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	<title>Impfung &#8211; Gen-Gesundheit</title>
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		<title>Influenzasaison: Ist eine Grippeimpfung in Corona-Zeiten sinnvoll?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 08:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr scheint sich alles nur um einen Virus zu drehen: Corona. Doch wie sieht es eigentlich mit der...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/influenzasaison-ist-eine-grippeimpfung-in-corona-zeiten-sinnvoll/">Influenzasaison: Ist eine Grippeimpfung in Corona-Zeiten sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In diesem Jahr scheint sich alles nur um einen Virus zu drehen: Corona. Doch wie sieht es eigentlich mit der Grippe aus? Die in den kalten Monaten zu erwartende Grippewelle könnte Betriebe und ihre Angestellten gefährden. Ob eine Grippeimpfung sinnvoll ist oder nicht, wird schon seit Jahren heiß diskutiert. Aber wie verhält es sich insbesondere in Corona-Zeiten? Wer sich diesen Winter impfen lassen sollte und warum, kläre ich hier auf.</strong></p>
<figure id="attachment_1198" aria-describedby="caption-attachment-1198" style="width: 381px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung.jpg"><img class="wp-image-1198" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-300x198.jpg" alt="" width="381" height="251" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-300x198.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-1024x677.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-768x508.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-1536x1016.jpg 1536w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-2048x1354.jpg 2048w" sizes="(max-width: 381px) 100vw, 381px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1198" class="wp-caption-text"><span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">©</span></span>Photo by CDC on Unsplash</figcaption></figure>
<p>Eine echte Grippeerkrankung kann schwere Folgen haben: In Deutschland sterben in manchen Jahren <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bis zu 20.000 Menschen</a> an der Infektionskrankheit. Die durch Influenzaviren verursachte Atemwegserkrankung verursacht hohes Fieber, schwere Kopf- und Gliederschmerzen sowie trockenen Reizhusten. Deutschlandweit kommt es in den Wintermonaten zu mehreren und unterschiedlich starken Grippewellen. Wie auch beim Corona-Virus wird die Grippe über Tröpfcheninfektion übertragen. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch, dass es für die Grippe bereits einen Impfstoff auf dem Markt gibt.</p>
<h2><strong>Warum ist eine Grippeimpfung in diesem Jahr sinnvoll?</strong></h2>
<p>Laut dem <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/influenza.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministerium für Gesundheit</a> (BMG) ist eine Impfung die beste Methode, um sich und andere gegen eine Erkrankung zu schützen. Angesichts der Corona-Pandemie, die dieses Jahr noch zusätzlich dazu kommt, ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand in der Bevölkerung ausschlaggebend. In Zeiten von Corona führen weitere Infektionen wie die Grippe nicht nur zu zusätzlichen Risiken für jeden Einzelnen, sondern auch für unser gesamtes Gesundheitssystem. Nach den Empfehlungen der <a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/Influenza/Influenza.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ständigen Impfkommission</a> (STIKO) wird eine Grippeimpfung in diesem Jahr deshalb besonders empfohlen.</p>
<p>Impfgegner verbreiten weiterhin die Sorge, dass eine Grippeimpfung eine Corona-Erkrankung verschlimmern könnte. Das ist nach Angaben der <a href="https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-grippe-impfung-101.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARD</a> schlichtweg falsch. Nicht nur Risikogruppen sollte sich in diesem Jahr impfen lassen, sondern jeder, der viel in Kontakt mit anderen Menschen steht und damit ein potenzielles Übertragungsrisiko darstellt. Die Impfung könnte somit einen positiven Effekt auf das Risiko einer Corona-Infektion haben, denn das Immunsystem könne derart gestärkt werden, dass eine Infektion mit dem neuartigen Erreger harmloser verlaufe.</p>
<h2><strong>Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?</strong></h2>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 443px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-scaled.jpg"><img class="wp-image-1199" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-300x200.jpg" alt="" width="443" height="296" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-768x513.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-1536x1025.jpg 1536w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 443px) 100vw, 443px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text"><span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">©</span></span>Photo by Javier Matheu on Unsplash</figcaption></figure>
