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	<title>Stress &#8211; Gen-Gesundheit</title>
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		<title>Stress besser verstehen – Stressarten und -phasen nach Selye</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 08:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familiäre Belastungen, dauerhafter Medienkonsum, Leistungsdruck, überzogener Ehrgeiz – viele Faktoren können heutzutage Stresssituationen auslösen. Trotz seines schlechten Images hat Stress...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress-besser-verstehen-stressarten-und-phasen-nach-selye/">Stress besser verstehen – Stressarten und -phasen nach Selye</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Familiäre Belastungen, dauerhafter Medienkonsum, Leistungsdruck, überzogener Ehrgeiz – viele Faktoren können heutzutage Stresssituationen auslösen. Trotz seines schlechten Images hat Stress in kleinen Dosen einen positiven Effekt auf unseren Körper. Er fördert die Leistungsfähigkeit und Konzentration. Halten die Belastungssituationen aber über längere Zeit an, kann das ein hohes Risiko für die Gesundheit bedeuten. Schlafforscher Hans Selye unterscheidet deshalb nach positivem und negativem Stress.</strong></p>
<h2><strong>Was ist Stress?</strong></h2>
<p>Aus medizinischer Sicht ist Stress die Reaktion unseres Gehirns auf eine Gefahrensituation. Dieser Mechanismus ist seit Urzeiten in uns verankert und erfüllt eine lebenswichtige Funktion. Denn ohne das Alarmsignal Stress, das die Kampf- oder Fluchtreaktionen unseres Körpers in Gang setzt, hätten unsere Vorfahren lebensbedrohliche Situationen kaum unversehrt überstanden – zum Beispiel den Angriff eines wilden Tieres.</p>
<p>Zunächst schadet uns Stress also nicht, er macht uns kurzfristig sogar leistungsfähiger. Andauernder Stress hingegen kann sich negativ auf Körper und Psyche des Menschen auswirken. Der Mediziner und Begründer der Stressforschung Hans Selye hat Stress in zwei Arten kategorisiert:</p>
<figure id="attachment_1062" aria-describedby="caption-attachment-1062" style="width: 339px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation.jpg"><img class="wp-image-1062" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-300x200.jpg" alt="" width="339" height="226" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-768x513.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/03/Motivation-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 339px) 100vw, 339px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1062" class="wp-caption-text">©Photo by Chase Clark on Unsplash</figcaption></figure>
<h2><strong>Eustress (positiver Stress) – motivierend</strong></h2>
<p>Gelegentlich auftretender Stress mit kurzen Erholungsphasen wird von Selye als positiver Stress bezeichnet, da er die natürliche Widerstandskraft des Körpers gegen Krankheitserreger steigern kann. Dieser kann für den Körper zwar eine kurzfristige Belastung darstellen, stärkt aber langfristig die Gesundheit. Zusätzlich sorgt positiver Stress für mehr Ausgeglichenheit und Vitalität im Alter. Durch ihn können wir Aufgaben und Herausforderungen schneller lösen und uns besser konzentrieren. Eustress wird so zu einem wahren Antriebsmotor für Kreativität. Diese Art von Stress zeigt sich, wenn eine Person eine Tätigkeit ausübt, welche ihm / ihr Spaß macht, beispielsweise bei einem bevorstehenden Auftritt oder einer Hochzeit.</p>
<h2><strong>Disstress (negativer Stress) – gesundheitsschädlich</strong></h2>
<p>Distress beschreibt Selye als Dauerstress – ständig aufeinanderfolgende, kurz andauernde Belastungszustände. Diese Form führt zunächst zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Wenn sich der Organismus aber in dauerhafter Alarmbereitschaft befindet, bleibt die Entspannung aus. Auf lange Sicht kann es einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit haben und zu Erschöpfung, Krankheiten und sogar Organschäden führen.</p>
<h2><strong>Entstehung von Stress</strong></h2>
<p>Auslöser für Stress können unterschiedliche <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">externe (Umwelt) oder personeninterne Faktoren</a>, sogenannte Stressoren, sein. Interne Stimuli sind beispielsweise Unsicherheit, Ängste und Sorgen, während externe Faktoren Lärm oder Wetterbedingungen umfassen. Generell entsteht Stress, wenn es ein Ungleichgewicht zwischen den an das Individuum gestellten Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Ressourcen gibt. Aus dieser Diskrepanz resultiert ein Zustand von Erregung und Anspannung, den wir oft als beunruhigend und unüberwindbar empfinden. Beispiel: Bei der Arbeit steht ein anspruchsvoller Auftrag auf der Agenda, der in sehr kurzer Zeit erledigt werden muss, während sich andere Aufgaben stapeln.</p>
<h2><strong>Stressphasen</strong></h2>
<p>Als einer der ersten Forscher setzte sich Selye mit der Entstehung von Stress auseinander. Sein <a href="https://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2015/01/Stresskurve-Stressverlauf-Stressreaktion.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Modell</a> beschreibt die physiologische Reaktion auf Stressoren. Es geht davon aus, dass die Reaktion, unabhängig von der Art des Stressors, immer dieselbe ist. Das System gliedert sich in drei Phasen:</p>
<p><strong>1. Alarmreaktion</strong></p>
<p>Die Alarmreaktion besteht aus physiologischen Mechanismen, die darauf abzielen, den „Normalzustand“ wiederherzustellen. Es werden beispielsweise Stresshormone wie Adrenalin freigegeben, die der raschen Bereitstellung von Energiereserven dienen.</p>
<p><strong>2. Resistenz</strong></p>
<p>Wenn die Stressphase weiter anhält, folgt als nächstes die Phase der Resistenz. In dieser Phase adaptiert der Organismus indem er einen Widerstand gegen den Stressauslöser entwickelt und eine Resistenz ihm gegenüber aufbaut. Auf der anderen Seite scheint dafür die Stresstoleranzkompetenz gegenüber anderen Stressoren reduziert zu sein – wir zeigen dann auch auf schwache Stressoren eine starke Reaktion.</p>
<p><strong>3. Erschöpfung</strong></p>
<p>Wenn es dem Organismus nicht mehr möglich ist, die Resistenz gegenüber dem Stressor länger aufrecht zu erhalten, tritt die Phase der Erschöpfung ein. Daraus folgt eine Verminderung der Leistungsfähigkeit, Ermüdung und eine Schwächung des Immunsystems. Es können sich auch Angst- und Depressionserscheinungen zeigen.</p>
