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	<title>Burnout &#8211; Gen-Gesundheit</title>
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		<title>Stress besser verstehen – Stressarten und -phasen nach Selye</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/stress-besser-verstehen-stressarten-und-phasen-nach-selye/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 08:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familiäre Belastungen, dauerhafter Medienkonsum, Leistungsdruck, überzogener Ehrgeiz – viele Faktoren können heutzutage Stresssituationen auslösen. Trotz seines schlechten Images hat Stress...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress-besser-verstehen-stressarten-und-phasen-nach-selye/">Stress besser verstehen – Stressarten und -phasen nach Selye</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Familiäre Belastungen, dauerhafter Medienkonsum, Leistungsdruck, überzogener Ehrgeiz – viele Faktoren können heutzutage Stresssituationen auslösen. Trotz seines schlechten Images hat Stress in kleinen Dosen einen positiven Effekt auf unseren Körper. Er fördert die Leistungsfähigkeit und Konzentration. Halten die Belastungssituationen aber über längere Zeit an, kann das ein hohes Risiko für die Gesundheit bedeuten. Schlafforscher Hans Selye unterscheidet deshalb nach positivem und negativem Stress.</strong></p>
<h2><strong>Was ist Stress?</strong></h2>
<p>Aus medizinischer Sicht ist Stress die Reaktion unseres Gehirns auf eine Gefahrensituation. Dieser Mechanismus ist seit Urzeiten in uns verankert und erfüllt eine lebenswichtige Funktion. Denn ohne das Alarmsignal Stress, das die Kampf- oder Fluchtreaktionen unseres Körpers in Gang setzt, hätten unsere Vorfahren lebensbedrohliche Situationen kaum unversehrt überstanden – zum Beispiel den Angriff eines wilden Tieres.</p>
<p>Zunächst schadet uns Stress also nicht, er macht uns kurzfristig sogar leistungsfähiger. Andauernder Stress hingegen kann sich negativ auf Körper und Psyche des Menschen auswirken. Der Mediziner und Begründer der Stressforschung Hans Selye hat Stress in zwei Arten kategorisiert:</p>
<figure id="attachment_1062" aria-describedby="caption-attachment-1062" style="width: 339px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation.jpg"><img class="wp-image-1062" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-300x200.jpg" alt="" width="339" height="226" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-768x513.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 339px) 100vw, 339px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1062" class="wp-caption-text">©Photo by Chase Clark on Unsplash</figcaption></figure>
<h2><strong>Eustress (positiver Stress) – motivierend</strong></h2>
<p>Gelegentlich auftretender Stress mit kurzen Erholungsphasen wird von Selye als positiver Stress bezeichnet, da er die natürliche Widerstandskraft des Körpers gegen Krankheitserreger steigern kann. Dieser kann für den Körper zwar eine kurzfristige Belastung darstellen, stärkt aber langfristig die Gesundheit. Zusätzlich sorgt positiver Stress für mehr Ausgeglichenheit und Vitalität im Alter. Durch ihn können wir Aufgaben und Herausforderungen schneller lösen und uns besser konzentrieren. Eustress wird so zu einem wahren Antriebsmotor für Kreativität. Diese Art von Stress zeigt sich, wenn eine Person eine Tätigkeit ausübt, welche ihm / ihr Spaß macht, beispielsweise bei einem bevorstehenden Auftritt oder einer Hochzeit.</p>
<h2><strong>Disstress (negativer Stress) – gesundheitsschädlich</strong></h2>
<p>Distress beschreibt Selye als Dauerstress – ständig aufeinanderfolgende, kurz andauernde Belastungszustände. Diese Form führt zunächst zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Wenn sich der Organismus aber in dauerhafter Alarmbereitschaft befindet, bleibt die Entspannung aus. Auf lange Sicht kann es einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit haben und zu Erschöpfung, Krankheiten und sogar Organschäden führen.</p>
<h2><strong>Entstehung von Stress</strong></h2>
