende Gefahren oder Angriffe blitzschnell zu reagieren sowie Hunger und Kälte zu überstehen. Dafür hat unser Organismus ein hochleistungsfähiges System geschaffen, das in Sekundenschnelle ein extremes Potenzial an Energie zur Verfügung stellt und das Reaktionsvermögen stark erhöht. Das Problem: Unser Körper wird heutzutage nur noch selten mit Stressfaktoren wie Kampf oder Hunger konfrontiert. Stattdessen führen Konflikte im Job oder in der Familie zu Anspannung. Fehlen geeignete Ventile, um den inneren Druck abzubauen, gerät der Körper in einen dauerhaften Alarmzustand, der zu ernsthaften körperlichen wie geistigen Erkrankungen führen kann.</strong></p>
<h2><strong>Entstehung von Stress</strong></h2>
<p>Stress entsteht im menschlichen Körper durch die Ausschüttung bestimmter Hormone. Hierzu gehören: Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol sowie das CRH (Corticotropin Releasing Hormon) und ACTH (Adrenocorticotropes Hormon). Sie sind für die Aktivierung der Alarmfunktionen unseres Körpers zuständig. „Stresshormone“ können im Körper bis zu 24 Stunden verbleiben, bis sie, insbesondere durch Bewegung, wieder abgebaut werden. <a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie.png"><img class="wp-image-702 alignright" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie-300x237.png" alt="" width="577" height="456" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie-300x237.png 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie.png 432w" sizes="(max-width: 577px) 100vw, 577px" /></a></p>
<p>Wissenschaftler fanden heraus, dass es ein sogenanntes Angstnetzwerk in unserem Gehirn gibt. Die wesentlich beteiligten Organe sind die Amygdala, der Thalamus sowie der Hippocampus.</p>
<p>Der Thalamus empfängt die Impulse von außen und filtert sie. Von dort werden die Signale, wenn sie als Gefahrensituation identifiziert wurden, auf zwei unterschiedliche Wege geschickt. Der eine ist eher analytisch; die Situation wird sorgfältig abgewogen und es wird geprüft, ob tatsächlich eine Gefahr droht. Das beansprucht nur circa drei Zehntelsekunden und ist trotzdem für eine Rettungsaktion zu langsam. Der andere Weg ist wesentlich schneller und führt zu einer Zellansammlung im Vorderhirn, dem sogenannten Mandelkern oder der Amygdala. Diese löst eine Blitzreaktion aus, die nur eine Dreiunddreißigstel Sekunde dauert, damit vielleicht lebensrettend, jedoch auch manchmal falsch sein kann. Die Amygdala ist vermutlich verantwortlich für die Einstufung der Gefahrensituation. Zudem bestimmt sie wahrscheinlich, wie lange die durch Stress erzeugte Situation im Hippocampus gespeichert wird.</p>
<h2><strong>Typische Stressauslöser</strong></h2>
<p>Stress kann sowohl durch innere als auch äußere Reize hervorgerufen werden. Die als potenzielle Bedrohung oder negativ wahrgenommenen Reize lösen die Ausschüttung der Stresshormone aus. Unser Körper reagiert körperlich wie psychisch „gestresst“.</p>
<p>Ob ein Reiz eine Stressreaktion hervorruft, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Während einige Menschen bereits nach dem Verpassen des Busses in Stress ausbrechen, bleiben andere ganz entspannt. Entscheidend für die Einschätzung eines Reizes als Stressfaktor sind vor allem die persönliche Einstellung sowie erlernte Verhaltensmuster. Dennoch gibt es einige Stressoren, auf die viele Menschen mit Stresssymptomen reagieren. Innere Stressfaktoren sind unter anderem:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Zu hohe Ansprüche oder Erwartungen an sich selbst</li>
<li style="text-align: left;">Perfektionismus</li>
<li style="text-align: left;">Unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte</li>
<li style="text-align: left;">Zukunftsängste</li>
</ul>
<p>Stressauslöser, die auf Umweltreize zurückgehen, werden häufig in die drei Kategorien „Persönliche Krisen“, „Familiäre Konflikte“ und „Berufliche Schwierigkeiten“ unterteilt. Typische äußere Stressoren sind:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;"><strong>Persönliche Krisen</strong></p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;"><strong>Familiäre Konflikte</strong></p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;"><strong>Berufliche Schwierigkeiten</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Krankheit</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Doppelbelastung durch Familie und Arbeit, vor allem bei Alleinerziehenden und Menschen, die ihre Angehörigen pflegen</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Ungesunde Arbeitszeiten (dauerhafte Überstunden, ständige Erreichbarkeit, Schichtzeit, Pendeln)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Krankheit oder Tod eines Angehörigen</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Belastende Familienkonstellationen (Scheidung, Patchwork-Familie)</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Leistungs- und Konkurrenzdruck</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Finanzielle Schwierigkeiten</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Körperliche und/ oder sexuelle Gewalt in der Familie</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Angst vor Arbeitsplatzverlust</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Körperliche und/ oder sexuelle Gewalt</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Langes Getrenntsein von der Familie</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Schlechtes Betriebsklima</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Ungesunde Ernährung</p>
