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	<title>Sport &#8211; Gen-Gesundheit</title>
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		<title>Fit in jedem Alter: Gelenkschonender Sport</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/fit-in-jedem-alter-gelenkschonender-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 08:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>140 Gelenke dienen als Verbindungsstelle zwischen unseren Knochen. Sie verleihen dem Körper so seine Beweglichkeit. Doch ihre Flexibilität macht sie...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>140 Gelenke dienen als Verbindungsstelle zwischen unseren Knochen. Sie verleihen dem Körper so seine Beweglichkeit. Doch ihre Flexibilität macht sie auch verletzlich – vor allem beim Sport. Die gute Nachricht: Es gibt viele Sportarten, die gelenkschonend sind.</strong></p>
<p>Bewegung ist ein faszinierendes und ausgeklügeltes Zusammenspiel von Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskeln. Das Gelenk erfüllt dabei eine wichtige Funktion: Es verbindet zwei Knochen miteinander und sorgt so für Stabilität und Beweglichkeit.</p>
<figure id="attachment_1051" aria-describedby="caption-attachment-1051" style="width: 214px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gelenk.png"><img class="wp-image-1051 size-medium" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gelenk-214x300.png" alt="" width="214" height="300" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gelenk-214x300.png 214w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gelenk-768x1079.png 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gelenk-729x1024.png 729w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gelenk.png 1367w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1051" class="wp-caption-text">©Bild von Anthony HALIMI auf Pixabay</figcaption></figure>
<p>Im Wesentlichen sind alle Gelenke nach dem gleichen Bauplan aufgebaut. Ein Gelenk besteht aus:</p>
<ul>
<li>Zwei Knochen: Das Ende des einen Knochens bildet den Gelenkkopf, das andere Ende die Gelenkpfanne. Beide sind mit einem dünnen Knorpel überzogen. Dieser dient als Schmiermittel und hat eine gewisse stoßdämpfende Funktion. Der eigentliche Stoßdämpfer ist aber die Muskulatur. Trainierte Muskeln schützen also die Gelenke.</li>
<li>Einem Gelenkspalt: Er ist gefüllt mit Gelenkschmiere, die als Gleitmittel dient und den Knorpel mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt. Bei jeder Bewegung wird Schmiere in den Spalt hineingeschwemmt. Durch zu wenig Aktivität gelangen folglich nicht genug Nährstoffe hinein, einseitige Belastung schädigt wiederum den Knorpel.</li>
<li>Einer Gelenkkapsel: Zusammen mit Bändern, Sehnen und Muskeln bildet sie eine schützende Hülle.</li>
<li>Einer Gelenkinnenhaut: Sie bildet die Gelenkschmiere.</li>
</ul>
<h2><strong>Gelenkschonend bewegen</strong></h2>
<p>Unsere Gelenke müssen zum Teil einer Belastung von bis zu 1,5 Tonnen standhalten. Diese Leistung wissen wir meist erst zu schätzen, wenn es nicht mehr reibungslos läuft. Übergewicht, eine Fehlhaltung, Bewegungsmangel, aber auch Überlastung durch zu viel Sport können zu Verschleißerscheinungen, Schmerzen und Krankheiten wie Arthrose führen. Generell ist Bewegung jedoch notwendig, damit die Gelenke ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Unsere Scharniere selbst lassen sich nicht trainieren, aber die umgebenden Strukturen zu stärken, entlastet sie.</p>
<p>Wer bereits geschädigte Gelenke hat, muss nicht auf Sport verzichten. Sie dürfen und sollen belastet werden, aber auf die richtige Weise. Es gibt ausreichend Sportarten, die die Gelenke nicht strapazieren:</p>
<figure id="attachment_1052" aria-describedby="caption-attachment-1052" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Schwimmen.jpg"><img class="wp-image-1052 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Schwimmen-300x200.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Schwimmen-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Schwimmen-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Schwimmen-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1052" class="wp-caption-text">©Photo by Jim De Ramos on Pexels</figcaption></figure>
<p><strong>Schwimmen</strong><br />
Es ist das Paradebeispiel für gelenkschonenden Sport. Durch den Auftrieb im Wasser ist Schwimmen auch für Menschen mit Übergewicht zu empfehlen. Dank dem Wasserwiderstand ist es sehr effektiv, ohne die Gelenke zu sehr zu belasten. Bei zügigem Tempo verbrennt der Körper 500 bis 700 Kilokalorien pro Stunde. Entscheidend ist, dass die richtige Technik angewendet wird. Besonders schonend für die Knie sind beispielsweise die Kraul- und Rückenschwimmtechnik, da die Beine hier nur auf und ab bewegt werden. Außerdem sollte das Becken möglichst lang sein, damit man nicht dauernd wenden muss.</p>
<p><strong>Aqua-Fitness</strong><br />
Aqua-Aerobic, auch -Fitness genannt, ist für Menschen jeden Alters und bei Übergewicht geeignet. Wie beim Schwimmen gehören hier der Auftrieb und Wasserwiderstand zu den Vorteilen der Sportart. Schwimmgürtel oder -westen sorgen zusätzlich dafür, dass man im Wasser „schwebt“. Je nach Tempo müssen die Teilnehmer eines Kurses bei Bewegungen im Wasser die vier- bis zwölffache Kraft aufwenden im Vergleich zum herkömmlichen Aerobic. Dabei werden circa 300 bis 500 Kilokalorien pro Stunde verbrannt.</p>
<p>Wem klassische Aqua-Fitness zu langweilig ist, kann weitere Versionen des Wassersports testen. Von Gewichten über das Fahrrad bis zur Tanzstange gibt es heute viele Fitnessgeräte auch fürs Wasser. Fast alles, was an Land funktioniert, ist auch als Aqua-Variante möglich: Ob Aqua-Cycling, Aqua-Jogging oder Aqua-Zumba.</p>