<p>Auslöser für Stress können unterschiedliche <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">externe (Umwelt) oder personeninterne Faktoren</a>, sogenannte Stressoren, sein. Interne Stimuli sind beispielsweise Unsicherheit, Ängste und Sorgen, während externe Faktoren Lärm oder Wetterbedingungen umfassen. Generell entsteht Stress, wenn es ein Ungleichgewicht zwischen den an das Individuum gestellten Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen gibt. Aus dieser Diskrepanz resultiert ein Zustand von Erregung und Anspannung, den wir oft als beunruhigend und unüberwindbar empfinden. Beispiel: Bei der Arbeit steht ein anspruchsvoller Auftrag auf der Agenda, der in sehr kurzer Zeit erledigt werden muss, während sich andere Aufgaben stapeln.</p>
<h2><strong>Stressphasen</strong></h2>
<p>Als einer der ersten Forscher setzte sich Selye mit der Entstehung von Stress auseinander. Sein <a href="https://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2015/01/Stresskurve-Stressverlauf-Stressreaktion.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Modell</a> beschreibt die physiologische Reaktion auf Stressoren. Es geht davon aus, dass die Reaktion, unabhängig von der Art des Stressors, immer dieselbe ist. Das System gliedert sich in drei Phasen:</p>
<p><strong>1. Alarmreaktion</strong></p>
<p>Die Alarmreaktion besteht aus physiologischen Mechanismen, die darauf abzielen, den „Normalzustand“ wiederherzustellen. Es werden beispielsweise Stresshormone wie Adrenalin freigegeben, die der raschen Bereitstellung von Energiereserven dienen.</p>
<p><strong>2. Resistenz</strong></p>
<p>Wenn die Stressphase weiter anhält, folgt als nächstes die Phase der Resistenz. In dieser Phase adaptiert der Organismus indem er einen Widerstand gegen den Stressauslöser entwickelt und eine Resistenz ihm gegenüber aufbaut. Auf der anderen Seite scheint dafür die Stresstoleranzkompetenz gegenüber anderen Stressoren reduziert zu sein – wir zeigen dann auch auf schwache Stressoren eine starke Reaktion.</p>
<p><strong>3. Erschöpfung</strong></p>
<p>Wenn es dem Organismus nicht mehr möglich ist, die Resistenz gegenüber dem Stressor länger aufrecht zu erhalten, tritt die Phase der Erschöpfung ein. Daraus folgt eine Verminderung der Leistungsfähigkeit, Ermüdung und eine Schwächung des Immunsystems. Es können sich auch Angst- und Depressionserscheinungen zeigen.</p>
<h2><strong>Stressauswirkungen </strong></h2>
<p>Stress-Symptome wie ein erhöhter Puls zeigen die Alarmreaktion des Körpers bei einer eintretenden Belastungssituation an. Bei einer kurzen Stresssituation stellt das kein Problem für die Gesundheit dar. Wird dem Körper über längere Zeit aber keine Entwarnung gegeben und die Stresshormone werden nicht abgebaut, steigt das Risiko für diverse Krankheiten.</p>
<p>Chronischer Stress beeinflusst nicht nur den körperlichen, sondern auch den seelischen Gesundheitszustand. Eine sinkende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gehören unter anderem zu den <a href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">mentalen Folgen</a>. Menschen, die unter längeren Belastungszuständen leiden, sind zudem anfälliger für Suchterkrankungen und Depressionen.</p>
<figure id="attachment_1058" aria-describedby="caption-attachment-1058" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang.jpg"><img class="wp-image-1058" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-300x196.jpg" alt="" width="360" height="235" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-300x196.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-768x501.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-1024x669.jpg 1024w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1058" class="wp-caption-text">©Photo by Francisco Moreno on Unsplash</figcaption></figure>
<p>Zu den häufigsten körperlichen Anzeichen für Stress gehören:</p>
<ul>
<li>Herz- und Kreislaufbeschwerden wie Bluthochdruck, Schwindel oder Herzrasen</li>
<li>Kopf-, Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen</li>
<li>Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen</li>
<li><a href="https://gen-gesundheit.org/besser-schlafen/">Schlafstörungen</a>, ständige Mündigkeit</li>
<li>Hautreaktionen</li>
</ul>
<p>Dauerhafter und belastender Stress kann außerdem Folgeerkrankungen auslösen wie:</p>
<ul>
<li><a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a></li>
<li>Angststörungen</li>
<li>Zwangsstörungen</li>
<li>Essstörungen
<p><figure id="attachment_1059" aria-describedby="caption-attachment-1059" style="width: 330px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga.jpg"><img class="wp-image-1059" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-300x240.jpg" alt="" width="330" height="264" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-300x240.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-768x614.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-1024x819.jpg 1024w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1059" class="wp-caption-text">©Photo by Dane Wetton on Unsplash</figcaption></figure></li>