</td>
<td width="203"></td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Über- und Unterforderung</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Bewegungsmangel</p>
</td>
<td width="203"></td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Mobbing und sexuelle Belästigung</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Darüber hinaus können bedrohliche oder „nervige“ Alltagssituationen wie Lärm, Hitze, Kälte, Stau oder Wartezeiten Stress auslösen.</p>
<h2><strong>Körperliche Reaktion auf Stress</strong></h2>
<p>Steht ein Mensch unter Stress, sieht man dies seinem Körper an: Seine Muskeln sind angespannt. Die Atmung wird kürzer, schneller und flacher. Seine Herzfrequenz steigt, der Blutdruck schnellt nach oben. Er beginnt zu schwitzen.</p>
<p><u>Weitere Körperfunktionen, die sich in einer Stresssituation ändern, sind:</u></p>
<ul>
<li>Die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ist erhöht, die Blutungsneigung bei einer etwaigen Verletzung ist geringer</li>
<li>Die Magen-Darm-Tätigkeit ist verringert</li>
<li>Das Immunsystem wird heruntergefahren, die Infektionsgefahr ist erhöht</li>
<li>Der Sexualtrieb ist abgeschaltet</li>
</ul>
<p>Es zeigt sich: Während einer Stresssituation sind alle Aktivitäten des Körpers darauf ausgerichtet, einen Konflikt durch Kampf oder Flucht zu bewältigen. Danach muss der Körper diese wieder herunterfahren.</p>
<h2><strong>Chronischer Stress: Körperliche und mentale Folgen </strong></h2>
<p>Chronischer Stress oder traumatische Erlebnisse können diese für unsere Gesundheit notwendigen Ruhephasen jedoch aushebeln. <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Stehen wir unter Dauerstress hat dies häufig ernsthafte negative Auswirkungen auf unseren körperlichen und geistigen Zustand.</a> Sind die Energiereserven erst einmal ausgeschöpft, sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Auch Gereiztheit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme und Bluthochdruck können als Folge auftreten. Im schlimmsten Fall drohen lebensbedrohliche Herzerkrankungen.<a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen.jpg"><img class="wp-image-700 alignleft" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-300x225.jpg" alt="" width="467" height="350" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-300x225.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-768x576.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 467px) 100vw, 467px" /></a></p>
<p>Extreme Stresssituationen können sich darüber hinaus negativ auf die einzelnen Bestandteile des Angstzentrums auswirken. So konnten Ärzte bei traumatisierten Soldaten eine Schrumpfung des Hippocampus feststellen. Bei Frauen, die schwere Traumata wie Vergewaltigungen in der Kindheit erlitten hatten, fand man eine verkleinerte Amygdala sowie einen verkleinerten Hippocampus. Betroffene Menschen können Stress oder Ängste häufig nur schwer kontrollieren. Dies trifft auch auf Personen zu, die in ihrer frühen Kindheit vermehrt Stress ausgesetzt waren.</p>
<h2><strong>Lösungs- und Vermeidungsstrategien</strong></h2>
<p>Unser Vorfahre, der Neandertaler, löste Stresssituationen durch Adaption auf. Er griff das Beutetier an, erlegte und aß es. Danach konnte der Körper befriedigt in den Ruhezustand zurückkehren, alle Stresshormone waren inzwischen wieder abgebaut. Diese Lösungsstrategie greift heute nicht mehr. Der moderne Mensch ist daher auf Alternativen zum Stressabbau angewiesen.</p>
<p>Gut geeignet sind beispielsweise Entspannungsübungen. Denn ist man entspannt, sinken Muskelanspannung, Puls und Blutdruck. Ein Zustand der tiefen Entspannung wirkt sich zudem günstig auf das mentale Wohlbefinden aus. Yoga oder Tai-Chi können dabei helfen, diesen Zustand zu erreichen. Auch Meditation, Entspannungsbäder oder Saunagänge sind vielversprechende Methoden. Ein weiteres Ventil zum Stressabbau ist regelmäßiger Ausdauer- und Kraftsport. Moderates Joggen, Radfahren und Krafttraining, hilft dem Körper, Stresshormone abzubauen. Sowohl Entspannungsübungen als auch regelmäßiger Sport erhöhen die allgemeine Stresstoleranz. Es fällt in der Folge leichter, auch in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschichte des Zuckerkonsums: vom überlebenswichtigen Energielieferanten zum täglichen Begleiter</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/zuckermythen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 08:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gen-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsmythos]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=688</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte des Zuckerkonsums ist lang und faszinierend. Vor 10.000 Jahren bauten Menschen erstmals Zuckerrohr an. Die reichhaltige Pflanze diente...