<p>Bei Hauterkrankungen oder Allergien kann das Chlorwasser allerdings kontraproduktiv sein. Wer an Bluthochdruck oder Herz-Rhythmusstörungen leidet, sollte ebenfalls vorher mit einem Arzt besprechen, ob Aqua-Fitness die richtige Wahl ist.</p>
<p><strong>Radfahren</strong><br />
Außerhalb des Wassers gibt es ebenfalls einige gelenkschonende Aktivitäten. Radfahren eignet sich nicht nur für alle Altersklassen, sondern auch bei überschüssigen Pfunden, weil man auf dem Rad sitzend sein Körpergewicht nicht tragen muss. Generell werden Knie- und Sprunggelenke beim Fahrradfahren deutlich weniger belastet als zum Beispiel beim Joggen. Trotzdem ist es effektiv: Der Kalorienverbrauch beträgt 500 bis 800 Kilokalorien pro Stunde.</p>
<p>Darüber hinaus lässt sich der Sport optimal in den Alltag integrieren. Sei es auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit. Ein weiterer Pluspunkt: Wer Fahrrad statt Auto fährt, schont die Umwelt. Mit dem passenden Helm (Sicherheit geht vor!) kann die Fahrt losgehen.</p>
<p><strong>Nordic Walking</strong></p>
<figure id="attachment_1053" aria-describedby="caption-attachment-1053" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Nordic-Walking-2.jpg"><img class="wp-image-1053 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Nordic-Walking-2-300x200.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Nordic-Walking-2-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Nordic-Walking-2-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Nordic-Walking-2-1024x682.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Nordic-Walking-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1053" class="wp-caption-text">©Bild von 5598375 auf Pixabay</figcaption></figure>
<p><strong></strong>Eine weitere gelenkschonende Alternative zum Joggen ist das Nordic Walking. Dabei stützen sich die Läufer wie beim Skifahren mit zwei Stöcken am Boden ab. Damit die Gelenke entlastet werden, kommt es auch hier auf die richtige Technik an. Kürzere Schritte mit leicht angewinkelten Beinen federn die Stöße besser ab und schonen die Knie.</p>
<p>Für Nordic Walking ist keine Grundfitness nötig, daher kann es fast jeder ausüben.  Dank der Stöcke übernehmen Arme und Schultern mehr Gewicht und entlasten den Bewegungsapparat. Mit 350 bis 450 Kilokalorien pro Stunde verbrennt Nordic-Walking mehr Kalorien als viele Menschen glauben. Mit der Steigung im Gelände kann die Intensität des Trainings intensiviert werden.</p>
<p>Die Stocklänge ist optimal, wenn man mit im 90-Grad-Winkel gebeugten Unterarmen die Griffe gut umfassen kann. Beim Kauf sollte allerdings ein Fachmann hinzugezogen werden.</p>
<p><strong>Fitnessstudio</strong><br />
Auch Gerätetraining im Fitnessstudio kann entlastend für die Gelenke sein. Wichtig dabei ist eine fachliche Begleitung durch einen Trainer oder Therapeuten, denn nicht alle Geräte eigenen sich für jede Gelenkbeschwerde.</p>
<p>Für viele bietet sich beispielsweise der Crosstrainer an. Das Gerät gehört zur Grundausstattung jedes Fitnessstudios. Der Bewegungsablauf auf dem Crosstrainer ähnelt dem Skilanglauf, wodurch Sportler harte Fersenaufprälle vermeiden. Fuß-, Knie- und Hüftgelenke werden so weniger strapaziert. Die zwei Griffstangen stärken zusätzlich die Rumpf- und Armmuskulatur. Um richtig auf dem Crosstrainer zu trainieren, ist gerade am Anfang die richtige Haltung wichtig. Eine natürliche Position mit aufrechtem Oberkörper und leicht gebeugten Beinen ist optimal.</p>
<h2><strong>Ausführung ist das A und O</strong></h2>
<p>Bei allen gelenkschonenden Aktivitäten sollten trainierende Personen auf eine korrekte Ausführung der Bewegungen achten. Andernfalls können auch diese Sportarten zu einer überhöhten Beanspruchung und zur Schädigung der Gelenke führen. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich immer, einen Experten oder Trainer um Rat zu fragen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Regelmäßiger Sport hilft gegen Depressionen</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/sport-hilft-gegen-depressionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Lara Maire]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regelmäßiger Sport erhält unsere Gesundheit. Er hilft nicht nur bei der Bewältigung von Lebenskrisen und Depressionen, sondern trägt auch zur...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regelmäßiger Sport erhält unsere Gesundheit. Er hilft nicht nur bei der Bewältigung von Lebenskrisen und Depressionen, sondern trägt auch zur Vorbeugung von ernsthaften Erkrankungen bei. Das Motto zu einem gesunden Körper und Geist heißt also: Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung!</strong></p>
<p>Bewegung und Sport sind die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen, Haltungsschäden und Osteoporose. Sport hilft auch den Cholesterinspiegel zu senken. Die körpereigene Immunabwehr wird gestärkt, Stresshormone, insbesondere Cortisol, werden vermindert ausgeschüttet beziehungsweise ein bestehender hoher Stresshormonspiegel wird schneller abgebaut. Gleichzeitig steigt der Endorphin- und Testosteronspiegel.</p>
<figure id="attachment_954" aria-describedby="caption-attachment-954" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer.jpg"><img class="wp-image-954 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-200x300.jpg" alt="" width="399" height="599" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px" /></a><figcaption id="caption-attachment-954" class="wp-caption-text">© Warren Wong / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Sport regt auch die Gehirnaktivität an, denn es wird stärker und sauerstoffreicher durchblutet. Ein gutes Körpergefühl stärkt das eigene Selbstbewusstsein. Der normale Abbau der Muskelmasse und die Umwandlung in Fett nach dem 30. Lebensjahr wird verlangsamt.</p>