<h2><strong>Stressauswirkungen </strong></h2>
<p>Stress-Symptome wie ein erhöhter Puls zeigen die Alarmreaktion des Körpers bei einer eintretenden Belastungssituation an. Bei einer kurzen Stresssituation stellt das kein Problem für die Gesundheit dar. Wird dem Körper über längere Zeit aber keine Entwarnung gegeben und die Stresshormone werden nicht abgebaut, steigt das Risiko für diverse Krankheiten.</p>
<p>Chronischer Stress beeinflusst nicht nur den körperlichen, sondern auch den seelischen Gesundheitszustand. Eine sinkende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gehören unter anderem zu den <a href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">mentalen Folgen</a>. Menschen, die unter längeren Belastungszuständen leiden, sind zudem anfälliger für Suchterkrankungen und Depressionen.</p>
<figure id="attachment_1058" aria-describedby="caption-attachment-1058" style="width: 360px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang.jpg"><img class="wp-image-1058" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-300x196.jpg" alt="" width="360" height="235" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-300x196.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-768x501.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Gestresster-Mann-vor-Sonnenuntergang-1024x669.jpg 1024w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1058" class="wp-caption-text">©Photo by Francisco Moreno on Unsplash</figcaption></figure>
<p>Zu den häufigsten körperlichen Anzeichen für Stress gehören:</p>
<ul>
<li>Herz- und Kreislaufbeschwerden wie Bluthochdruck, Schwindel oder Herzrasen</li>
<li>Kopf-, Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen</li>
<li>Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen</li>
<li><a href="https://gen-gesundheit.org/besser-schlafen/">Schlafstörungen</a>, ständige Mündigkeit</li>
<li>Hautreaktionen</li>
</ul>
<p>Dauerhafter und belastender Stress kann außerdem Folgeerkrankungen auslösen wie:</p>
<ul>
<li><a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a></li>
<li>Angststörungen</li>
<li>Zwangsstörungen</li>
<li>Essstörungen
<p><figure id="attachment_1059" aria-describedby="caption-attachment-1059" style="width: 330px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga.jpg"><img class="wp-image-1059" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-300x240.jpg" alt="" width="330" height="264" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-300x240.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-768x614.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/11/Yoga-1024x819.jpg 1024w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1059" class="wp-caption-text">©Photo by Dane Wetton on Unsplash</figcaption></figure></li>
</ul>
<h2><strong>Stressbewältigung: </strong><strong> Stressoren erkennen und abmildern</strong></h2>
<p>Wer seine Stress-Grenzen nicht kennt, lebt gefährlich. Wie können gesundheitliche Gefahren vorgebeugt werden?</p>
<p>Da jeder Mensch unterschiedlich auf Stress reagiert, ist auch die <a href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stressbewältigung</a> individuell verschieden. Für einige Personen ist es hilfreich, Freunden und Familienmitgliedern seine Sorgen mitzuteilen und sich auszutauschen. Andere bevorzugen Entspannungstechniken beim Yoga oder Tai-Chi, Bewegung an der frischen Luft oder Musik. Entscheidend ist aber der Ausgleich zwischen Arbeit, Freizeit und Familie. Die sogenannte Work-Life-Balance verhilft zu Ruhe sowie Zufriedenheit und reduziert das Stressempfinden. Weitere zentrale Elemente sind eine <a href="https://gen-gesundheit.org/alternative-ernaehrungsformen/">gesunde Ernährung</a>, <a href="https://gen-gesundheit.org/besser-schlafen/">genügend Schlaf</a>, ausreichend Bewegung sowie regelmäßige Erholung.</p>
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			</item>
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		<title>Gesund im Büro: Typische Bürobeschwerden vermeiden</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/gesund-im-buero-typische-buerokrankheiten-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 08:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Büroarbeit wirkt durch die geringe physische Belastung zunächst gesundheitsschonend. Viele Angestellte leider aber unter so genannten Bürokrankheiten, deren Symptome nicht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Büroarbeit wirkt durch die geringe physische Belastung zunächst gesundheitsschonend. Viele Angestellte leider aber unter so genannten Bürokrankheiten, deren Symptome nicht immer sichtbar sind. Ausgelöst werden sie durch </strong><strong>Bewegungsmangel, eine ungesunde Sitzhaltung und <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress</a>. Auf Dauer kann sich lange Büroarbeit negativ auf Körper und Geist auswirken. </strong><strong>Mit einfachen Methoden können typische Bürokrankheiten wie Rückenschmerzen, Augenprobleme oder Verspannungen vermieden werden. </strong></p>
<p>Um körperliche Beschwerden bei der Arbeit zu verhindern, können Büroanstellte viel tun. Angefangen bei ihrem Arbeitsplatz: Dieser sollte so bewegungsreich wie möglich gestaltet sein. Gerade für Beschäftigte mit Rückprobleme ist beispielsweise ein höhenverstellbarer Schreibtisch sinnvoll, da sie hier abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten können. Generell gilt: Alles, was Bewegung im Arbeitsalltag fördert, beugt den typischen Bürokrankheiten vor. Hilfreich sind deshalb auch schnurlose Telefone oder vom Büro getrennte Kopier- und Druckerräume – auch aus Sicht der Feinstaubbelastung.</p>
<p>Ein bewegungsreich gestalteter Arbeitsplatz stellt allerdings nur einen Teil der präventiven Maßnahmen gegen Bürokrankheiten dar. Abwechslung im Sitzverhalten sowie Lärm- und Stressvermeidung spielen ebenfalls eine Rolle. Welche die häufigsten Bürokrankheiten sind und wie sie umgangen werden können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.</p>
<h2><strong>Skelett- und Muskelerkrankungen</strong></h2>
<p>Vielen Menschen fällt es schwer beim Sitzen eine vernünftige Haltung einzunehmen. Das lange und falsche Sitzen hat vor allem negative Auswirkungen auf die Wirbelsäule. Deshalb zählen Schmerzen im Rücken sowie im Nacken- und Schulterbereich zu den häufigsten Bürokrankheiten. Verursacht werden diese oft durch Verspannungen und entzündete Muskeln. Bandscheibenprobleme sind ebenfalls keine Seltenheit. Bewegungsmangel erhöht zusätzlich die Wahrscheinlichkeit für Skelett- und Muskelerkrankungen.</p>