</ul>
<h2><strong>Stressbewältigung: </strong><strong> Stressoren erkennen und abmildern</strong></h2>
<p>Wer seine Stress-Grenzen nicht kennt, lebt gefährlich. Wie können gesundheitliche Gefahren vorgebeugt werden?</p>
<p>Da jeder Mensch unterschiedlich auf Stress reagiert, ist auch die <a href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stressbewältigung</a> individuell verschieden. Für einige Personen ist es hilfreich, Freunden und Familienmitgliedern seine Sorgen mitzuteilen und sich auszutauschen. Andere bevorzugen Entspannungstechniken beim Yoga oder Tai-Chi, Bewegung an der frischen Luft oder Musik. Entscheidend ist aber der Ausgleich zwischen Arbeit, Freizeit und Familie. Die sogenannte Work-Life-Balance verhilft zu Ruhe sowie Zufriedenheit und reduziert das Stressempfinden. Weitere zentrale Elemente sind eine <a href="https://gen-gesundheit.org/alternative-ernaehrungsformen/">gesunde Ernährung</a>, <a href="https://gen-gesundheit.org/besser-schlafen/">genügend Schlaf</a>, ausreichend Bewegung sowie regelmäßige Erholung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 14:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie mehr zum Thema Stress erfahren möchten, kann ich Ihnen die Blogbeiträge  &#8220;Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund arbeiten&#8221; und...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1559891517181 container"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner "><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Stress am Arbeitsplatz ist in der modernen Leistungsgesellschaft omnipräsent. Er treibt den Körper kurzfristig zu Höchstleistungen an und motiviert uns. Langanhaltender Stress am Arbeitsplatz kann dagegen zu einer großen Belastung für den Betroffenen werden und birgt ernsthafte gesundheitliche Gefahren wie <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a>, Depressionen oder Herzerkrankungen. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Ich erkläre Ihnen, wie Sie chronischen Stress am Arbeitsplatz vorbeugen können.</strong></p>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Auslöser erkennen</strong></h2>
<p>Fühlen Sie sich während Ihrer Arbeit häufig gestresst? Dann sollten Sie zunächst auf die Suche nach den Stressquellen gehen. Oft gibt es nicht nur einen auslösenden Faktor. Typische Quellen für Stress am Arbeitsplatz sind:</p>
<ul>
<li>Angst vor Arbeitsplatzverlust</li>
<li>Ungesunde Arbeitszeiten (dauerhafte Überstunden, ständige Erreichbarkeit, Schichtzeit, Pendeln)</li>
<li>Dauerhafter Leistungs- und Konkurrenzdruck</li>
<li>Über- beziehungsweise Unterforderung</li>
<li>Häufige Ablenkungen</li>
<li>Hohe Verantwortung</li>
<li>Geringer Handlungsspielraum</li>
<li>Von Spannungen geprägtes Betriebsklima, Konflikte mit dem Vorgesetzten oder den Kollegen</li>
<li>Wenig oder keine Anerkennung</li>
<li>Mobbing und sexuelle Belästigung</li>
<li>Große Lärm- und Hitzebelastung am Arbeitsplatz</li>
<li>Doppelbelastung durch Arbeit und Familie, vor allem bei Alleinerziehenden und Menschen, die ihre Angehörigen pflegen</li>
<li>Eigene Erwartungshaltung und Anforderung (Stichwort: zu viel wollen)</li>
</ul>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Diese Folgen drohen</strong></h2>
<p>Viele Arbeitnehmer wünschen sich, Stress komplett aus ihrem Arbeitsalltag verbannen zu können. Häufig ist das allerdings nicht möglich und auch nicht nötig. Stress führt nämlich zu einer deutlichen Steigerung der körperlichen wie geistigen Leistung. Er motiviert uns zu Höchstleistungen – allerdings nur dann, wenn er kurzfristig ist und am Ende der Stressphase ein Erfolg steht.</p>
<p>Langanhaltender Stress am Arbeitsplatz, der nicht mit einem positiven Erlebnis verbunden ist, ist dagegen Gift für unseren Körper. Ernsthafte körperliche wie geistige Folgen drohen. Beispiele sind:</p>
<p><strong><u><u>1. Mentale Folgen:</u></u></strong></p>
<figure id="attachment_781" aria-describedby="caption-attachment-781" style="width: 545px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch.jpg"><img class="wp-image-781" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-300x200.jpg" alt="" width="545" height="363" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></a><figcaption id="caption-attachment-781" class="wp-caption-text">© rawpixel.com / Pexels.com</figcaption></figure>