<h2><strong>Vom Neandertaler zur Couchpotato </strong></h2>
<p>Wenn wir uns an den Neandertaler erinnern, so ist die artgerechte Haltung erreicht, solange er der Jagd nachgeht. Betätigt er sich in dieser Weise, signalisiert er seinem Köper: Hallo, ich habe noch eine Aufgabe, Knochen- und Gehirnsubstanz nicht abbauen, Hormonspiegel hochhalten! Wenn wir uns jedoch vor dem Fernseher oder Computer in die berüchtigte „Couchpotato“ verwandeln, signalisieren wir unseren Genen, dass es keine genetisch definierte Aufgabe mehr gibt, und die Systeme werden heruntergefahren.</p>
<h2><strong>Sport hilft bei Depressionen</strong></h2>
<p>Eine Auswertung von 25 Studien, die Sport a) mit keiner sonstigen Behandlung, b) mit der Gabe von Placebos und c) mit der Einnahme von Psychopharmaka vergleicht, kam zu dem Ergebnis, dass Sport die Symptome der Depression eindeutig bessert, was auch in weiteren Untersuchungen belegt wird. (<em>Rimer, Jane et al. Exercise for depression. Editorial Group: Cochrane Depression, </em><em>Anxiety and Neurosis Group. Published Online: 11 Juli 2012)</em></p>
<p>Angesichts der Heterogenität der Studien lässt sich zur genauen Wirkstärke und dazu, welche Art von Sport am besten geeignet ist, keine sichere Aussage treffen. Die vorhandenen Studien lassen vermuten, dass Sport eine längere Zeit durchgehalten werden muss, um den Nutzen auf die Stimmung zu erhalten. Insgesamt ist der Effekt des körperlichen Trainings gut belegt. Englische Leitlinien zur Depressionsbehandlung empfehlen Sportprogramme mit dreimal wöchentlich 45 bis 60 Minuten sportlicher Aktivität zur Behandlung leichter Depressionen.</p>
<p>Depressive Menschen sind häufig körperlich inaktiv und leiden unter Antriebsschwäche. Deshalb ist es natürlich schwer, erst einmal den Anschub zu dieser Aktivität zu leisten. Doch Bewegung hilft. Sie lenkt von den depressiven Gedanken ab, Fitness und das Erlernen neuer Sportarten stärken das Selbstbewusstsein und schaffen neue soziale Kontakte. Die zur Ausschüttung kommenden Endorphine heben die Konzentration antidepressiv wirksamer Monoamine an und senken die Konzentration des Stresshormons Cortisol.</p>
<h2><strong>Sport versus Medikamente</strong></h2>
<p>Sport und mehr Bewegung im Allgemeinen sind sicherlich die besten alternativen Heilmethoden überhaupt. Ihre Wirksamkeit ist deutlich besser belegt als die vieler teurer Pseudopräparate oder Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder dem Reformhaus. Die Nebenwirkungen des Laufens (Verletzungsrisiko usw.) sind im Verhältnis zur positiven Wirkung sehr gering. Insgesamt also eine sehr preisgünstige, effektive und nebenwirkungsarme Ergänzung der medizinischen Behandlung vieler Krankheiten, eben auch von Depressionen.</p>
<figure id="attachment_953" aria-describedby="caption-attachment-953" style="width: 441px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate.jpg"><img class="wp-image-953 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-300x200.jpg" alt="" width="441" height="294" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate.jpg 1920w" sizes="(max-width: 441px) 100vw, 441px" /></a><figcaption id="caption-attachment-953" class="wp-caption-text">© Steve Buissinne / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Bewegung ist allerdings kein Allheilmittel und bei schwereren Erkrankungen muss man auf eine medikamentöse und/oder Gesprächstherapie zurückgreifen. Die meisten Medikamente beeinflussen die Verweildauer von Serotonin im Blut, das bewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die Gemütslage hat. Bei vielen Angsterkrankten wird oft ein zu niedriger Serotoninspiegel festgestellt. Glücklicherweise verfügen wir heute über ein großes Angebot an tatsächlich wirksamen Mitteln, sodass den Menschen sowohl im akuten Zustand als auch langfristig geholfen werden kann.</p>
<p>Doch führen diese Medikamente nicht zur Sucht? Hier kann man Entwarnung geben. Bei den meisten Antidepressiva gibt es keine direkte körperliche Abhängigkeit, aber die große Gefahr, dass nach Absetzen der Pillen der alte mentale Zustand wieder eintritt, wenn nicht begleitende Therapien vorgenommen werden. So greift der Patient aus Angst vor dem Rückfall schnell wieder zum Medikament, oder weil nicht immer ein Therapieplatz vorhanden ist. Um Depressionen bestmöglich zu behandeln, benötigt es also nicht nur Sport und Medikamente, auch eine therapeutische Begleitung des Patienten ist für die Genesung entscheidend.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schluss mit Gewohnheiten: 8 einfache Tipps für ein gesünderes Leben</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/gute-vorsaetze-neues-jahr-alter-trott-acht-einfache-tipps-fuer-ein-gesundes-neues-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wopen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 09:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abnehmen, mehr Sport, weniger Alkohol, Fastfood und Süßigkeiten, am besten gar keine Zigaretten mehr, dafür umso mehr Obst und Gemüse...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abnehmen, mehr Sport, weniger Alkohol, Fastfood und Süßigkeiten, am besten gar keine Zigaretten mehr,</strong> dafür umso mehr Obst und Gemüse &#8211; es sind immer wieder die gleichen Verdächtigen, wenn es um gesunde Ernährung und Abnehmen geht. Dabei sind vor allem die Essgewohnheiten ein ganz antescheidender Aspekt für ein gesünderes Leben. Nur wie können sie schlechte Gewohnheiten loswerden und sich gute aneignen?</p>
<p>Die edle Absicht, sein Leben von einen Tag auf den anderen auf links zu drehen, scheitert meist schon nach wenigen Tagen oder Wochen. Am Anfang reicht die Ausrede „Abnehmen ist kein 100-Meter-Sprint, sondern ein Marathonlauf“, um es dann doch bleiben zu lassen. Am Ende bleiben von guten Vorsätzen oft verstaubende Hometrainer und hochwertige Laufschuhe, die nur noch zur Gartenarbeit getragen werden, zurück. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.</p>