<figure id="attachment_985" aria-describedby="caption-attachment-985" style="width: 404px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen.jpg"><img class="wp-image-985" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-300x200.jpg" alt="" width="404" height="270" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen.jpg 1920w" sizes="(max-width: 404px) 100vw, 404px" /></a><figcaption id="caption-attachment-985" class="wp-caption-text">© whitesession / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Zu langes Sitzen sollte vermieden werden. Während mehrerer kleinen Pausen im Arbeitsalltag können sich Mitarbeiter beispielsweise dehnen und strecken oder Dokumente im Stehen durchlesen.</li>
<li>Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ermöglicht es abwechselnd im Sitzen und im Stehen zu arbeiten. Auf diese Weise wird Bewegung in die Arbeitszeit integriert.</li>
<li>Ein ergonomischer Bürostuhl kann das Risiko für Gelenkprobleme reduzieren.</li>
<li>Die Haltung sollte am besten alle 30 Minuten verändert werden, damit die Muskeln nicht „einschlafen“.</li>
<li>Besonders effektiv gegen Rücken- und Nackenschmerzen sind kleine Büro-Workouts. Schon einfache Übungen tragen zur Stärkung der Rückenmuskulatur bei, zum Beispiel kreisende Bewegungen mit dem Kopf, den Hand- und Fußgelenken.</li>
</ul>
<h2><strong>Augenprobleme</strong></h2>
<p>Das permanente Starren auf den Monitor kann dazu führen, dass die Augen stark beansprucht und teils überanstrengt werden. Es kann zu Schmerzen, Rötungen und Tränenbildung kommen. Bei besonders intensiver Belastung der Augen können auch Augenflimmern oder eine verschwommene Sicht vorübergehend auftreten. Im schlimmsten Fall droht auf Dauer Kurzsichtigkeit.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Hilfreich gegen Augenschmerzen ist ausreichend Licht am Arbeitsplatz. Je stärker der Kontrast zwischen dem hell erleuchteten Bildschirm und dunklem Raum ist, desto stärker werden die Augen geblendet und geschädigt. Darüber hinaus begünstigt dieser Zustand Kopfschmerzen.</li>
<li>Der Abstand zum Monitor sollte mindestens 60 Zentimeter betragen.</li>
<li>Wenn die Augen schmerzen, sollten Beschäftigte eine kurze Pause einlegen. Während dieser sollten sie sich nicht nur bewegen, sondern auch in die Ferne blicken. Das beugt Kurzsichtigkeit vor.</li>
</ul>
<h2><strong>Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche</strong></h2>
<figure id="attachment_1009" aria-describedby="caption-attachment-1009" style="width: 487px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop.jpg"><img class="wp-image-1009 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-300x200.jpg" alt="" width="487" height="324" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-768x511.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1009" class="wp-caption-text">© Glenn Carstens / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Neben Augenproblemen kann die stundenlange Arbeit am Bildschirm oft auch zu Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Ermüdungserscheinungen führen. Stress oder eine unzureichende Luftqualität können ebenfalls Ursachen für diese Art von Bürokrankheiten sein.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Regelmäßiges Lüften verbessert die Luftqualität im Raum – das ist besonders in einem Büro mit vielen Mitarbeitern wichtig. Am effektivsten ist das Stoßlüften, bei dem mehrmals am Tag für circa zehn Minuten das Fenster komplett geöffnet wird.</li>
<li>Ausreichend Schlaf und Sport als Ausgleich zum langen Sitzen beugen neben Erschöpfung viele andere Krankheiten vor.</li>
<li>Viele Menschen neigen dazu, während der Arbeitszeit zu wenig zu trinken. Um dem Körper genug Flüssigkeit zuzuführen, sollte immer eine große Flasche Wasser am Schreibtisch stehen. Alternativ empfehlen sich ungesüßte Tees.</li>
</ul>
<h2><strong>Schmerzende Arme und Hände</strong></h2>
<p>Auf der Tastatur tippen, die Maus bewegen und Dokumente ausfüllen – bei der Büroarbeit sind die Finger und Hände ständig in Bewegung. Diese monotonen Bewegungsabläufe können typische Bürokrankheiten wie steife Finger und Handgelenke, Schmerzen im Handballen sowie eine Überdehnung der Unterarmmuskulatur zur Folge haben.</p>
<figure id="attachment_986" aria-describedby="caption-attachment-986" style="width: 419px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände.jpg"><img class="wp-image-986" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-300x200.jpg" alt="" width="419" height="279" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 419px) 100vw, 419px" /></a><figcaption id="caption-attachment-986" class="wp-caption-text">© Jeremy Yap / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Schreibtisch und Bürostuhl sollten auf die individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters eingestellt werden.</li>
<li>Sinnvoll gegen die genannten Beschwerden ist ebenfalls der Kauf einer ergonomischen Maus und Tastatur. Auch eine Handauflage bietet sich als geeignete Maßnahme an. Der sogenannte Mausarm kommt immer häufiger bei Büroarbeitern vor. Dafür ist eine falsche Position der Computermaus, die den Ellbogen und Handgelenk belastet, verantwortlich.</li>
<li>Kalte Auflageflächen können Handgelenksentzündungen fördern und sollten gemieden werden.</li>
</ul>
<h2><strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong></h2>
<p>Viele Büroangestellte bewegen sich zu wenig. Dieser Bewegungsmangel kann im schlimmsten Fall zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Andauernder Stress zählt ebenfalls zu den Auslösern für Herzprobleme.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Regelmäßiger Sport, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf körperschädigende Genussmittel wie Zigaretten oder Alkohol sind die Prophylaxe-Maßnahmen schlechthin.</li>
<li>Stress und Hektik sind Gift für unser Herz. Regelmäßige Pausen und Entspannungsübungen helfen dabei den Stresslevel zu minimieren.</li>
<li>Mögliche Stressauslöser sollten erkannt und reduziert bzw. vermieden werden. Auch ein Gespräch mit dem Vorgesetzten kann hierfür sinnvoll sein.</li>
</ul>