<p>Eine Grippeimpfung ist generell für jeden zu empfehlen, der sich schützen will. Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, haben allerdings ein erhöhtes Risiko, sich mit Grippeviren anzustecken und bei einer Erkrankung schwere Verläufe zu haben. Laut dem BMG ist die Grippeschutzimpfung besonders empfehlenswert für:</p>
<ul>
<li>Kleinkinder ab 7 Monaten</li>
<li>Chronisch Kranke</li>
<li>Personen über 60 Jahre</li>
<li>Schwangere</li>
<li>Medizinisches Personal im Gesundheits- und Pflegebereichs</li>
<li>Personen und Personal in Gemeinschafts- und Sozialeinrichtungen (z.B. Kindergarten, Schulen, Betreuungseinrichtungen etc.)</li>
<li>Personen und Personal mit Publikumskontakt (Tourismus, Gastronomie, Frisör etc.)</li>
</ul>
<h2><strong>Zu welchem Zeitpunkt sollte man sich impfen lassen?</strong></h2>
<p>Das <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV_Node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert Koch-Institut (RKI)</a> empfiehlt als optimalen Zeitpunkt für die saisonale Grippeimpfung die Monate Oktober und November. Und das aus gutem Grund: Sowohl eine zu frühe als auch eine zu späte Impfung kann den Schutz vor einer Grippe verringern, denn die Dauer des Impfschutzes ist zeitlich begrenzt. Zum einen dauert es in der Regel zwei Wochen, bis sich nach der Impfung eine ausreichende Immunität aufgebaut hat. Zum anderen ist diese schützende Wirkung der Influenzaimpfung nicht dauerhaft: Der Impfschutz lässt über die Zeit – noch während der Grippesaison – auch wieder nach. Mit dem empfohlenen Impfzeitraum zwischen Oktober und November will das RKI folglich erreichen, dass der Impfschutz zum Höhepunkt der Grippewelle am besten ist.</p>
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		<title>Allergieschutz: Schmutz und Dreck helfen gegen Allergien</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/allergieschutz-schmutz-und-dreck-helfen-gegen-allergien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 09:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder müssen sich auch mal schmutzig machen dürfen! Was der Volksmund längst wusste, ist heute auch wissenschaftlich belegt: Dreck und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kinder müssen sich auch mal schmutzig machen dürfen! Was der Volksmund längst wusste, ist heute auch wissenschaftlich belegt: Dreck und Schmutz stärken das Immunsystem und bieten so einen optimalen Allergieschutz. Dagegen steht übertriebene Hygiene sogar in Verdacht, das Entstehen von Allergien zu fördern.</strong></p>
<p>Die Lebensweise und heutigen Hygienevorstellungen haben gewissermaßen zu einem sterilen Lebensraum geführt. Das Immunsystem muss sich immer weniger mit Antigenen von bakteriellen, parasitären und viralen Erregern auseinandersetzen. Die <a href="http://researchonline.lshtm.ac.uk/292318/1/bmj00259-0027.pdf">Hygiene-Hypothese</a> des Briten David P. Strachan geht davon aus, dass die modernen Hygienevorstellungen das Risiko, Allergien zu entwickeln, erhöhen. Allergische Erkrankungen sind bei Kindern und Jugendlichen das häufigste Gesundheitsproblem. Laut einer <a href="https://www.dha-allergien-vorbeugen.de/presse/164-allergien-vorbeugen-das-raten-die-experten.html">Pressemitteilung</a> der Deutschen Haut- und Allergiehilfe von 2019 leiden 4,7 Prozent aller Kinder bis 17 Jahren an Asthma, 10,7 Prozent an Heuschnupfen und 13,2 Prozent an Neurodermitis.</p>
<figure id="attachment_1108" aria-describedby="caption-attachment-1108" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Kind.jpg"><img class="wp-image-1108" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Kind-300x200.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Kind-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Kind-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Kind-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1108" class="wp-caption-text">©Photo by Jelleke Vanooteghem on Unsplash</figcaption></figure>
<h2><strong>Der „Bauernhof-Effekt“ mindert Gefahr von Allergien</strong></h2>
<p>Strachan stellte fest, dass Kinder besonders in Industrienationen und in den dortigen Großstädten häufiger an Heuschnupfen oder anderen Autoimmunerkrankungen leiden. Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, leiden dagegen seltener an Allergien. Auch in kinderreichen Familien beobachtete Strachan seltener Betroffene von Allergien.</p>