<ul>
<li>Verschlechterung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit</li>
<li>Gereiztheit und Aggressivität</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Angstzustände</li>
<li>Burnout und Depressionen</li>
</ul>
<p><strong><u>2. Körperliche Folgen:</u></strong></p>
<ul>
<li>Magen-Darm-Probleme</li>
<li>Rücken- und Nackenschmerzen</li>
<li>Bluthochdruck</li>
<li>Herzkreislauferkrankungen</li>
</ul>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Was Sie tun können</strong></h2>
<p>Geeignete Mittel zur Stressvorbeugung beziehungsweise -reduktion gibt es viele. Wichtig ist, dass Sie sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventive Maßnahmen treffen. Im Bereich der Verhaltensprävention sollten Maßnahmen, die den Aufbau individueller und sozialer Fähigkeiten zur Bewältigung von Stresssituationen zum Ziel haben, das Kernelement bilden. Die Verhältnisprävention beinhaltet strukturelle und organisatorische Elemente, auf die häufig nur der Arbeitgeber direkten Einfluss hat.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_tta-container" data-vc-action="collapse"><div class="vc_general vc_tta vc_tta-accordion vc_tta-color-grey vc_tta-style-classic vc_tta-shape-rounded vc_tta-o-shape-group vc_tta-controls-align-left"><div class="vc_tta-panels-container"><div class="vc_tta-panels"><div class="vc_tta-panel vc_active" id="1559890980589-0e5aaf64-c7af" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559890980589-0e5aaf64-c7af" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Belastungen reduzieren</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Lernen Sie, Prioritäten zu setzen und Ihre Arbeitszeit besser einzuteilen. Machen Sie sich dazu am besten eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben. Bewerten Sie diese nach Ihrer Dringlichkeit. Werden Sie sich bewusst: Sie müssen nicht immer alles sofort erledigen. Ein weiterer Tipp gegen Stress am Arbeitsplatz: Erledigen Sie eine Aufgabe nach der anderen. Ständige Unterbrechungen fördern nämlich Stress. Einige Aufgaben können Sie auch guten Gewissens an Kollegen abgeben, vor allem wenn diese mit dem Thema vertrauter sind als Sie.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891023360-df7fe681-2a54" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891023360-df7fe681-2a54" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Zeitpläne aufstellen, Leistungskurven nutzen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Wenn Sie sich auf der Arbeit häufig überfordert fühlen, könnten Tages- und Wochenpläne eine Lösung für Sie sein. Denn haben Sie ihre Termine und Aufgaben klar vor Augen, können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Sie müssen nicht fürchten, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Wenn Sie Ihren Tagesplan aufstellen, sollten Sie darauf achten, wichtige und komplexe Aufgaben auf den Vormittag zu legen, da das menschliche Leistungsvermögen durchschnittlich zwischen 09:00 Uhr und 11:00 am höchsten ist. Nach dem Mittagessen fällt man nicht selten in ein Tief, das im Volksmund gern „Suppenkoma“ genannt wird. Wobei der Begriff leicht irreführend ist, denn leichte Suppen und Eintöpfe sowie Rohkost sind als Mittagessen eigentlich eine gute Wahl – „Schnitzelkoma“ wäre also zutreffender. Machen Sie nach dem Essen möglichst eine aktive Pause, in der Sie soweit möglich einen kleinen Spaziergang einlegen oder erledigen Sie Routinearbeiten.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891022190-14b09aad-c859" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891022190-14b09aad-c859" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Ruhe- und Entspannungspausen einlegen, Sport als Energiequelle nutzen </span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Viele Menschen gönnen sich in Stresssituationen keine Ruhepausen. Sie reduzieren Unterhaltungen mit Kollegen auf das Nötigste, lassen ihre Mittagspause ausfallen oder schlingen ihr Essen vor dem Rechner hastig herunter. Dieses Verhalten bildet den idealen Nährboden für psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen. Stehen Sie unter häufigem Stress am Arbeitsplatz, sollten Sie daher unbedingt kurze Ruhe- und Entspannungspausen einlegen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihrem Kopf eine Auszeit von der Arbeit gönnen. Dies gelingt am besten, wenn Sie sich nach Möglichkeit nicht an Ihrem Arbeitsplatz aufhalten. Gehen Sie mit Ihren Kollegen in die Kantine, machen Sie einen Spaziergang oder ein kleines Nickerchen. Auch sportliche Betätigung wie leichtes Fitnesstraining, Entspannungsübungen oder Meditation hilft Ihnen dabei, Ihr Stresslevel zu minimieren und negative Empfindungen abzubauen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891257634-cbb91afe-a90f" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891257634-cbb91afe-a90f" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Außerhalb der Arbeit abschalten</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Sie sollten sich nicht nur während der Arbeitszeit angemessene Ruheoasen schaffen. Genauso wichtig ist es, nach der Arbeit abzuschalten. Dabei helfen können regelmäßige Rituale wie Kochen, Sport oder ein entspanntes Frühstück, bei dem Sie gemütlich die Zeitung lesen. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, zuhause Arbeitsmails zu lesen und zu beantworten. Sie müssen auch nicht ständig erreichbar sein, das gilt nicht nur für berufliche Kommunikation. Schalten Sie nachts Ihr Handy aus, die Nacht gehört dem Schlaf.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891275650-105cd23f-c5eb" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891275650-105cd23f-c5eb" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Unterstützung suchen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Langanhaltende Stressphasen sind für Körper und Geist belastend. Uns aus dieser misslichen Lage zu befreien, liegt nicht immer in unserer Macht. Gelingt es Ihnen nicht, Ihr Stresslevel eigenständig zu reduzieren, wenden Sie sich an eine Vertrauensperson. Schildern Sie Ihre Problematik. Gemeinsam können Sie an Strategien zur Stressbewältigung arbeiten. Wenn Sie Opfer von Mobbing oder sexueller Nötigung sind, sollten Sie sich unbedingt an Ihren Vorgesetzten oder eine Person, der Sie voll und ganz vertrauen, wenden. Lassen Sie die verbalen und körperlichen Übergriffe nicht einfach über sich ergehen, werden Sie aktiv. Diese Herangehensweise bietet sich auch bei Konflikten mit Kollegen an. Ziehen Sie eine außenstehende Person hinzu. Diese kann die Situation oftmals besser einschätzen als jemand, der direkt beteiligt ist.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891299731-083bd48f-4910" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891299731-083bd48f-4910" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Inhaltsbereich</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body"></div></div></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2><strong><strong>Stress am Arbeitsplatz: Wie Unternehmen ihre Angestellten schützen können</strong></strong></h2>
<p>Diese Maßnahmen reichen in einigen Fällen jedoch nicht aus, um eine dauerhafte Überforderung zu regulieren. Ursächlich sind häufig grundlegende strukturelle oder organisatorische Probleme im Unternehmen. Um seinen Mitarbeiter zu entlasten, ist hier der Arbeitgeber gefragt.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_tta-container" data-vc-action="collapse"><div class="vc_general vc_tta vc_tta-accordion vc_tta-color-grey vc_tta-style-classic vc_tta-shape-rounded vc_tta-o-shape-group vc_tta-controls-align-left"><div class="vc_tta-panels-container"><div class="vc_tta-panels"><div class="vc_tta-panel vc_active" id="1559891324627-a0de06b9-12b7" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891324627-a0de06b9-12b7" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Mitarbeiterführung verbessern</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Schlechte Mitarbeiterführung zählt zu einer der häufigsten Quellen für Stress am Arbeitsplatz. Besonders fatal kann sich fehlende oder schlechte Kommunikation im Unternehmen auf die Leistung und Zufriedenheit der Arbeitnehmer auswirken. Werden Aufgaben nicht klar kommuniziert, kann es passieren, dass sich mehrere Mitarbeiter einer Aufgabe widmen oder dass diese unter den Tisch fällt. In beiden Fällen droht Kritik vom Vorgesetzten, die den Stresspegel nicht gerade reduziert. Als Vorgesetzter sollten Sie Ihren Mitarbeitern daher immer klare Anweisungen geben.