<figure id="attachment_1008" aria-describedby="caption-attachment-1008" style="width: 348px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen.jpg"><img class="wp-image-1008 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-200x300.jpg" alt="" width="348" height="523" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1008" class="wp-caption-text">© Aiony Haust / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Psychische Probleme</strong></h2>
<p>Permanente <a href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stresszustände</a> gehören für zahlreiche Büroarbeiter zum Arbeitsalltag. Ehrgeiz und Motivation sind prinzipiell gut, wer sich aber zwingt pausenlos durchzuschuften, macht auch oft mehr Fehler und fühlt sich früher erschöpft. Häufige Folgen der andauernden Belastung sind neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen psychische Probleme wie Reizbarkeit und Nervosität, aber auch Depressionen oder <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burn-out</a>. Psychosomatische Erkrankungen können ebenfalls durch zu viel Stress ausgelöst werden. Dazu gehören beispielsweise Bluthochdruck, Kreislaufprobleme sowie Kopf- und Magenschmerzen.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Bei Stress sind eine gesunde Ernährung, Sport und Ruhepausen nicht nur vorbeugend gut, vor allem Sport fördert den Abbau von Stresshormonen.</li>
<li>Hobbies, Treffen mit Freunden und Familie oder Sport schaffen einen Ausgleich zum Beruf.</li>
<li>Gespräche mit nahestehenden Personen über Probleme bei der Arbeit helfen Dampf abzulassen.</li>
<li>Kollegen sollten sich gegenseitig unterstützen.</li>
<li>Arbeitnehmer sollten realistisch bei ihrem Arbeitspensum bleiben.</li>
<li>Konflikte am Arbeitsplatz sollten verhindert oder schnell geklärt werden.</li>
<li>Positive Gedanken und Gespräche heben die Stimmung im Büro.</li>
<li>Im Großraumbüro können entspannende Musik über Kopfhörer oder Trennwände Lärm und Stress reduzieren.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 14:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=772</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie mehr zum Thema Stress erfahren möchten, kann ich Ihnen die Blogbeiträge  &#8220;Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund arbeiten&#8221; und...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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			<p><strong>Stress am Arbeitsplatz ist in der modernen Leistungsgesellschaft omnipräsent. Er treibt den Körper kurzfristig zu Höchstleistungen an und motiviert uns. Langanhaltender Stress am Arbeitsplatz kann dagegen zu einer großen Belastung für den Betroffenen werden und birgt ernsthafte gesundheitliche Gefahren wie <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a>, Depressionen oder Herzerkrankungen. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Ich erkläre Ihnen, wie Sie chronischen Stress am Arbeitsplatz vorbeugen können.</strong></p>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Auslöser erkennen</strong></h2>
<p>Fühlen Sie sich während Ihrer Arbeit häufig gestresst? Dann sollten Sie zunächst auf die Suche nach den Stressquellen gehen. Oft gibt es nicht nur einen auslösenden Faktor. Typische Quellen für Stress am Arbeitsplatz sind:</p>
<ul>
<li>Angst vor Arbeitsplatzverlust</li>
<li>Ungesunde Arbeitszeiten (dauerhafte Überstunden, ständige Erreichbarkeit, Schichtzeit, Pendeln)</li>
<li>Dauerhafter Leistungs- und Konkurrenzdruck</li>
<li>Über- beziehungsweise Unterforderung</li>
<li>Häufige Ablenkungen</li>
<li>Hohe Verantwortung</li>
<li>Geringer Handlungsspielraum</li>
<li>Von Spannungen geprägtes Betriebsklima, Konflikte mit dem Vorgesetzten oder den Kollegen</li>
<li>Wenig oder keine Anerkennung</li>
<li>Mobbing und sexuelle Belästigung</li>
<li>Große Lärm- und Hitzebelastung am Arbeitsplatz</li>
<li>Doppelbelastung durch Arbeit und Familie, vor allem bei Alleinerziehenden und Menschen, die ihre Angehörigen pflegen</li>
<li>Eigene Erwartungshaltung und Anforderung (Stichwort: zu viel wollen)</li>
</ul>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Diese Folgen drohen</strong></h2>
<p>Viele Arbeitnehmer wünschen sich, Stress komplett aus ihrem Arbeitsalltag verbannen zu können. Häufig ist das allerdings nicht möglich und auch nicht nötig. Stress führt nämlich zu einer deutlichen Steigerung der körperlichen wie geistigen Leistung. Er motiviert uns zu Höchstleistungen – allerdings nur dann, wenn er kurzfristig ist und am Ende der Stressphase ein Erfolg steht.</p>
<p>Langanhaltender Stress am Arbeitsplatz, der nicht mit einem positiven Erlebnis verbunden ist, ist dagegen Gift für unseren Körper. Ernsthafte körperliche wie geistige Folgen drohen. Beispiele sind:</p>
<p><strong><u><u>1. Mentale Folgen:</u></u></strong></p>
<figure id="attachment_781" aria-describedby="caption-attachment-781" style="width: 545px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch.jpg"><img class="wp-image-781" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-300x200.jpg" alt="" width="545" height="363" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></a><figcaption id="caption-attachment-781" class="wp-caption-text">© rawpixel.com / Pexels.com</figcaption></figure>
<ul>
<li>Verschlechterung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit</li>
<li>Gereiztheit und Aggressivität</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Angstzustände</li>
<li>Burnout und Depressionen</li>
</ul>
<p><strong><u>2. Körperliche Folgen:</u></strong></p>
<ul>
<li>Magen-Darm-Probleme</li>
<li>Rücken- und Nackenschmerzen</li>
<li>Bluthochdruck</li>
<li>Herzkreislauferkrankungen</li>
</ul>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Was Sie tun können</strong></h2>