<h2><strong>Gewohnheiten im Kleinen ändern &#8211; feste Termine und Rituale helfen uns dabei</strong></h2>
<p>Es fällt uns leichter, Gewohnheiten zunächst im Kleinen zu ändern. Deshalb hier acht Anregungen, mit denen Sie durch kleine Gewohnheiten  etwas für Ihre Gesundheit tun können.</p>
<figure id="attachment_623" aria-describedby="caption-attachment-623" style="width: 354px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/vegetables-2338824_1920-1.jpg"><img class="wp-image-623" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/vegetables-2338824_1920-1-300x200.jpg" alt="" width="354" height="354" /></a><figcaption id="caption-attachment-623" class="wp-caption-text">© Jill111 / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Probieren Sie jeden Vorschlag eine Woche lang aus! Wenn es Ihnen gefällt und sie sich gut dabei fühlen, dann behalten Sie es einfach bei. Picken Sie sich dazu EIN großes Vorhaben heraus. Also entweder Abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören oder die Ernährung nachhaltig umzustellen.</p>
<p>Richten Sie auch hier feste Gewohnheiten und Rituale ein oder lassen Sie sich adäquat dabei unterstützen. Schließen Sie sich einem Lauftreff an oder vereinbaren Sie einen wöchentlichen Kochabend mit Gleichgesinnten. Wenn es darum geht, mit dem Rauchen aufzuhören, gilt Akupunktur als sehr erfolgsversprechend.</p>
<p>Hier aber zunächst meine Tipps für Gewohnheiten, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig einen großen positiven Effekt für Ihre Gesundheit haben können.</p>
<p><strong>1. Mit Grüntee gegen die Insulinachterbahn:</strong> Trinken Sie eine Woche lang morgens als erstes eine Tasse ungesüßten Grünen Tee. Das hält den <a href="https://www.gesundheit.de/krankheiten/diabetes/blutzuckermessung/blutzucker-senken">Blutzuckerspiegel</a> unten und verhindert Heißhungerattacken.</p>
<p><strong>2. Bewusst kauen:</strong> Kauen Sie eine Woche lang jeden Bissen mindestens 20 Mal. Studien zufolge setzt das Sättigungsgefühl früher ein und die insgesamt eingenommene Kalorienmenge reduziert sich automatisch.</p>
<p><strong>3. Mehr trinken:</strong> Wasser ist für unseren<a href="http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Wie-bringt-man-Stoffwechsel-auf-Trab,stoffwechsel100.html"> Stoffwechsel </a>eminent wichtig, indem es als Lösungs- und Transportmittel dient. So kurbelt ein hoher Wasserkonsum auch die Fettverbrennung an. Gleichzeitig leitet das Wasser Stoffwechselprodukte aus. Platzieren Sie ein kleines Glas auf Ihrem Schreibtisch und eine 1,5-Liter Flasche Wasser außerhalb Ihrer Reichweite, sodass Sie für jedes Nachfüllen aufstehen und einige Schritte gehen müssen. Gegen Feierabend sollte die Flasche leer sein.</p>
<p><strong>4. Kleine Portionen:</strong> Experimente belegen: Von kleinen Tellern isst man weniger. Benutzen Sie eine Woche lang nur Frühstücksteller. Wenn es Ihnen gefällt, dann steigern Sie sich in der nächsten Woche auf Untertassen.</p>
<figure id="attachment_669" aria-describedby="caption-attachment-669" style="width: 271px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser.jpg"><img class="wp-image-669" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-200x300.jpg" alt="" width="271" height="407" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 271px) 100vw, 271px" /></a><figcaption id="caption-attachment-669" class="wp-caption-text">© Melissa Walker Horn / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p><strong>5. Wasser statt Saft:</strong> Erklären Sie für eine Woche Säfte zum Tabu! Ein 0,2-Liter Glas Apfelsaft enthält 90 Kalorien, Traubensaft kommt sogar auf 140 Kalorien, zudem lässt der Fruchtzucker Ihren Insulinspiegel Achterbahn fahren. Das löst regelmäßig Heißhungerattacken aus. Greifen Sie stattdessen zu Wasser, das hat amtliche null Kalorien.</p>
<p><strong>6. Jeder Gang macht schlank:</strong> Verzichten Sie eine Woche lang auf interne Telefonate im Beruf, stattdessen suchen Sie die Kollegen persönlich auf. Das ist gut für die Kalorienbilanz und das Betriebsklima.</p>
<p><strong>7. Treppe statt Aufzug:</strong> Ziehen Sie eine Woche lang die Treppe jedem Aufzug vor. Wenn Sie trainiert sind, nehmen Sie zwei Stufen auf einmal, Ihr Glutaeus Maximus (großer Gesäßmuskel) wird es Ihnen danken: erst mit Muskelkater, dann mit straffen Formen. Kein Problem? Dann schulen Sie Ihre Koordination, indem Sie die Stufen rück- oder seitwärts hochlaufen.</p>
<p><strong>8. Intermittierendes Fasten:</strong> Zugegebenermaßen nichts für Undisziplinierte: Nehmen Sie eine Woche lang sämtliche Mahlzeiten zwischen zehn Uhr morgens und sechs Uhr abends ein. Davor und danach gibt es nur Wasser, schwarzen Kaffee und ungesüßten Tee. Hintergrund: Während der 16-stündigen Fastenphase sinkt der Insulinspiegel, gleichzeitig erreicht das für die Fettverbrennung verantwortliche Hormon Glukagon Maximalwerte. Sie verbrennen mehr Kalorien und können buchstäblich im Schlaf schlank werden.</p>
<p>Weitere Tipps, wie Sie lästige Gewohnheiten ändern können, finden Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema <a href="https://gen-gesundheit.org/neujahrsvorsaetze-wie-sie-ungesunde-gewohnheiten-aendern-koennen/">Neujahrsvorsätze</a>.</p>