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/zuckermythen/">Geschichte des Zuckerkonsums: vom überlebenswichtigen Energielieferanten zum täglichen Begleiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte des Zuckerkonsums ist lang und faszinierend. Vor 10.000 Jahren bauten Menschen erstmals Zuckerrohr an. Die reichhaltige Pflanze diente vor allem als Energielieferant. In der Spätantike entwickelte sich Zucker zum Luxusgut der Reichen und Mächtigen. Erst die Industrialisierung machte den süßen Rohstoff auch für die breite Bevölkerung erschwinglich. In den letzten Jahrzehnten ist der Zuckerkonsum weltweit stark angestiegen. Die Folge: Immer mehr Menschen sind übergewichtig und leiden an Krankheiten wie Diabetes, Gelenkschäden oder Herzproblemen. Eine Analyse.</strong></p>
<p>Zucker ist heutzutage allgegenwärtig. Wir finden ihn in beinahe allen verarbeiteten Lebensmitteln – häufig als einer der Hauptbestandteile. Zur Adventszeit ist der Zuckerkonsum in der Regel besonders hoch. Lebkuchen, Dominosteine, Marzipan oder Punsch sind Verlockungen, denen nur die wenigsten Menschen widerstehen können. Grund dafür ist ein uralter Mechanismus.</p>
<h2><strong>Unsere Vorliebe für Süßes ist angeboren</strong></h2>
<p>Die Vorliebe für Süßes ist uns in die Wiege gelegt. Von frühster Kindheit an sehnen wir uns nach süßen Speisen und Getränken. Wissenschaftler konnten dies bei einem Experiment feststellen, bei dem sie Säuglingen Wasserlösungen mit unterschiedlichen Aromen gaben. Die Reaktionen waren stets dieselben: Schmeckte die Lösung bitter, verzogen die Neugeborenen das Gesicht, schmeckte sie sauer, schürzten sie abwehrend ihre Lippen. Die süße Lösung begrüßten die Säuglinge dagegen mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Ein klares Zeichen dafür, dass Menschen eine universelle Vorliebe für Süßes besitzen. Es verwundert daher kaum, dass Muttermilch süßlich schmeckt.</p>
<p>Viele Wissenschaftler nehmen an, dass diese universelle Vorliebe auf einen Überlebenstrick unserer frühen Vorfahren zurückgeht. Um festzustellen, ob ein Lebensmittel genießbar war, mussten sie sich auf ihre Sinne verlassen. Allerletzte Hilfe im Entscheidungsprozess war dabei der Geschmackssinn. Er fungierte und fungiert noch heute als Sensor für die Genießbarkeit von Nahrung. Unser Körper verlässt sich bei der Entscheidungsfindung auf über Generationen erworbenes Wissen. So schmecken giftige Pflanzen in der Regel bitter und unreife oder verunreinigte Nahrung häufig sauer. Süße Lebensmittel verknüpfen wir hingegen mit Genießbarkeit. Sobald unsere Zunge etwas Süßes wahrnimmt, fühlen wir uns wohl. Biologen konnten beobachten, dass der menschliche Körper endogene Opiate ausschüttet, wenn er etwas Süßes schmeckt.</p>
<h2><strong>Zucker als Katalysator für die Entwicklung der Menschheit</strong></h2>
<figure id="attachment_615" aria-describedby="caption-attachment-615" style="width: 469px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Beerenmischung.jpg"><img class="wp-image-615" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Beerenmischung-300x200.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Beerenmischung-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Beerenmischung-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Beerenmischung-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Beerenmischung.jpg 1920w" sizes="(max-width: 469px) 100vw, 469px" /></a><figcaption id="caption-attachment-615" class="wp-caption-text">© PublicDomainPictures / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Zucker ist einer der wichtigsten Energielieferanten für den menschlichen Körper. Ohne ihn fehlt uns die Energie, um zu atmen, zu denken und um Bewegungen auszuführen. Unser Gehirn benötigt durchschnittlich rund 140 Gramm Glukose am Tag. Sinkt der Blutzuckerspiegel zu weit ab, funktioniert unser Gehirn nur noch eingeschränkt. Im schlimmsten Fall fallen wir ins Koma. Zucker ist daher für Menschen lebensnotwendig.</p>
<p><a href="https://gen-gesundheit.org/unsere-stammesgeschichte-mischung-aus-fakten-und-vermutungen/?preview_id=328&amp;preview_nonce=c2678c193b&amp;post_format=standard&amp;_thumbnail_id=635&amp;preview=true">Unsere Vorfahren</a> nahmen Zucker zumeist über Früchte auf. Der Großteil des Zuckerkonsums beschränkte sich daher auf die Sommermonate. Dies änderte sich, als die frühen Menschen sesshaft wurden. Durch den Anbau von Nahrungsmitteln wie Getreide und Kartoffeln, die reich an Stärke sind, konnten die Menschen ihren Körper ganzjährig mit Zucker versorgen. Stärke besteht nämlich aus langen Ketten von Zuckermolekülen, die der Körper aufspalten und in Energie umwandeln kann. Zudem stieg der Zuckerkonsum durch Obstanbau sowie das Sammeln von Honig wilder oder halbwilder Bienenvölker und schließlich gezielte Imkerei.</p>