<p>Geeignete Mittel zur Stressvorbeugung beziehungsweise -reduktion gibt es viele. Wichtig ist, dass Sie sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventive Maßnahmen treffen. Im Bereich der Verhaltensprävention sollten Maßnahmen, die den Aufbau individueller und sozialer Fähigkeiten zur Bewältigung von Stresssituationen zum Ziel haben, das Kernelement bilden. Die Verhältnisprävention beinhaltet strukturelle und organisatorische Elemente, auf die häufig nur der Arbeitgeber direkten Einfluss hat.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_tta-container" data-vc-action="collapse"><div class="vc_general vc_tta vc_tta-accordion vc_tta-color-grey vc_tta-style-classic vc_tta-shape-rounded vc_tta-o-shape-group vc_tta-controls-align-left"><div class="vc_tta-panels-container"><div class="vc_tta-panels"><div class="vc_tta-panel vc_active" id="1559890980589-0e5aaf64-c7af" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559890980589-0e5aaf64-c7af" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Belastungen reduzieren</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Lernen Sie, Prioritäten zu setzen und Ihre Arbeitszeit besser einzuteilen. Machen Sie sich dazu am besten eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben. Bewerten Sie diese nach Ihrer Dringlichkeit. Werden Sie sich bewusst: Sie müssen nicht immer alles sofort erledigen. Ein weiterer Tipp gegen Stress am Arbeitsplatz: Erledigen Sie eine Aufgabe nach der anderen. Ständige Unterbrechungen fördern nämlich Stress. Einige Aufgaben können Sie auch guten Gewissens an Kollegen abgeben, vor allem wenn diese mit dem Thema vertrauter sind als Sie.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891023360-df7fe681-2a54" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891023360-df7fe681-2a54" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Zeitpläne aufstellen, Leistungskurven nutzen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Wenn Sie sich auf der Arbeit häufig überfordert fühlen, könnten Tages- und Wochenpläne eine Lösung für Sie sein. Denn haben Sie ihre Termine und Aufgaben klar vor Augen, können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Sie müssen nicht fürchten, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Wenn Sie Ihren Tagesplan aufstellen, sollten Sie darauf achten, wichtige und komplexe Aufgaben auf den Vormittag zu legen, da das menschliche Leistungsvermögen durchschnittlich zwischen 09:00 Uhr und 11:00 am höchsten ist. Nach dem Mittagessen fällt man nicht selten in ein Tief, das im Volksmund gern „Suppenkoma“ genannt wird. Wobei der Begriff leicht irreführend ist, denn leichte Suppen und Eintöpfe sowie Rohkost sind als Mittagessen eigentlich eine gute Wahl – „Schnitzelkoma“ wäre also zutreffender. Machen Sie nach dem Essen möglichst eine aktive Pause, in der Sie soweit möglich einen kleinen Spaziergang einlegen oder erledigen Sie Routinearbeiten.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891022190-14b09aad-c859" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891022190-14b09aad-c859" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Ruhe- und Entspannungspausen einlegen, Sport als Energiequelle nutzen </span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Viele Menschen gönnen sich in Stresssituationen keine Ruhepausen. Sie reduzieren Unterhaltungen mit Kollegen auf das Nötigste, lassen ihre Mittagspause ausfallen oder schlingen ihr Essen vor dem Rechner hastig herunter. Dieses Verhalten bildet den idealen Nährboden für psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen. Stehen Sie unter häufigem Stress am Arbeitsplatz, sollten Sie daher unbedingt kurze Ruhe- und Entspannungspausen einlegen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihrem Kopf eine Auszeit von der Arbeit gönnen. Dies gelingt am besten, wenn Sie sich nach Möglichkeit nicht an Ihrem Arbeitsplatz aufhalten. Gehen Sie mit Ihren Kollegen in die Kantine, machen Sie einen Spaziergang oder ein kleines Nickerchen. Auch sportliche Betätigung wie leichtes Fitnesstraining, Entspannungsübungen oder Meditation hilft Ihnen dabei, Ihr Stresslevel zu minimieren und negative Empfindungen abzubauen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891257634-cbb91afe-a90f" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891257634-cbb91afe-a90f" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Außerhalb der Arbeit abschalten</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Sie sollten sich nicht nur während der Arbeitszeit angemessene Ruheoasen schaffen. Genauso wichtig ist es, nach der Arbeit abzuschalten. Dabei helfen können regelmäßige Rituale wie Kochen, Sport oder ein entspanntes Frühstück, bei dem Sie gemütlich die Zeitung lesen. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, zuhause Arbeitsmails zu lesen und zu beantworten. Sie müssen auch nicht ständig erreichbar sein, das gilt nicht nur für berufliche Kommunikation. Schalten Sie nachts Ihr Handy aus, die Nacht gehört dem Schlaf.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891275650-105cd23f-c5eb" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891275650-105cd23f-c5eb" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Unterstützung suchen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Langanhaltende Stressphasen sind für Körper und Geist belastend. Uns aus dieser misslichen Lage zu befreien, liegt nicht immer in unserer Macht. Gelingt es Ihnen nicht, Ihr Stresslevel eigenständig zu reduzieren, wenden Sie sich an eine Vertrauensperson. Schildern Sie Ihre Problematik. Gemeinsam können Sie an Strategien zur Stressbewältigung arbeiten. Wenn Sie Opfer von Mobbing oder sexueller Nötigung sind, sollten Sie sich unbedingt an Ihren Vorgesetzten oder eine Person, der Sie voll und ganz vertrauen, wenden. Lassen Sie die verbalen und körperlichen Übergriffe nicht einfach über sich ergehen, werden Sie aktiv. Diese Herangehensweise bietet sich auch bei Konflikten mit Kollegen an. Ziehen Sie eine außenstehende Person hinzu. Diese kann die Situation oftmals besser einschätzen als jemand, der direkt beteiligt ist.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891299731-083bd48f-4910" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891299731-083bd48f-4910" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Inhaltsbereich</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body"></div></div></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2><strong><strong>Stress am Arbeitsplatz: Wie Unternehmen ihre Angestellten schützen können</strong></strong></h2>