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		<title>Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz: Albaad geht neue Wege</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/albaad-beschreitet-neue-wege-bei-der-gesundheitsvorsorge-der-mitarbeiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wopen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 09:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten Albaad GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stress am Arbeitsplatz, falsche Bewegungsabläufe, Burn-Out wegen Überforderung: Mit einer neuen Initiative zur Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz stemmt sich die Albaad...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stress am Arbeitsplatz, falsche Bewegungsabläufe, Burn-Out wegen Überforderung:</strong> Mit einer neuen Initiative zur Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz stemmt sich die Albaad Deutschland GmbH gegen gesundheitliche Risiken für Mitarbeiter. Ziel des Feuchttuchherstellers aus Ochtrup ist, das Bewusstsein der Mitarbeiter für die eigene Gesundheit zu steigern. Ein Gesundheitsbeirat gründete sich jüngst mit Unterstützung der Geschäftsführung aus der Mitte der Belegschaft. Erste Maßnahmen wie ein wöchentlicher „Obsttag“ werden bereits umgesetzt.</p>
<p>„Nicht zuletzt im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung liegt es mir sehr am Herzen, unsere Mitarbeiter für einen bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit zu sensibilisieren“, sagt Wolfgang Tenbusch, Geschäftsführer von Albaad. Der diplomierte Bio- und Wirtschaftsingenieur und Autor des Buches „Die Power-Gen-Formel – Für mehr Energie, Lebensfreude und Erfolg“ ist begeistert: „Dass kurz nach Start der Initiative quer durch unsere Abteilungen bereits rege diskutiert wird, ist ein verheißungsvoller Start.“ Die Albaad-Mitarbeiter seien bereits jetzt sensibilisiert für das Thema Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz.</p>
<blockquote>
<h2><strong>Im Fokus der Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz: Entspannung, Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung<br />
</strong></h2>
</blockquote>
<p>Tenbusch selbst hatte den Anstoß zu einem erhöhten Gesundheitsbewusstsein gegeben und einige gezielte Maßnahmen zur Diskussion gestellt. Daraus entstand die Idee, einen eigenständigen Gesundheitsbeirat zu gründen. Mit Erfolg: Ende des Jahres 2012 fanden sich neun Mitarbeiter freiwillig aus der Mitte des Unternehmens zusammen und koordinieren seitdem die Geschicke rund um die neue Gesundheitsvorsorge bei Albaad. Aufgabe des Beirats ist, konkrete Maßnahmen zu initiieren und zu koordinieren.</p>
<p>Grundlage der künftigen Arbeit ist die Auswertung einer Umfrage, die 200 Mal und in drei Sprachen im Unternehmen ausgegeben wurde. Bei der Auswertung ergaben sich vier Kernthemen, bei denen Albaad künftig aktiv die Gesundheit seiner Mitarbeiter fördern möchte: Entspannung am Arbeitsplatz, Bewegung in der Pause, Ernährung sowie Stressbewältigung.</p>
<blockquote>
<h2><strong><em>&#8220;Das ist ein erster Schritt zu einer gesunden Ernährung&#8221;</em> </strong><strong><em><br />
</em></strong></h2>
</blockquote>
<p>Konkrete Maßnahmen im Bereich Ernährung sind mit finanzieller Unterstützung des Unternehmens bereits gestartet. Einmal pro Woche findet ein Obsttag statt. Dabei gibt Albaad Körbe mit frischen Lebensmitteln an die einzelnen Abteilungen aus. „Das ist ein erster Schritt zu einer gesunden Ernährung“, betont Tenbusch.</p>
<figure id="attachment_667" aria-describedby="caption-attachment-667" style="width: 325px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Gemüseglas.jpg"><img class="wp-image-667" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Gemüseglas-200x300.jpg" alt="" width="325" height="488" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Gemüseglas-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Gemüseglas-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Gemüseglas-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a><figcaption id="caption-attachment-667" class="wp-caption-text">© Mariana Medvedeva / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Bei „Abnehmen mit dem Chef“ verfolgt Albaad das Ziel, die Mitarbeiter zu motivieren, sich gesundheitlich neu zu orientieren. Für jedes nachhaltig abgenommene Kilogramm Körpergewicht zahlt Albaad dem Mitarbeiter 50 Euro aus.</p>
<p>Nach sechs Monaten wird dabei das neue Gewicht dokumentiert und muss weitere sechs Monate gehalten werden. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine umfassende Ernährungsberatung. Diese führt ein ausgewiesener Berater der Barmer GEK durch. Tenbusch geht dabei als positives Beispiel voran und will seinen BMI ebenfalls nach unten drücken – acht Kilogramm sollen runter. Bereits jetzt haben sich 48 Albaad-Mitarbeiter zu der Aktion angemeldet.</p>
<p>Unter dem Motto „Aktive Pause“ sollen zudem externe Trainer je nach Abteilungen verschiedene Bewegungen vorstellen, um den Muskelapparat in der Ruhephase zu entspannen. Auf Anfrage des Beirats haben bereits einige Krankenkassen mögliche Kostenübernahmen, Förderungen und Seminarangebote ausgelotet.</p>
<p>Weitere Aktionen stehen beim Gesundheitsbeirat bereits auf der Agenda. Bis Ostern soll ein umfassendes Konzept für alle vier Kernthemen stehen. Welche Maßnahmen besonders wirkungsvoll sind, sollen regelmäßige Erhebungen zeigen. So viel steht für den Beirat aber fest: „Alle Aktionen sind freiwillig und sollen keine Nachteile oder Kosten für die Mitarbeiter bringen“, betont Ute Umbach, Koordinatorin im Gesundheitsbeirat.</p>
<p>Dass die Gesundheitsinitiative auf einer breiten Basis steht und nicht von der Unternehmensführung zwanghaft forciert wird, zeigt das Engagement im Beirat selbst. Darin sind aus Führungsebene, Verwaltung, Produktion und auch Hilfskräften alle Abteilungen vertreten. Der Gesundheitsbeirat agiert dabei vollkommen eigenständig und kann, ausgestattet mit einem eigenen Budget, selbst Maßnahmen auf den Weg bringen.</p>