<p>Kalifornische Wissenschaftler um Karen Hardy nehmen an, dass die vermehrte Aufnahme von Stärke eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns spielte. Sie sind der Ansicht, dass unsere Vorfahren gegenüber Primaten zwei entscheidende Vorteile besaßen. Zum einen waren Nährstoffe durch das Kochen von Nahrung besser zugänglich. Zum anderen entwickelte der Homo sapiens vier zusätzliche Amylase-Gene, die für die Aufspaltung von Stärke verantwortlich sind. Die Forscher folgern, dass die Erfindung des Kochens in Kombination mit dem Zuwachs an Amylase-Genen zu einer Erhöhung der Menge an für das Gehirn verfügbarer Glukose geführt hat. Dies wiederum sei eine Ursache für den Entwicklungsschub des menschlichen Gehirns.</p>
<h2><strong>Die Geschichte des Zuckerkonsums: Energielieferant, Luxusgut, alltäglicher Begleiter</strong></h2>
<p>Zucker ist heute allgegenwärtig. Im Supermarkt begegnen wir dem süßen Rohstoff in vielfältiger Form: als Würfel, Pulver oder als Kristalle in den unterschiedlichsten Größen. Gleichzeitig nehmen wir Zucker über verschiedene Lebensmittel wie Früchte, Milch, Süßspeisen, Limonaden oder Getreideprodukte täglich zu uns. Auf diese Weise konsumieren wir in Deutschland pro Jahr im Durchschnitt rund 35 Kilo Zucker.</p>
<figure id="attachment_690" aria-describedby="caption-attachment-690" style="width: 443px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Würfelzucker.jpg"><img class="wp-image-690" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Würfelzucker-300x179.jpg" alt="" width="443" height="264" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Würfelzucker-300x179.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Würfelzucker-768x458.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Würfelzucker-1024x610.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Würfelzucker.jpg 1920w" sizes="(max-width: 443px) 100vw, 443px" /></a><figcaption id="caption-attachment-690" class="wp-caption-text">© Humusak / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Unsere Vorfahren konnten von diesen Zahlen nur träumen. Bis zur industriellen Revolution war Zucker ein Luxusgut, das selbst für die gesellschaftliche Elite schwer zugänglich war. Dabei ist die Geschichte der Zuckerherstellung lang. Die Grundlage bildete der Anbau von Zuckerrohr vor rund 10.000 Jahren in Polynesien. Über Asien gelangte die nahrhafte Pflanze nach Persien, wo sie erstmals um das Jahr 600 n. Chr. zu Zucker verarbeitet wurde.</p>
<p>Seinen ersten Aufschwung erlebte der Zuckerkonsum nach der zweiten Amerikareise von Christopher Kolumbus, der Zuckerrohrsetzlinge in die Karibik verschiffte. Binnen weniger Jahrzehnte entstanden in der Karibik zahlreiche Zuckerrohrplantagen. Den Zuckernachschub für die wohlhabenden Europäer, die im 17. Jahrhundert damit begannen, exotische Getränke wie Tee, Kaffee und Kakao mit Zucker zu süßen, sicherten die Kolonisten durch einen menschenverachtenden Dreieckshandel zwischen Afrika (Sklaven), Amerika (Zuckerrohranbau) und Europa (Zuckerraffinerien).</p>
<p>Durch eine unscheinbare Wurzel verlor Zucker im 18. Jahrhundert seinen Stellenwert als Luxusgut schließlich vollends. 1747 entdeckte der Berliner Apotheker Andreas Marggraf nämlich den Zuckergehalt der Runkelrübe. Rund 50 Jahre später schaffte sein ehemaliger Assistent Franz Achard die Grundlage für die industrielle Zuckerproduktion mit dem Bau der ersten Rübenzuckerfabrik in Schlesien. Zudem züchtete der Chemiker die erste Zuckerrübe. Der Siegeszug des süßen Lebensmittels war nicht mehr aufzuhalten.</p>
<figure id="attachment_692" aria-describedby="caption-attachment-692" style="width: 374px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Limonade.jpg"><img class="wp-image-692" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Limonade-300x200.jpg" alt="" width="374" height="249" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Limonade-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Limonade-768x513.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Limonade-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" /></a><figcaption id="caption-attachment-692" class="wp-caption-text">© rawpixel / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Die negativen Folgen des erhöhten Zuckerkonsums</strong></h2>