<p>Diese Maßnahmen reichen in einigen Fällen jedoch nicht aus, um eine dauerhafte Überforderung zu regulieren. Ursächlich sind häufig grundlegende strukturelle oder organisatorische Probleme im Unternehmen. Um seinen Mitarbeiter zu entlasten, ist hier der Arbeitgeber gefragt.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_tta-container" data-vc-action="collapse"><div class="vc_general vc_tta vc_tta-accordion vc_tta-color-grey vc_tta-style-classic vc_tta-shape-rounded vc_tta-o-shape-group vc_tta-controls-align-left"><div class="vc_tta-panels-container"><div class="vc_tta-panels"><div class="vc_tta-panel vc_active" id="1559891324627-a0de06b9-12b7" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891324627-a0de06b9-12b7" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Mitarbeiterführung verbessern</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Schlechte Mitarbeiterführung zählt zu einer der häufigsten Quellen für Stress am Arbeitsplatz. Besonders fatal kann sich fehlende oder schlechte Kommunikation im Unternehmen auf die Leistung und Zufriedenheit der Arbeitnehmer auswirken. Werden Aufgaben nicht klar kommuniziert, kann es passieren, dass sich mehrere Mitarbeiter einer Aufgabe widmen oder dass diese unter den Tisch fällt. In beiden Fällen droht Kritik vom Vorgesetzten, die den Stresspegel nicht gerade reduziert. Als Vorgesetzter sollten Sie Ihren Mitarbeitern daher immer klare Anweisungen geben.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891324690-9587e37d-e8d2" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891324690-9587e37d-e8d2" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Mitarbeiter wertschätzen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Zu einer guten Mitarbeiterführung gehört auch die Wertschätzung der Angestellten. Denn werden erbrachte Leistungen nicht entsprechend gewürdigt, senkt das nicht nur auf Dauer die Motivation, sondern kann auch psychische Belastung auslösen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern daher regelmäßig positives Feedback. Wichtig ist auch, dass Sie Kritik zulassen, die Ideenvielfalt fördern und dass Sie Ihren Mitarbeitern ein Mitspracherecht und Entscheidungsspielräume bei der Aufgabenerfüllung geben.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891375372-6902440d-4fed" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891375372-6902440d-4fed" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitnehmern Ängste nehmen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Viele Arbeitnehmer plagt die Angst, ihren Job zu verlieren. Dies führt unweigerlich zu Stress. Als Vorgesetzter sollten Sie Ihren Mitarbeitern die Angst vor einem Jobverlust oder einer Versetzung nehmen. Hören Sie sich die Sorgen Ihrer Angestellten an und führen Sie regelmäßig Feedbackgespräche. Sie sollten Ihren Mitarbeiter zudem stets die neuesten Unternehmensnachrichten zukommen lassen. Informieren Sie unmittelbar über Erfolge, Zahlen, aber auch über weniger erfreuliche Entwicklungen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891391791-1be4147e-a599" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891391791-1be4147e-a599" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitszeit anpassen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Überfordernde Arbeitspensa und Überstunden führen auf Dauer zwangsläufig zu Stress am Arbeitsplatz. Spricht der Mitarbeiter seine Überlastung nicht selbst an, s der Vorgesetzte einschreiten. Das Arbeitsschutzgesetz erlegt ihm diese Pflicht auf. Eine wirksame Gegenkraft bei Über- wie auch Unterforderung kann darin bestehen, dass das Unternehmen die Aufgaben- und Personalplanung an die aktuelle Arbeitssituation der Mitarbeiter – zum Beispiel durch die Neuverteilung von Aufgaben oder die Einstellung neuer Kollegen bzw. von Hilfskräften – anpasst. Von alleine versteht sich, dass angeordnete Überstunden immer angemessen abgegolten oder durch Urlaubsstunden ausgeglichen werden müssen. Sie beweisen Ihren Angestellten damit nicht nur Ihre Wertschätzung, sondern fördern auch deren Motivation und Konzentration.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891422711-6fd1be3a-7941" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891422711-6fd1be3a-7941" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitsumgebung verändern</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Arbeitnehmer verbringen einen Großteil ihres Tages auf der Arbeit. Die dortige Anwesenheit sollte daher so angenehm wie möglich gestaltet sein. Arbeitgeber sollten darauf achten, ihren Mitarbeitern ausreichend Platz für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Der Angestellte darf sich nicht eingeengt fühlen. Auch Lärm, Kälte, Hitze oder schlechte Lichtverhältnisse können sich negativ auf das Wohlbefinden des Mitarbeiters auswirken. Klimaanlagen, Jalousien, eine gute Beleuchtung und gegebenenfalls das Aufstellen von Lärmschutzwänden in Großraumbüros können Stress am Arbeitsplatz vorbeugen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Wenn Sie mehr zum Thema Stress erfahren möchten, kann ich Ihnen die Blogbeiträge  &#8220;<a href="https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/">Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund arbeiten</a>&#8221; und &#8220;<a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</a>&#8221; empfehlen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund im Job</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://gen-gesundheit.org/?p=342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Doch die Menschen werden nicht nur immer älter, sie arbeiten auch immer länger – und...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/">Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund im Job</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Die Lebenserwartung in Deutschland steigt. Doch die Menschen werden nicht nur immer älter, sie arbeiten auch immer länger – und sollen bis zur Rente möglichst gesund, leistungsfähig und motiviert bleiben. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Unternehmen und welchen Beitrag können sie leisten?</strong></p>
<p>2020 werden knapp 27 Prozent aller Menschen im erwerbsfähigen Alter 55 Jahre oder älter sein. Gleichzeitig wird die Gruppe der arbeitenden Bevölkerung schrumpfen. Um auf diesen Mangel an Arbeitskräften zu reagieren, wird die Lebensarbeitszeit stetig steigen. Das zeigt eine Eurostat-Studie, dem Statistischen Amt der EU. Laut einer anderen Umfrage würden viele ältere Beschäftigte ihre Arbeitszeit schrittweise reduzieren und nach dem Renteneintrittsalter noch weiter arbeiten. Daher müssen wir uns noch intensiver mit der Frage beschäftigen: Wie ist es möglich, bis zur Rente und darüber hinaus gesund, motiviert und leistungsfähig zu bleiben? Denn künftig wird unser Wohlstand mehr als bisher davon abhängen, wie sich die Gesundheit der älteren Beschäftigten entwickelt.</p>
<h2>Unternehmen investieren in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter</h2>