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		<title>Aktion Abnehmen mit dem Chef lässt Pfunde purzeln</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/abnehmen-mit-dem-chef-laesst-pfunde-purzeln-und-bringt-ueber-10-000-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wopen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 08:13:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten Albaad GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor genau einem Jahr fiel bei der Albaad Deutschland GmbH der Startschuss für die Aktion Abnehmen mit dem Chef. 50...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor genau einem Jahr fiel bei der Albaad Deutschland GmbH der Startschuss</strong> für die Aktion Abnehmen mit dem Chef. 50 Euro pro Kilo versprach das Unternehmen allen Mitarbeitern, die nachhaltig abnehmen. Die Initiative des Gesundheitsbeirats wurde mit Unterstützung der Geschäftsführung verwirklicht und war ein voller Erfolg. Besonders gelohnt hat es sich für Michael Endruhn. Der Mitarbeiter ist heute 28 Kilogramm leichter.</p>
<p>Die Menschen im Unternehmen für eine gesunde Lebensweise zu sensibilisieren, das war das vorrangige Ziel für Geschäftsführer Wolfgang Tenbusch: „Es freut mich sehr, was sich nun zwölf Monate später zeigt: Wir haben das Ziel erreicht.“ Der Erfolg deutete sich bereits nach sechs Monaten an.</p>
<h2>Fast 90 Prozent der Teilnehmer erfolgreich bei &#8220;Abnehmen mit dem Chef&#8221;</h2>
<p>57 Mitarbeiter nahmen teil und 88 Prozent hatten nach der Hälfte der Zeit teils deutlich abgenommen. Da es aber ums nachhaltige Abnehmen ging, stand nun im März das finale Wiegen an.</p>
<figure id="attachment_209" aria-describedby="caption-attachment-209" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Michael-Endruhn-r-erhält-das-offizielle-Ergebnis-von-Geschäftsführer-Wolfang-Tenbusch_Blog-1.jpg"><img class="wp-image-209 size-medium" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Michael-Endruhn-r-erhält-das-offizielle-Ergebnis-von-Geschäftsführer-Wolfang-Tenbusch_Blog-1-300x247.jpg" alt="Aktion Abnehmen mit dem Chef" width="300" height="247" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Michael-Endruhn-r-erhält-das-offizielle-Ergebnis-von-Geschäftsführer-Wolfang-Tenbusch_Blog-1-300x247.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Michael-Endruhn-r-erhält-das-offizielle-Ergebnis-von-Geschäftsführer-Wolfang-Tenbusch_Blog-1-768x632.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Michael-Endruhn-r-erhält-das-offizielle-Ergebnis-von-Geschäftsführer-Wolfang-Tenbusch_Blog-1-1024x843.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Michael-Endruhn-r-erhält-das-offizielle-Ergebnis-von-Geschäftsführer-Wolfang-Tenbusch_Blog-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-209" class="wp-caption-text">Michael Endruhn erhält sein Abnehmergebnis von Geschäftsführer Wolfang Tenbusch (li.) © Agentur Sputnik</figcaption></figure>
<p>Viele waren bereits im Sommer mit ihrem neuen Gewicht zufrieden, aber einige Teilnehmer gingen noch weiter. Weitere 26 Prozent nahmen bis zum März 2014 weiter ab. Besonders konsequent war Spitzenreiter Michael Endruhn. Der Facharbeiter konnte mit einem Wert von 28 verschwundenen Kilogramm innerhalb eines Jahres aufwarten. Das entspricht mehr als zwei vollen Kästen Limonade, die Endruhn nun nicht mehr mit sich herumträgt. Ein paar Kilo will er aber noch verlieren: „Die Aktion an sich und vor allem der Erfolg in so kurzer Zeit haben mich extrem motiviert. Inzwischen ist eine gesunde Lebensweise für mich Normalität.“</p>
<p>Gelohnt hat es sich auch: Bei 28 Kilogramm wird er auf der nächsten Lohnabrechnung 1400 Euro mehr als gewohnt vorfinden. Insgesamt wird Albaad Deutschland an alle Teilnehmer rund 10.000 Euro ausschütten. Geld, dass auch der Geschäftsführer gerne bezahlt. „Es geht ja nicht nur allein um diese 57 Teilnehmer, sondern auch um die allgemeine Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins in der Firma. Viele Mitarbeiter denken jetzt anders über ein gesundes Essen“, sagt Tenbusch. Die Aktion soll daher auch nicht die letzte ihrer Art sein. Der Gesundheitsbeirat hat bereits einen Maßnahmenplan für 2014 von Kochkursen bis hin zu Yoga entwickelt.</p>
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		<title>Was ist menschlicher Durchschnitt? Die Individualität des Einzelnen</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/der-durchschnitt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[wopen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 09:20:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gen-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich begann, meine ersten Erkenntnisse von „durchschnittlich vertretenen Merkmalen“ oder aus statistischen Erhebungen mit meinen Freunden und Bekannten zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich begann, meine ersten Erkenntnisse</strong> von „durchschnittlich vertretenen Merkmalen“ oder aus statistischen Erhebungen mit meinen Freunden und Bekannten zu teilten, schlug mir sehr oft ein spontanes: „Ich bin aber ganz anders“ oder: „Ich kenne da einen, bei dem ist das nicht so“ entgegen. Sicher, jeder Mensch ist einzigartig in seiner Ausprägung – und wer möchte schon gerne Mittelmaß und menschlicher Durchschnitt sein? Mein zaghafter Versuch, den Betroffenen das Wesen des Mittelwertes zu erklären, also dass sich zum Beispiel Frauen durchschnittlich nicht so gut dreidimensional orientieren können, wurde mit dem unerbittlichen Argument der Individualität des Einzelnen abgeschmettert. So manches gemütliche Abendessen drohte zu kippen, wenn ich dieses Phänomen beschrieb. Was aber ist menschlicher Durchschnitt?</p>
<h2>Viele Merkmale vereint: menschlicher Durchschnitt</h2>