<p>Mit der industriellen Produktion fielen die Zuckerpreise inflationär, das einstige Luxusgut entwickelte sich zum Gegenstand des täglichen Bedarfs. Heute nimmt jeder Deutsche durchschnittlich 100 Gramm Zucker pro Tag zu sich. Das ist vier Mal so viel wie von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen. Für den Körper bedeutet die Aufnahme von Industriezucker „leere Kalorien“, denn abgesehen vom Energiegehalt liefert Zucker keine essentiellen Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Die Folgen des enormen Zuckerkonsums für die Gesundheit sind katastrophal. Man nimmt zu viele Kalorien zu sich, sodass das Risiko, Übergewicht zu entwickeln, rapide steigt. In Deutschland gelten derzeit 50 Prozent der Frauen und 65 Prozent der Männer als übergewichtig.</p>
<p>Übergewichtige Menschen haben ein erhöhtes Risiko an Krankheiten wie Diabetes, Arthritis oder Herzkrankheiten zu erkranken. Regelmäßiger Zuckerkonsum in hohen Dosen schädigt zudem die Zähne sowie die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora. Darüber hinaus legen Studien nahe, dass es eine Verbindung zwischen mangelnder Konzentrationsfähigkeit und einem erhöhten Zuckerkonsum gibt. Einige Forscher sind sogar der Ansicht, dass zu viel Zucker das Risiko, an Demenz zu erkranken, erhöht.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/zuckermythen/">Geschichte des Zuckerkonsums: vom überlebenswichtigen Energielieferanten zum täglichen Begleiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 09:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist,...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist, noch immer die Fachwelt. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Meist wird Burnout als ein Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung beschrieben. Ein fest umrissener Symptomkatalog existiert jedoch nicht. Häufig überschneiden sich die Krankheitszeichen mit denen einer Depression. Burnout zu erkennen, ist daher schwierig. Hilfreich ist in jedem Fall, die Hintergründe des Syndroms zu kennen.</strong></p>
<h2><strong>Burnout erkennen: Begriffsdefinition und Verlaufsphasen</strong></h2>
<p>Burnout gilt nicht als medizinische Diagnose, sondern lediglich als Rahmen- oder Zusatzdiagnose. Der Begriff, der übersetzt so viel wie „ausbrennen“ bedeutet, taucht erstmals in den Siebzigerjahren in Amerika im Zusammenhang mit Problemen bei Pflegeberufen auf. Wissenschaftlich widmete sich der amerikanische Psychotherapeut Herbert Freudenberger zuerst der schwierigen Thematik. Zusammen mit Gail North definierte er zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms, die in ihrer Reihenfolge variieren können:</p>
<ul>
<li>extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können</li>
<li>Drang, sich selbst und anderen Personen etwas beweisen zu wollen</li>
<li>Überarbeitung mit Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte</li>
<li>Überspielen oder Übergehen innerer Probleme und Konflikte</li>
<li>Zweifel am eigenen Wertesystem sowie an ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden</li>
<li>Verleugnung entstehender Probleme, Absinken der Toleranz und Geringschätzung anderer Personen</li>
<li>Rückzug und dabei Meidung sozialer Kontakte bis auf ein Minimum</li>
<li>offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit</li>
<li>Entpersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu anderen Personen; das Leben verläuft zunehmend funktional und mechanistisch</li>
<li>innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen wie beispielsweise durch Sexeskapaden, übermäßiges Essen oder Drogen und Alkoholmissbrauch zu überspielen</li>
<li>Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit</li>
<li>erste Gedanken an einen Suizid als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Alarmzeichen</strong></h2>
<p>Ende des vergangenen Jahrhunderts entwickelte die amerikanische Psychologin Christina Maslach das Maslach Burnout Inventory, den bis heute am häufigsten verwendeten Fragebogen, um das Burnout-Syndrom zu diagnostizieren. Als Hauptmerkmale definiert sie emotionale Erschöpfung, Gleichgültigkeit und Zynismus sowie verringerte Leistungsfähigkeit. Weitere körperliche wie geistige Anzeichen, die auf Burnout hindeuten können, sind:</p>
<ol>
<li><u><u><u>Körperliche Alarmsignale:</u></u></u>
<p><figure id="attachment_590" aria-describedby="caption-attachment-590" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging.jpg"><img class="wp-image-590" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg" alt="" width="470" height="705" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-768x1151.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></a><figcaption id="caption-attachment-590" class="wp-caption-text">© Clique Images / Unsplash.com</figcaption></figure></li>
</ol>
<ul>
<li>Anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Konzentrationsstörungen, Neigung zu Tagträumen und Unproduktivität</li>
<li>Gedächtnisschwäche</li>
<li>Verspannungen, vor allem in der Hals- und Schultermuskulatur, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen</li>
<li>Tinnitus und Hörsturz</li>
<li>Immunschwäche und häufige Erkältungen</li>