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891324690-9587e37d-e8d2" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891324690-9587e37d-e8d2" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Mitarbeiter wertschätzen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Zu einer guten Mitarbeiterführung gehört auch die Wertschätzung der Angestellten. Denn werden erbrachte Leistungen nicht entsprechend gewürdigt, senkt das nicht nur auf Dauer die Motivation, sondern kann auch psychische Belastung auslösen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern daher regelmäßig positives Feedback. Wichtig ist auch, dass Sie Kritik zulassen, die Ideenvielfalt fördern und dass Sie Ihren Mitarbeitern ein Mitspracherecht und Entscheidungsspielräume bei der Aufgabenerfüllung geben.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891375372-6902440d-4fed" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891375372-6902440d-4fed" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitnehmern Ängste nehmen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Viele Arbeitnehmer plagt die Angst, ihren Job zu verlieren. Dies führt unweigerlich zu Stress. Als Vorgesetzter sollten Sie Ihren Mitarbeitern die Angst vor einem Jobverlust oder einer Versetzung nehmen. Hören Sie sich die Sorgen Ihrer Angestellten an und führen Sie regelmäßig Feedbackgespräche. Sie sollten Ihren Mitarbeiter zudem stets die neuesten Unternehmensnachrichten zukommen lassen. Informieren Sie unmittelbar über Erfolge, Zahlen, aber auch über weniger erfreuliche Entwicklungen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891391791-1be4147e-a599" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891391791-1be4147e-a599" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitszeit anpassen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Überfordernde Arbeitspensa und Überstunden führen auf Dauer zwangsläufig zu Stress am Arbeitsplatz. Spricht der Mitarbeiter seine Überlastung nicht selbst an, s der Vorgesetzte einschreiten. Das Arbeitsschutzgesetz erlegt ihm diese Pflicht auf. Eine wirksame Gegenkraft bei Über- wie auch Unterforderung kann darin bestehen, dass das Unternehmen die Aufgaben- und Personalplanung an die aktuelle Arbeitssituation der Mitarbeiter – zum Beispiel durch die Neuverteilung von Aufgaben oder die Einstellung neuer Kollegen bzw. von Hilfskräften – anpasst. Von alleine versteht sich, dass angeordnete Überstunden immer angemessen abgegolten oder durch Urlaubsstunden ausgeglichen werden müssen. Sie beweisen Ihren Angestellten damit nicht nur Ihre Wertschätzung, sondern fördern auch deren Motivation und Konzentration.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891422711-6fd1be3a-7941" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891422711-6fd1be3a-7941" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitsumgebung verändern</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Arbeitnehmer verbringen einen Großteil ihres Tages auf der Arbeit. Die dortige Anwesenheit sollte daher so angenehm wie möglich gestaltet sein. Arbeitgeber sollten darauf achten, ihren Mitarbeitern ausreichend Platz für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Der Angestellte darf sich nicht eingeengt fühlen. Auch Lärm, Kälte, Hitze oder schlechte Lichtverhältnisse können sich negativ auf das Wohlbefinden des Mitarbeiters auswirken. Klimaanlagen, Jalousien, eine gute Beleuchtung und gegebenenfalls das Aufstellen von Lärmschutzwänden in Großraumbüros können Stress am Arbeitsplatz vorbeugen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Wenn Sie mehr zum Thema Stress erfahren möchten, kann ich Ihnen die Blogbeiträge  &#8220;<a href="https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/">Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund arbeiten</a>&#8221; und &#8220;<a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</a>&#8221; empfehlen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 09:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist, noch immer die Fachwelt. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Meist wird Burnout als ein Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung beschrieben. Ein fest umrissener Symptomkatalog existiert jedoch nicht. Häufig überschneiden sich die Krankheitszeichen mit denen einer Depression. Burnout zu erkennen, ist daher schwierig. Hilfreich ist in jedem Fall, die Hintergründe des Syndroms zu kennen.</strong></p>
<h2><strong>Burnout erkennen: Begriffsdefinition und Verlaufsphasen</strong></h2>