<p>Eine Erklärung für den sogenannten „Bauernhof-Effekt“ liefert ein europäisches Forscherteam um Martin Schuijs von der Universität Gent. Im Fachblatt <a href="http://science.sciencemag.org/content/349/6252/1106">Science</a> legen die Forscher dar, dass neben den genetischen Faktoren tatsächlich die Lebensumstände Allergien beeinflussen. In Versuchen an Mäusen erwiesen sich Endotoxine als ein entscheidender Faktor. Endotoxine sind von Bakterien freigesetzte Verbindungen, die über die Schleimhäute aufgenommen werden. Die Forscher haben den Tieren zwei Wochen lang täglich die Substanz in niedrigen Dosen verabreicht. Zum Vergleich gab es eine unbehandelte Kontrollgruppe. Anschließend wurden die Tiere beider Gruppen Staubmilben ausgesetzt, die auch beim Menschen allergische Reaktionen wie Asthma auslösen können. Bei regelmäßiger Aufnahme der Endotoxine reagierten die Mäuse weniger stark auf allergieauslösende Faktoren. Ähnliche Ergebnisse gab es, wenn den Tieren auf deutschen Bauernhöfen gesammelter Staub verabreicht wurde. In weiteren Versuchen prüften die Wissenschaftler die Abläufe in menschlichem Gewebe. Die Ergebnisse fielen auch hier ähnlich aus.</p>
<h2><strong>Nicht beeinflussbar: Genetische Disposition zu Allergien </strong></h2>
<p>Das Leben in ländlicher Umgebung scheint demnach die Gefahr zu mindern, an Allergien zu erkranken. Doch der Bauernhof-Effekt ist nicht der einzige wirksame Allergieschutz. Zwar ist es nicht möglich, seine genetische Anfälligkeit für Allergien zu ändern, eine gesunde Lebensführung kann jedoch das Allergierisiko senken. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) gibt unter anderem folgende <a href="http://www.daab.de/allergien/allergien-vorbeugen/">Tipps zur Allergievorbeugung</a> heraus:</p>
<figure id="attachment_1109" aria-describedby="caption-attachment-1109" style="width: 378px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Baby.jpg"><img class="wp-image-1109" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Baby-300x169.jpg" alt="" width="378" height="213" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Baby-300x169.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Baby-768x432.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/02/Baby-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 378px) 100vw, 378px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1109" class="wp-caption-text">©Photo by The Honest Company on Unsplash</figcaption></figure>
<ul>
<li>Aktives und passives Rauchen während der Schwangerschaft, Stillzeit und auch nach der Geburt sind wesentliche Faktoren für Allergie- und Asthmaentwicklung bei Kindern. Daher sollten werdende Eltern das Rauchen unbedingt aufgeben, um die Gesundheit ihres Kindes nicht zu gefährden.</li>
<li>Ausschließliches Stillen für vier Monate und das langsame und schrittweise Einführen der Beikost nach Vollendung des vierten Monats sind wesentliche Aspekte bei der Ernährung von Säuglingen, um im späteren Leben Allergien zu vermeiden. Auch potenziell allergene Lebensmittel wie Fisch und Ei dürfen auf dem Speiseplan stehen.</li>
<li>Bei Säuglingsnahrung sollten Eltern auf einen reduzierten Eiweißgehalt achten, um Übergewicht zu vermeiden.</li>
<li>Eine Diät der Mutter, bei der auf bestimmte Allergieauslöser wie Nüsse verzichtet wird, wird sowohl während der Schwangerschaft als auch der Stillzeit nicht empfohlen.</li>
<li>Kann nicht ausschließlich gestillt werden, so steht als Alternative industriell gefertigte Säuglingsnahrung zur Verfügung. Kinder aus Allergiker-Familien sollten dann mit einer Hydrolysatnahrung gefüttert werden.</li>
<li>Regelmäßiges Lüften verhindert Schimmelpilzwachstum in Innenräumen und beugt so Allergien vor. Auch die Belastung mit Innenraumluftschadstoffen, wie zum Beispiel Formaldehyd, sollte so gering wie möglich gehalten werden.</li>
<li>Empfohlene Impfungen sollten in Anspruch genommen werden.</li>
<li>Einige Studien legen nahe, dass Haustiere das Risiko für Allergien bei Kindern senken. Wie genau der Zusammenhang von Tierhaltung und Allergien ist, muss aber noch weiter erforscht werden. Die Empfehlungen lauten aktuell: Die Hundehaltung sei nicht mit einem höheren Allergierisiko verbunden. Für Katzen sei die Studienlage noch uneinheitlich. Ohne erhöhtes Allergierisiko beim Kind bestehen aber generell keine Einschränkungen in der Haustierhaltung.</li>
</ul>
<p>Fazit: Kinder sollten nicht abgeschottet werden. Sie sollten wieder im Dreck spielen und möglichst früh viele Lebensmittel ausprobieren. Denn in der relativ frühen Lebensphase gibt es ein Fenster bei der Entwicklung für Verträglichkeit. Wer diese Chance verpasst, seine Abwehr in Stellung zu bringen, kann das später kaum nachholen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/allergieschutz-schmutz-und-dreck-helfen-gegen-allergien/">Allergieschutz: Schmutz und Dreck helfen gegen Allergien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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