<p>Zum einen sind die Unternehmen gefordert. Die nutzen die Potenziale der Älteren inzwischen schon weitaus stärker als früher. Seit 2005 ist laut Bundesministerium für Arbeit die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von über 55 Jahren um rund 1,3 Millionen gestiegen. Die Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen weist eine besonders dynamische Entwicklung auf. Ihre Erwerbsbeteiligung hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, egal ob nur die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder die Erwerbstätigkeit insgesamt betrachtet wird.</p>
<p>Doch die Unternehmen müssen noch mehr in die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer investieren. Sie können zum Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter beitragen – etwa indem sie die drei Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Arbeits- und Gesundheitsschutz</li>
<li>Gesundheitsförderung</li>
<li>Human Ressources Management</li>
</ul>
<h2>Schutz vor Berufskrankheiten</h2>
<p>Der Arbeits- und Gesundheitsschutz geht von der Voraussetzung aus, dass Mitarbeiter vor potenziell krankmachender Gefährdung zu schützen sind. Gemeint ist damit nicht nur der Schutz vor Berufskrankheiten oder Betriebsunfällen, sondern auch die Prävention vor <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stressfolgen</a> wie etwa:</p>
<figure id="attachment_586" aria-describedby="caption-attachment-586" style="width: 465px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker.jpg"><img class="wp-image-586" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-300x199.jpg" alt="" width="465" height="309" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-300x199.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-768x508.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker-1024x678.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Wecker.jpg 1920w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" /></a><figcaption id="caption-attachment-586" class="wp-caption-text">© congerdesign / Pixabay.com</figcaption></figure>
<ul>
<li>Zeitdruck</li>
<li>Über- und Unterforderung</li>
<li>Mangelnde Anerkennung</li>
<li>Mangelnder Entscheidungsspielraum</li>
<li>Mangelnde soziale Unterstützung</li>
<li>Gestörte Kommunikation</li>
<li>Fehlende Kompetenz</li>
<li>Unsicherheit und Zukunftsangst</li>
<li>Team- und Hierarchiekonflikte</li>
<li>Ungünstige Arbeitszeitmodelle</li>
<li>Belastende Umweltbedingungen</li>
</ul>
<p>Dieser psychische Stress kann langfristig Krankheiten wie Schlafstörungen, psychosomatische Störungen oder <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a> hervorrufen und gilt als einer der Risikofaktoren für Herzinfarkt. Da psychische Erkrankungen eine der Hauptursachen für vorzeitige Berentung wegen Erwerbsunfähigkeit sind (bei Frauen die häufigste), kommt auch den Unternehmen bei der Prävention und Intervention bei Stress und dessen Folgeerscheinungen eine besondere Rolle zu.</p>
<p>Auch wenn im Übergang von der produktiven Tätigkeit zur Dienstleistungsgesellschaft die körperlichen Belastungen in der modernen Arbeitswelt teilweise abgenommen haben, gehören ergonomische Erkrankungen nach wie vor zu den Hauptursachen für die Frühverrentung, vor allem bei Männern. Auch hier gibt es Möglichkeiten, zur Gesundheit am Arbeitsplatz beizutragen, etwa mithilfe von Betriebsbegehungen, um ergonomischer Defizite festzustellen und zu beheben oder mithilfe von Vorsorgeuntersuchungen.</p>
<h2>So können Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern</h2>
<figure id="attachment_584" aria-describedby="caption-attachment-584" style="width: 416px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück.jpg"><img class="wp-image-584" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-300x200.jpg" alt="" width="416" height="278" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Beeren-Frühstück-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 416px) 100vw, 416px" /></a><figcaption id="caption-attachment-584" class="wp-caption-text">© Melissa Belanger / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Die zweite Säule des betrieblichen Gesundheitsmanagements umfasst die Gesundheitsförderung. Auf den Lebensstil ihrer Arbeitnehmer kann der Betrieb keinen direkten Einfluss nehmen. Aber er kann seinen Mitarbeitern Anreize setzen und Angebote präsentieren, etwa das Management von:</p>
<ul>
<li>Gesunder Ernährung</li>
<li>Ausreichend Bewegung</li>
<li>Stressbewältigung</li>
<li>Verantwortungsvollem Konsum von Genussmitteln</li>
<li>Sozialen Beziehungen</li>
</ul>
<p>Diese Faktoren sind nicht nur von Bedeutung für Wohlbefinden und Gesundheit in höherem Alter, sie tragen auch zur Leistungsfähigkeit und damit zur Arbeitsfähigkeit in zunehmenden Alter bei.</p>
<h2>Arbeitsgestaltung und Organisation im Alter</h2>
<p>Auch der dritten Säule, dem Human Ressources Management, kommt eine hohe Bedeutung für die Gesundheit von älteren Arbeitnehmern zu. Die Arbeits- und Betriebssituation unterliegt natürlich ökonomischen Zwängen. Allerdings ist eine aktivierende, altersgerechte Arbeitsgestaltung und Organisation wichtig für die Gesundheit der Mitarbeiter. Bezogen beispielsweise auf den entscheidenden Faktor Führung gehören moderne Führungsprinzipien wie:</p>
<ul>
<li>Delegation von Aufgaben und Verantwortung statt Kommando/Sanktionen</li>
<li>Das Führen mit Zielen</li>
<li>Die Unterstützung von teamorientierten Netzwerkstrukturen</li>
<li>Offenheit, Kommunikation, Transparenz, Empathie, Vertrauen</li>
<li>Vorbildfunktion</li>
<li>Diskussion von Problemen, Mitarbeitergespräche</li>
<li>Anerkennung</li>
<li>Motivation</li>
<li>Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter</li>
<li>Flexible und altersgerechte Arbeits- und Arbeitsplatzgestaltung</li>
</ul>
<p>Um einen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeiter zu leisten, ist für Unternehmen Prävention also unverzichtbar. Die Unternehmen können ihren Beitrag dazu leisten, die Rahmenbedingen zu verbessern und damit die Gesundheit zu fördern.</p>