<p>Burnout gilt nicht als medizinische Diagnose, sondern lediglich als Rahmen- oder Zusatzdiagnose. Der Begriff, der übersetzt so viel wie „ausbrennen“ bedeutet, taucht erstmals in den Siebzigerjahren in Amerika im Zusammenhang mit Problemen bei Pflegeberufen auf. Wissenschaftlich widmete sich der amerikanische Psychotherapeut Herbert Freudenberger zuerst der schwierigen Thematik. Zusammen mit Gail North definierte er zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms, die in ihrer Reihenfolge variieren können:</p>
<ul>
<li>extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können</li>
<li>Drang, sich selbst und anderen Personen etwas beweisen zu wollen</li>
<li>Überarbeitung mit Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte</li>
<li>Überspielen oder Übergehen innerer Probleme und Konflikte</li>
<li>Zweifel am eigenen Wertesystem sowie an ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden</li>
<li>Verleugnung entstehender Probleme, Absinken der Toleranz und Geringschätzung anderer Personen</li>
<li>Rückzug und dabei Meidung sozialer Kontakte bis auf ein Minimum</li>
<li>offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit</li>
<li>Entpersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu anderen Personen; das Leben verläuft zunehmend funktional und mechanistisch</li>
<li>innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen wie beispielsweise durch Sexeskapaden, übermäßiges Essen oder Drogen und Alkoholmissbrauch zu überspielen</li>
<li>Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit</li>
<li>erste Gedanken an einen Suizid als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Alarmzeichen</strong></h2>
<p>Ende des vergangenen Jahrhunderts entwickelte die amerikanische Psychologin Christina Maslach das Maslach Burnout Inventory, den bis heute am häufigsten verwendeten Fragebogen, um das Burnout-Syndrom zu diagnostizieren. Als Hauptmerkmale definiert sie emotionale Erschöpfung, Gleichgültigkeit und Zynismus sowie verringerte Leistungsfähigkeit. Weitere körperliche wie geistige Anzeichen, die auf Burnout hindeuten können, sind:</p>
<ol>
<li><u><u><u>Körperliche Alarmsignale:</u></u></u>
<p><figure id="attachment_590" aria-describedby="caption-attachment-590" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging.jpg"><img class="wp-image-590" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg" alt="" width="470" height="705" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-768x1151.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></a><figcaption id="caption-attachment-590" class="wp-caption-text">© Clique Images / Unsplash.com</figcaption></figure></li>
</ol>
<ul>
<li>Anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Konzentrationsstörungen, Neigung zu Tagträumen und Unproduktivität</li>
<li>Gedächtnisschwäche</li>
<li>Verspannungen, vor allem in der Hals- und Schultermuskulatur, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen</li>
<li>Tinnitus und Hörsturz</li>
<li>Immunschwäche und häufige Erkältungen</li>
<li>Magen-Darm-Beschwerden</li>
<li>erhöhter Puls und Blutdruck</li>
<li>sexuelle Probleme und mangelnde Lust</li>
<li>Gesteigerter Hang zu Süchten</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Geistige Alarmsignale:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>verringerte emotionale Belastbarkeit</li>
<li>leichte Reizbarkeit</li>
<li>Gefühl der Niedergeschlagenheit und Entmutigung</li>
<li>Desillusion und Frustration</li>
<li>Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht</li>
<li>Gefühl der inneren Leere</li>
<li>vermindertes Einfühlungsvermögen</li>
<li>Gefühl der Überforderung</li>
<li>mangelnde Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen</li>
<li>Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Mögliche Ursachen</strong></h2>
<p>Bei der Entstehung des Burnout-Syndroms spielen sowohl äußere Umstände als auch die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen eine Rolle. Typische Auslöser können sein:</p>
<ol>
<li><u>Äußere Umstände:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>hohe Arbeitsbelastung und <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress</a></li>
<li>prekäre Arbeitsbedingungen (Befristungen, Leih- und Zeitarbeit, Niedriglohn, Überstunden, Schichtsystem, eingeschränkte Arbeitnehmerschutzrechte)</li>
<li>finanzielle Probleme</li>
<li>fehlendes oder wenig positives Feedback</li>
<li>ständige Konfrontation mit Problemen</li>