<li>Magen-Darm-Beschwerden</li>
<li>erhöhter Puls und Blutdruck</li>
<li>sexuelle Probleme und mangelnde Lust</li>
<li>Gesteigerter Hang zu Süchten</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Geistige Alarmsignale:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>verringerte emotionale Belastbarkeit</li>
<li>leichte Reizbarkeit</li>
<li>Gefühl der Niedergeschlagenheit und Entmutigung</li>
<li>Desillusion und Frustration</li>
<li>Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht</li>
<li>Gefühl der inneren Leere</li>
<li>vermindertes Einfühlungsvermögen</li>
<li>Gefühl der Überforderung</li>
<li>mangelnde Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen</li>
<li>Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Mögliche Ursachen</strong></h2>
<p>Bei der Entstehung des Burnout-Syndroms spielen sowohl äußere Umstände als auch die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen eine Rolle. Typische Auslöser können sein:</p>
<ol>
<li><u>Äußere Umstände:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>hohe Arbeitsbelastung und <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress</a></li>
<li>prekäre Arbeitsbedingungen (Befristungen, Leih- und Zeitarbeit, Niedriglohn, Überstunden, Schichtsystem, eingeschränkte Arbeitnehmerschutzrechte)</li>
<li>finanzielle Probleme</li>
<li>fehlendes oder wenig positives Feedback</li>
<li>ständige Konfrontation mit Problemen</li>
<li>zu hohe oder unklare Erwartungen und Zielvorgaben</li>
<li>mangelhafte Arbeitsorganisation, Strukturen und Rahmenbedingungen</li>
<li>schlechte Teamarbeit, Konflikte und Kompetenzgerangel</li>
<li>Überforderung durch zu komplexe oder sich ständig ändernde Aufgaben</li>
<li>drohender Arbeitsplatzverlust</li>
<li>prekäre Familienverhältnisse</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Charaktereigenschaften:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>sehr hohe Ideale, übergroßer Ehrgeiz</li>
<li>Perfektionismus</li>
<li>Angst vor Ablehnung</li>
<li>Angst, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen</li>
<li>Angst vor Versagen und Kritik</li>
<li>Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung</li>
<li>Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein</li>
</ul>
<h2><strong>Genetische Disposition</strong></h2>
<p>Eine weitere Risikoquelle für die Entstehung des Burnout-Syndroms liegt in unseren  Genen. Es gilt als erwiesen, dass die die Anfälligkeit für eine psychische Krankheit zu einem gewissen Grad vererbbar ist. Forscher gehen beispielsweise davon aus, dass das Auftreten einer Depression zu circa 70 Prozent genetisch bedingt ist und nur zu etwa 30 Prozent von der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation beeinflusst wird. 2012 wies die Arbeitsgruppe um die schwedische Forscherin Pia Svedberg in einer Zwillingsstudie nach, dass auch Burnout eine erbliche Komponente besitzt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Burnout-Syndrom zu rund einem Drittel auf das Konto der Gene geht.</p>
<figure id="attachment_591" aria-describedby="caption-attachment-591" style="width: 554px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg"><img class="wp-image-591" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg" alt="" width="554" height="277" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-768x384.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-1024x512.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg 1920w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /></a><figcaption id="caption-attachment-591" class="wp-caption-text">© geralt / Pixabay.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Burnout erkennen: Behandlungsmethoden</strong></h2>
<p>Die Behandlungsmethode bei einer Burnout-Symptomatik unterscheidet sich je nach Belastungsausprägung und Persönlichkeit des Betroffenen. Zu Beginn der Symptomatik hilft eventuell noch eine längere Erholungsphase oder ein Arbeitsplatzwechsel. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, sollten sich die Betroffenen einer gezielten Psychotherapie unterziehen. Diese hilft dem Patienten dabei, die Ursachen des Syndroms zu erkennen und die Zusammenhänge zwischen seiner psychischen Verfassung und seiner Lebensführung und/oder Arbeit zu verstehen. Grundsätzlich gibt es mehrere Therapieprogramme mit unterschiedlichen Maßnahmen. Burnout-Betroffene können sich ambulant therapieren lassen, eine Tagesklinik aufsuchen oder sich stationär im Rahmen einer Kur oder psychiatrischen Behandlung behandeln lassen. Die Entscheidung bleibt dem Patienten überlassen.</p>