<p>Grundsätzlich konnten natürlich alle anwesenden Frauen am Tisch super mit Straßenkarten umgehen, sich in jeder fremden Stadt spontan orientieren und Entfernungen und Himmelsrichtungen korrekt einschätzen. Na prima, und am Schluss sitze ich dann immer wie ein begossener Pudel in der Chauvinistenecke, nach dem Motto: Das alles sind nur männliche Stammtischfantasien! Mein Vater konnte tatsächlich auch keine Karte lesen, obwohl er ein Mann war, aber da gibt es in unserem Land noch weitere 41 Millionen Männer, und die können sich nun mal durchschnittlich besser zurechtfinden als Frauen. Menschlicher Durchschnitt eben.</p>
<p><strong>Der Durchschnitt bezeichnet ein Merkmal, um das sich möglichst</strong><br />
<strong>viele ähnliche Ergebnisse gruppieren. Je mehr und je näher um</strong><br />
<strong>den Mittelwert, desto genauer ist die Aussage</strong></p>
<figure id="attachment_628" aria-describedby="caption-attachment-628" style="width: 498px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Durchschnitt.png"><img class="wp-image-628" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Durchschnitt-300x225.png" alt="" width="498" height="374" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Durchschnitt-300x225.png 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Durchschnitt-768x576.png 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Durchschnitt-1024x768.png 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Durchschnitt.png 1920w" sizes="(max-width: 498px) 100vw, 498px" /></a><figcaption id="caption-attachment-628" class="wp-caption-text">© truthseeker08 / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Es geht hier also um Statistik, und ich muss gestehen, dieses Wort erfährt ungefähr die gleiche Wertschätzung wie eine leere Prepaidkarte. Nicht ganz zu Unrecht, da die alte Weisheit „Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ leider ihre Berechtigung hat. Zu gerne werden heute, für welchen Zweck auch immer, Untersuchungen manipuliert, unwissenschaftlich durchgeführt oder durch Weglassen von Fakten geschönt. Besonders erfinderisch sind hier die Kollegen aus dem Bereich der Pharma- und Nahrungsmittelergänzungsindustrie sowie die Hersteller von homöopathischen Mittelchen.</p>
<p>Wie lange mussten wir kiloweise Vitamin C schlucken, bis nachgewiesen wurde, dass es leider im Normalfall gar nichts bringt? Schade, ich komme gerade bei diesem Thema so richtig in Schwung, aber es gibt ja glücklicherweise noch genug ernsthafte wissenschaftliche Autoren wie beispielsweise Ben Goldacre (Die Wissenschaftslüge, S. Fischer Verlag), die sich solchen Themen widmen und die ich hiermit wärmstens empfehle. Lassen Sie sich auch nicht von „Ergebnissen“ beeindrucken, die man im Reagenzglas oder an Fruchtfliegen erprobt hat. Auch Ratten und Mäuse sind eben nur Tiere und unsere menschlichen Strukturen und Stoffwechsel sind wesentlich komplexer und daher nur schwer vergleichbar.</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Untersuchungen sind umso eher richtig,</strong><br />
<strong>je mehr unabhängige Institutionen zum gleichen Ergebnis</strong><br />
<strong>kommen</strong></p>
<p>Eine der beliebten pseudowissenschaftlichen Formulierungen heißt dann: „Im Laborversuch wurde die Wirkung des Stoffes A belegt.“ O.k., es kann durchaus sein, dass im Reagenzglas etwas funktioniert, aber ob der Stoff A überhaupt für den Menschen verstoffwechselbar ist oder ob der Körper ihn in der nötigen Konzentration aufnehmen und vertragen kann, solche Dinge bleiben oft unausgesprochen. Würde ja auch den werblichen Erfolg erheblich stören.</p>
<h2>Was ist eigentlich das arithmetische Mittel?</h2>
<p>Der Mensch ist ein wenig komplizierter, als dass solche Dinge einfach zu übertragen wären. Auch Untersuchungen mit einer kleinen Probandenzahl (unter 150 Personen) sind mit Vorsicht zu genießen. Erst wenn es mehrere gleichartige Forschungen mit übereinstimmenden Ergebnissen gibt, die dann in sogenannten Metastudien zusammengefasst werden, kann man von einem erhärteten Ergebnis sprechen. Es bedarf daher schon einiger Erfahrung, um aus den zur Verfügung stehenden Quellen das Richtige herauszulesen. Aber dafür haben Sie ja mich, und da, wo ich mir und der Rest der Wissenschaft nicht so ganz sicher sind, werde ich das schon sagen.</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Untersuchungen mit wenigen Probanden</strong><br />
<strong>sind unsicher im Ergebnis</strong></p>
<p>Um dem geschätzten Leser oder dem eventuellen Kritiker das Leben zu erleichtern beziehungsweise zu erschweren, hier ein kleiner Exkurs über den oft gebrauchten Ausdruck des Durchschnitts oder des arithmetischen Mittels, der ganz ohne Mathematikkenntnisse zu verstehen ist: „Der Mittelwert beschreibt den statistischen Durchschnittswert und zählt zu den Lageparametern in der Statistik. Für den Mittelwert addiert man alle Werte eines Datenblockes und teilt die Summe durch die Anzahl aller Werte.“ (Zitiert nach www.statista.com) So lautet die trockene wissenschaftliche Definition, die ich nachfolgend etwas bildhafter erklären möchte.</p>
<p>Beispiel: Zwei Männer legen eine Strecke von 10 Kilometern zurück. Der eine in 60 Minuten, der andere in 30 Minuten. Durchschnittlich haben die beiden Männer die Strecke also in 90 Minuten : 2 = 45 Minuten zurückgelegt. Diese Aussage wird den beiden Herren nun gar nicht gerecht, denn der eine braucht doppelt so lange wie der andere beziehungsweise umgekehrt, der eine braucht nur die Hälfte der Zeit des Langsamen. Wir haben hier nur zwei Läufer, nur zwei Werte, die wir vergleichen, und das ist eben irreführend und erzeugt zwar eine richtige Aussage des Mittelwertes, beschreibt aber die Gruppe nur unzureichend.</p>
<p><strong>Ergebnisse, die im Reagenzglas oder bei Tieren funktionieren,</strong><br />
<strong>müssen sich noch lange nicht auf den Menschen übertragen</strong><br />
<strong>lassen.</strong></p>