<li>zu hohe oder unklare Erwartungen und Zielvorgaben</li>
<li>mangelhafte Arbeitsorganisation, Strukturen und Rahmenbedingungen</li>
<li>schlechte Teamarbeit, Konflikte und Kompetenzgerangel</li>
<li>Überforderung durch zu komplexe oder sich ständig ändernde Aufgaben</li>
<li>drohender Arbeitsplatzverlust</li>
<li>prekäre Familienverhältnisse</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Charaktereigenschaften:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>sehr hohe Ideale, übergroßer Ehrgeiz</li>
<li>Perfektionismus</li>
<li>Angst vor Ablehnung</li>
<li>Angst, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen</li>
<li>Angst vor Versagen und Kritik</li>
<li>Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung</li>
<li>Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein</li>
</ul>
<h2><strong>Genetische Disposition</strong></h2>
<p>Eine weitere Risikoquelle für die Entstehung des Burnout-Syndroms liegt in unseren  Genen. Es gilt als erwiesen, dass die die Anfälligkeit für eine psychische Krankheit zu einem gewissen Grad vererbbar ist. Forscher gehen beispielsweise davon aus, dass das Auftreten einer Depression zu circa 70 Prozent genetisch bedingt ist und nur zu etwa 30 Prozent von der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation beeinflusst wird. 2012 wies die Arbeitsgruppe um die schwedische Forscherin Pia Svedberg in einer Zwillingsstudie nach, dass auch Burnout eine erbliche Komponente besitzt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Burnout-Syndrom zu rund einem Drittel auf das Konto der Gene geht.</p>
<figure id="attachment_591" aria-describedby="caption-attachment-591" style="width: 554px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg"><img class="wp-image-591" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg" alt="" width="554" height="277" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-768x384.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-1024x512.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg 1920w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /></a><figcaption id="caption-attachment-591" class="wp-caption-text">© geralt / Pixabay.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Burnout erkennen: Behandlungsmethoden</strong></h2>
<p>Die Behandlungsmethode bei einer Burnout-Symptomatik unterscheidet sich je nach Belastungsausprägung und Persönlichkeit des Betroffenen. Zu Beginn der Symptomatik hilft eventuell noch eine längere Erholungsphase oder ein Arbeitsplatzwechsel. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, sollten sich die Betroffenen einer gezielten Psychotherapie unterziehen. Diese hilft dem Patienten dabei, die Ursachen des Syndroms zu erkennen und die Zusammenhänge zwischen seiner psychischen Verfassung und seiner Lebensführung und/oder Arbeit zu verstehen. Grundsätzlich gibt es mehrere Therapieprogramme mit unterschiedlichen Maßnahmen. Burnout-Betroffene können sich ambulant therapieren lassen, eine Tagesklinik aufsuchen oder sich stationär im Rahmen einer Kur oder psychiatrischen Behandlung behandeln lassen. Die Entscheidung bleibt dem Patienten überlassen.</p>
<p>Derzeit gibt es drei Therapieschulen, die in Deutschland von den Krankenkassen zugelassenen sind: die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, bestimmte Verhaltensmuster des Burnout-Patienten nachhaltig zu verändern. Betroffene erlernen beispielsweise, ihre Ansprüche an sich selbst herabzusetzen oder Kritik anzunehmen. Darüber hinaus erlernt der Patient eine gesunde und geordnete Lebensführung. Auch konkrete Maßnahmen zur Stressbewältigung werden besprochen und angewendet. Bei der tiefenpsychologisch fundierten Therapie und Psychoanalyse schaut der Psychologe verstärkt auf die tieferliegenden Gründe für das Verhalten des Patienten geschaut. Zum Beispiel: Gibt es einen Auslöser in der Kindheit, warum der Patient starke Selbstzweifel hat?</p>
<p>Große Vorteile für die Erholungschancen von Burnout-Betroffenen bietet in der Regel ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Kur- oder psychiatrischen Klinik. Hier kann sich der Patient voll auf sich selbst konzentrieren kann, ohne seinen alltäglichen Pflichten nachkommen zu müssen. Die Kliniken setzen bei der Behandlung unter anderen auf Einzel- und Gruppegespräche, Sport und Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation sowie Ergo- und Kunsttherapien.</p>
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