<p>Derzeit gibt es drei Therapieschulen, die in Deutschland von den Krankenkassen zugelassenen sind: die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, bestimmte Verhaltensmuster des Burnout-Patienten nachhaltig zu verändern. Betroffene erlernen beispielsweise, ihre Ansprüche an sich selbst herabzusetzen oder Kritik anzunehmen. Darüber hinaus erlernt der Patient eine gesunde und geordnete Lebensführung. Auch konkrete Maßnahmen zur Stressbewältigung werden besprochen und angewendet. Bei der tiefenpsychologisch fundierten Therapie und Psychoanalyse schaut der Psychologe verstärkt auf die tieferliegenden Gründe für das Verhalten des Patienten geschaut. Zum Beispiel: Gibt es einen Auslöser in der Kindheit, warum der Patient starke Selbstzweifel hat?</p>
<p>Große Vorteile für die Erholungschancen von Burnout-Betroffenen bietet in der Regel ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Kur- oder psychiatrischen Klinik. Hier kann sich der Patient voll auf sich selbst konzentrieren kann, ohne seinen alltäglichen Pflichten nachkommen zu müssen. Die Kliniken setzen bei der Behandlung unter anderen auf Einzel- und Gruppegespräche, Sport und Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation sowie Ergo- und Kunsttherapien.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mythen der Gesundheitsforschung</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/mythen-der-gesundheitsforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2019 08:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsmythos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gen-gesundheit.org/?p=339</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Gesundheitsforschung hat schon so manche Erkenntnis hervorgebracht. Über die Zeit haben sich aber auch viele Märchen und Mythen ergeben....</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/mythen-der-gesundheitsforschung/">Mythen der Gesundheitsforschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gesundheitsforschung hat schon so manche Erkenntnis hervorgebracht. Über die Zeit haben sich aber auch viele Märchen und Mythen ergeben. Vom Schnaps nach dem Essen oder der kalten Dusche fürs Immunsystem hat jeder schon gehört. Vor allem im Internet reiht sich Gesundheitsmythos an Gesundheitsmythos. Doch was ist wahr und was falsch? Wir haben die Antworten.</p>
<h2><strong>Gesundheitsmythos 1: Pro Tag mindestens zwei Liter Wasser trinken</strong></h2>
<p>Wie viel trinken Sie pro Tag? Nicht genug? Sollte man nicht zwei Liter am Tag trinken? Dieser Gesundheitsmythos besteht schon sehr lange und über kaum ein Thema gibt es so viele Mythen. Aber muss man wirklich so viel trinken? Nein.</p>
<figure id="attachment_630" aria-describedby="caption-attachment-630" style="width: 333px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Dusche.jpg"><img class="wp-image-630" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Dusche-200x300.jpg" alt="" width="333" height="500" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Dusche-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Dusche-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Dusche-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a><figcaption id="caption-attachment-630" class="wp-caption-text">© Jorge Fernández / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Der Mythos, dass man so viel trinken sollte, stammt von der Regel, zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Darin inbegriffen sind aber auch alle Wasservorkommen in Lebensmitteln. Also auch Fleischsaft vom Steak oder der Wasseranteil im Apfel. Aber wie viel soll man trinken? Es gibt verschiedene Faktoren, die den Flüssigkeitsbedarf beeinflussen: klimatische Rahmenbedingungen, Körpermasse und Konstitution und der Grad körperlicher Aktivität. Ein Zuviel an Wasserzufuhr kann den menschlichen Körper sogar schädigen, gerade wenn man viel schwitzt: Man entzieht sich Salz. Aber auch der Darm wird von zu viel Wasser durchgespült. Wichtige, noch nicht aufgenommene, Nährstoffe werden so zu früh ausgeschieden. Auf eines kann man sich aber immer verlassen: sein Durstgefühl. Man sollte so viel trinken wie man Durst hat. Der Körper holt sich immer, was er braucht. Also, Gesundheitsmythos: falsch!</p>
<h2><strong>Gesundheitsmythos 2: Salzstangen und Cola helfen bei Durchfall</strong></h2>
<p>Dass die so schmackhafte Kombination aus süßem Softdrink und salzigem Snack gegen etwas so Unangenehmes wie Durchfall helfen soll, wäre auch zu schön gewesen. Zwar halten die in den beiden Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium die Funktion von Zellen im Körper aufrecht, wirklich geeignet, um Durchfall zu bekämpfen sind sie jedoch nicht. Vor allem das in der Cola enthaltene Koffein bewirkt sogar das genaue Gegenteil. Gerade bei Kindern wirkt es eher abführend. Besser ist es, auf eine Elektrolytlösung aus der Apotheke zurückzugreifen. Diese kann man auch Zuhause selber machen. Dazu einen Teelöffel Salz in einem Liter abgekochten Wasser auflösen. Dazu kommt der Saft von vier Orangen, diese dienen als Kaliumlieferanten. Zum Schluss noch sieben Teelöffel Traubenzucker (Glukose). Der Zucker liefert Energie und erleichtert es dem Körper, die Nährstoffe aus dem Cocktail aufzunehmen. Fazit, Gesundheitsmythos: falsch!</p>