<p>Je mehr Werte man also hat und je näher sie um den errechneten Mittelwert liegen, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Leser sagen wird „Ja, so ist das bei mir auch“, und desto wahrscheinlicher ergibt die Untersuchung eine richtige Aussage. Je weiter die Einzeldaten auseinanderliegen, desto eher würde die Antwort bei einem unserer oben genannten Wanderer lauten: „Ich bin aber viel schneller/langsamer.“</p>
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		<title>Abnehmen mit dem Chef: Albaad-Aktion langfristiger Erfolg</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/albaad-ueberraschendes-langzeitergebnis-der-aktion-abnehmen-mit-dem-chef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wopen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2017 10:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten Albaad GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Abnehmen gewissermaßen auch auf der Arbeit geht, beweist die Aktion „Abnehmen mit dem Chef“ der Albaad Deutschland GmbH. Die...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/albaad-ueberraschendes-langzeitergebnis-der-aktion-abnehmen-mit-dem-chef/">Abnehmen mit dem Chef: Albaad-Aktion langfristiger Erfolg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_202" aria-describedby="caption-attachment-202" style="width: 261px" class="wp-caption alignright"><a href="http://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Andreas-Nickel-und-Wolfgang-Tenbusch.jpg"><img class="wp-image-202" src="http://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Andreas-Nickel-und-Wolfgang-Tenbusch-200x300.jpg" alt="Abnehmen und Gewicht halten" width="261" height="392" /></a><figcaption id="caption-attachment-202" class="wp-caption-text">5,4 Kilo nahm Andreas Nickel (l.) ab. Wolfgang Tenbusch gratuliert © Agentur Sputnik</figcaption></figure>
<p><strong>Dass Abnehmen gewissermaßen auch auf der Arbeit geht,</strong> beweist die Aktion „Abnehmen mit dem Chef“ der Albaad Deutschland GmbH. Die auf Nachhaltigkeit ausgelegte Initiative  des Gesundheitsbeirates wollte Mitarbeiter für eine gesunde Lebensweise sensibilisieren. Dabei erhielten die Teilnehmer nach 12 Monaten eine Prämie von 50,00 Euro für jedes dauerhaft abgenommene Kilo Körpergewicht. Zwei Jahre nach Start der Aktion wurde ein erfreuliches Langzeitfazit gezogen: 27 der 41 Teilnehmer konnten ihr Gewicht von vor einem Jahr halten, elf nahmen sogar weiter ab.</p>
<h2><strong>Abnehmen mit Erfolg: 27 Teilnehmer halten ihr Gewicht</strong></h2>
<p>Die Figur wird in der Küche gemacht – und mit Sport unterstützt, lautet eine Fitness-Regel. „Das ist so einfach wie bestechend“, sagt Wolfgang Tenbusch, Geschäftsführer der Albaad Deutschland GmbH. „Wir machen vielleicht zwei oder drei Mal wöchentlich Sport, aber wir essen an sieben Tagen in der Woche.“ Damit habe unser Essverhalten den höchsten Einfluss auf das Körpergewicht, so der diplomierte Bio-Wirtschaftsingenieur. Neben der Erhebung der nackten Zahlen wurden die Teilnehmer zu ihren persönlichen Strategien beim Erreichen des Wunschgewichts befragt. Als hilfreichstes Instrument hierbei wurde folgerichtig die Ernährungsberatung genannt. Albaad-Mitarbeiter Andreas Nickel, der 5,4 Kilo abnahm und sein Gewicht hielt, sieht die Basis seines Erfolgs in der Mischung aus Beratung, finanziellen Anreizen und Gruppendynamik: „Vom Chef bis zum Staplerfahrer haben Kollegen aus allen Bereichen mitgezogen“ Das habe Vorbildcharakter gehabt und regelrechte Wettbewerbsatmosphäre entstehen lassen.</p>
<h2><strong>Mit Ernährungsberatung zum nachhaltigen Erfolg</strong></h2>
<figure id="attachment_614" aria-describedby="caption-attachment-614" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-mit-Limetten.jpg"><img class="wp-image-614" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-mit-Limetten-300x200.jpg" alt="" width="369" height="246" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-mit-Limetten-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-mit-Limetten-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-mit-Limetten-1024x682.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2017/03/Wasser-mit-Limetten.jpg 1920w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a><figcaption id="caption-attachment-614" class="wp-caption-text">© PhotoMIX-Company / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>27 der insgesamt 41 Teilnehmer, die bis zum Schluss mitgemacht haben, konnten ihr Gewicht ein Jahr lang halten. Elf Kollegen haben ihr Gewicht während dieser Zeit sogar weiter reduziert. „Damit haben beeindruckende 92,7 Prozent das gesetzte Ziel erreicht“, sagt Ute Verholen, Leiterin des Personalbereichs beim Feuchttuchhersteller aus Ochtrup. Ein Teilnehmer habe inzwischen das Unternehmen verlassen. Zwei Mitarbeiter nahmen wieder zu, was Verholen nicht als dramatisch bewertet. „Viel wichtiger ist, dass die Kollegen die positive Erfahrung gemacht, dass sie ihr Gewicht aus eigenem Antrieb reduzieren können“, sagt die Personalmanagerin. Das so gewonnene Selbstvertrauen helfe dabei, etwa für das Frühjahr erneut gesteckte Ziele zu erreichen.</p>
<p>„Wichtiger als das reine Zahlenwerk ist, dass die Beteiligten ihr persönliches gesundes Wohlfühlgewicht kennen und im Blick haben“, sagt Wolfgang Tenbusch. Die Befragung ergab, dass das Bewusstsein für ein ausgewogenes Verhältnis von Ernährung und Bewegung sowie Arbeit und Erholung geschärft wurde. Hierin sehen alle Beteiligten die Basis für den langfristigen Erfolg der Aktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/albaad-ueberraschendes-langzeitergebnis-der-aktion-abnehmen-mit-dem-chef/">Abnehmen mit dem Chef: Albaad-Aktion langfristiger Erfolg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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