<h2><strong>Gesundheitsmythos 3: Mikrowellen zerstören die Vitamine</strong></h2>
<p>Wenn ein Haushaltsgerät einen schlechten Ruf hat, dann ist es die Mikrowelle. Viele Mythen ranken sich um dieses Küchengerät. Schädlich soll ihre Strahlung sein und das Essen gäbe sie trocken, verkocht und gänzlich vitaminfrei wieder heraus. So die Stimmen der Skeptiker. Aber stimmt das? Zum Teil, muss man sagen. Erst einmal: Nein! Die Mikrowelle ist nicht schädlich wegen ihrer Strahlung. Sie gibt nur einen kleinen Bruchteil davon nach Außen durch das Metallgehäuse ab. Außerdem sind die Strahlen sehr wählerisch. Sie erwärmen lediglich Wassermoleküle. Wer sich also die Nase an der Scheibe beim Warten auf sein Mittagessen platt drücken will, braucht keine Angst um sein Gesicht haben. Was die Vitamine angeht haben die Kritiker nicht ganz Unrecht, aber auch da ist zu differenzieren. Vitamine haben verschiedene Schwachstellen. Neben Hitze gehören auch Licht und Sauerstoff zu den Vitaminkillern: C, B1, B2, B6, Pantothensäure, Biotin und Folsäure auf der Seite der wasserlöslichen Vitamine – und A, D und E bei den fettlöslichen Vitaminen. Lediglich die Vitamine B12 und K, die vor allem in tierischen Produkten sowie in Grünkohl und Spinat vorkommen, sind hitzebeständig. Nun haben die Vitamine aber keine Abneigung gegen Mikrowellen. Es geht vielmehr um die Wärme an sich. Auch im Kochtopf oder dem Backofen gehen Vitamine kaputt. Man kann sogar sagen, dass Kochen und Backen noch zerstörerischer wirken. Faustformel: Je länger der Garprozess bei hoher Temperatur, desto weniger Vitamine bleiben im Essen. Gesundheitsmythos: falsch!</p>
<h2><strong>Gesundheitsmythos 4: Kalt duschen härtet ab?</strong></h2>
<p>Wer kennt das nicht, man kommt im Herbst bei nasskaltem Wetter zur Bürotür herein und bekommt einen Schlag. Die Heizungen sind aufgedreht und nach der Arbeit heißt es dann: wieder ab ins Kalte. Das man sich bei dem Wechselbad der Temperaturen leicht erkältet, ist klar. Ein altes Hausmittel gibt vor: Kalt duschen härtet ab, aber stimmt das? Tatsächlich kann eine kalte Dusche unser <a href="https://gen-gesundheit.org/starkes-immunsystem-gesund-durch-die-kalte-jahreszeit/?preview_id=531&amp;preview_nonce=b42b92baf2&amp;post_format=standard&amp;_thumbnail_id=532&amp;preview=true">Immunsystem stärken</a>. Dabei sollte aber beachtet werden, dass man zwischen warmem und kaltem Wasser hin- und herwechselt. Zunächst vielleicht unangenehm, hilft es, den Körper an die Temperaturschwankungen des Alltags zu gewöhnen. Einen positiven Nebeneffekt hat kaltes Duschen zudem. Durch den Wechsel zwischen warm und kalt wird die Haut gestärkt und das Bindegewebe gestrafft. Wer sich also etwas Gutes tun will, sollte fleißig am Temperaturregler in der Dusche spielen. Einfacher geht Gesundheit nun wirklich nicht. Fazit, Gesundheitsmythos: wahr!</p>
<h2><strong>Gesundheitsmythos 5: Schnaps nach dem Essen hilft der Verdauung</strong></h2>
<figure id="attachment_631" aria-describedby="caption-attachment-631" style="width: 392px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Schnaps.jpg"><img class="wp-image-631" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Schnaps-300x199.jpg" alt="" width="392" height="260" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Schnaps-300x199.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Schnaps-768x510.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/02/Schnaps-1024x680.jpg 1024w" sizes="(max-width: 392px) 100vw, 392px" /></a><figcaption id="caption-attachment-631" class="wp-caption-text">© Yutacar / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Das Gyros beim Griechen war lecker, zum Abschluss gibt es noch einen Ouzo aufs Haus. Aber hilft der Schnaps nach dem Essen wirklich der Verdauung? In diesem Fall muss man wirklich von einem Mythos sprechen. Es ist sogar so, dass der Hochprozentige die Verdauung sogar ausbremsen kann. Der Magen als großer Muskel sorgt durch ständige Kontraktion dafür, dass die Nahrung gen Darm geleitet wird. Der Alkohol hemmt aber genau diese Muskelkontraktion. Die Folge ist eine verlangsamte Verdauung. Was bei fettigem Essen dem Magen helfen kann, ist ein Aperitif vor dem Essen. Ein Glas Port- oder Rotwein aber auch schon ein Bier können beim anschließenden Verdauungsprozess helfen. Die darin enthaltenen Bitterstoffe sorgen dafür, dass Säure von der Magenwand freigesetzt wird. Diese kann dann helfen, die Nahrung besser zu verdauen. Wem das Getränk vor dem Essen nicht ausreicht, dem ist zu einem Spaziergang nach dem Speisen geraten. Die Bewegung beim Laufen wird auf die Bauchdecke übertragen und gibt dem Magen den Rhythmus zur anstehenden Verdauung vor. Also, Gesundheitsmythos: falsch!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/mythen-der-gesundheitsforschung/">Mythen der Gesundheitsforschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