<p>Genauso ist es wichtig, das öffentliche Bewusstsein zu verändern. Alt darf kein Makel mehr sein, altern ist kein Defizit – wobei auch die pauschale Annahme korrigiert werden muss, dass Intelligenz, Leistungsfähigkeit und Anwesenheitsquote von älteren Arbeitnehmern abnimmt. <a href="http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/223246/leistungsfaehigkeit-aelterer">Eine differenzierte Betrachtung ist sinnvoll.</a> Es stimmt zwar und ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Schnelligkeit der Informationsaufnahme und –verarbeitung im Alter abnimmt. Dagegen sind Expertenwissen, Erfahrung und Notfallkompetenz stärker als bei Jüngeren. Und: Heutzutage sind 60-Jährige oft fitter als Menschen gleichen Alters früher. Zudem ist die Variabilität zwischen einzelnen Berufen und sozialen Schichten höher als die Schwankungen zwischen Altersgruppen.</p>
<p>Es wartet also viel Arbeit.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 09:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wort „Stress“ ist vor allem negativ behaftet. Tatsächlich ist Stress einer unserer größten Antriebskräfte. Die natürliche Reaktion unseres Körpers...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wort „Stress“ ist vor allem negativ behaftet. Tatsächlich ist Stress einer unserer größten Antriebskräfte. Die natürliche Reaktion unseres Körpers auf eine Herausforderung lässt sich evolutionsbiologisch erklären: Früher war es überlebenswichtig, auf drohende Gefahren oder Angriffe blitzschnell zu reagieren sowie Hunger und Kälte zu überstehen. Dafür hat unser Organismus ein hochleistungsfähiges System geschaffen, das in Sekundenschnelle ein extremes Potenzial an Energie zur Verfügung stellt und das Reaktionsvermögen stark erhöht. Das Problem: Unser Körper wird heutzutage nur noch selten mit Stressfaktoren wie Kampf oder Hunger konfrontiert. Stattdessen führen Konflikte im Job oder in der Familie zu Anspannung. Fehlen geeignete Ventile, um den inneren Druck abzubauen, gerät der Körper in einen dauerhaften Alarmzustand, der zu ernsthaften körperlichen wie geistigen Erkrankungen führen kann.</strong></p>
<h2><strong>Entstehung von Stress</strong></h2>
<p>Stress entsteht im menschlichen Körper durch die Ausschüttung bestimmter Hormone. Hierzu gehören: Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol sowie das CRH (Corticotropin Releasing Hormon) und ACTH (Adrenocorticotropes Hormon). Sie sind für die Aktivierung der Alarmfunktionen unseres Körpers zuständig. „Stresshormone“ können im Körper bis zu 24 Stunden verbleiben, bis sie, insbesondere durch Bewegung, wieder abgebaut werden. <a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie.png"><img class="wp-image-702 alignright" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie-300x237.png" alt="" width="577" height="456" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie-300x237.png 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/04/Angstzentrum-beschriftet-Kopie.png 432w" sizes="(max-width: 577px) 100vw, 577px" /></a></p>
<p>Wissenschaftler fanden heraus, dass es ein sogenanntes Angstnetzwerk in unserem Gehirn gibt. Die wesentlich beteiligten Organe sind die Amygdala, der Thalamus sowie der Hippocampus.</p>
<p>Der Thalamus empfängt die Impulse von außen und filtert sie. Von dort werden die Signale, wenn sie als Gefahrensituation identifiziert wurden, auf zwei unterschiedliche Wege geschickt. Der eine ist eher analytisch; die Situation wird sorgfältig abgewogen und es wird geprüft, ob tatsächlich eine Gefahr droht. Das beansprucht nur circa drei Zehntelsekunden und ist trotzdem für eine Rettungsaktion zu langsam. Der andere Weg ist wesentlich schneller und führt zu einer Zellansammlung im Vorderhirn, dem sogenannten Mandelkern oder der Amygdala. Diese löst eine Blitzreaktion aus, die nur eine Dreiunddreißigstel Sekunde dauert, damit vielleicht lebensrettend, jedoch auch manchmal falsch sein kann. Die Amygdala ist vermutlich verantwortlich für die Einstufung der Gefahrensituation. Zudem bestimmt sie wahrscheinlich, wie lange die durch Stress erzeugte Situation im Hippocampus gespeichert wird.</p>
<h2><strong>Typische Stressauslöser</strong></h2>
<p>Stress kann sowohl durch innere als auch äußere Reize hervorgerufen werden. Die als potenzielle Bedrohung oder negativ wahrgenommenen Reize lösen die Ausschüttung der Stresshormone aus. Unser Körper reagiert körperlich wie psychisch „gestresst“.</p>
<p>Ob ein Reiz eine Stressreaktion hervorruft, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Während einige Menschen bereits nach dem Verpassen des Busses in Stress ausbrechen, bleiben andere ganz entspannt. Entscheidend für die Einschätzung eines Reizes als Stressfaktor sind vor allem die persönliche Einstellung sowie erlernte Verhaltensmuster. Dennoch gibt es einige Stressoren, auf die viele Menschen mit Stresssymptomen reagieren. Innere Stressfaktoren sind unter anderem:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">Zu hohe Ansprüche oder Erwartungen an sich selbst</li>
<li style="text-align: left;">Perfektionismus</li>
<li style="text-align: left;">Unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte</li>
<li style="text-align: left;">Zukunftsängste</li>
</ul>
<p>Stressauslöser, die auf Umweltreize zurückgehen, werden häufig in die drei Kategorien „Persönliche Krisen“, „Familiäre Konflikte“ und „Berufliche Schwierigkeiten“ unterteilt. Typische äußere Stressoren sind:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;"><strong>Persönliche Krisen</strong></p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;"><strong>Familiäre Konflikte</strong></p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;"><strong>Berufliche Schwierigkeiten</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Krankheit</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Doppelbelastung durch Familie und Arbeit, vor allem bei Alleinerziehenden und Menschen, die ihre Angehörigen pflegen</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Ungesunde Arbeitszeiten (dauerhafte Überstunden, ständige Erreichbarkeit, Schichtzeit, Pendeln)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Krankheit oder Tod eines Angehörigen</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Belastende Familienkonstellationen (Scheidung, Patchwork-Familie)</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Leistungs- und Konkurrenzdruck</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Finanzielle Schwierigkeiten</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Körperliche und/ oder sexuelle Gewalt in der Familie</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Angst vor Arbeitsplatzverlust</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Körperliche und/ oder sexuelle Gewalt</p>
</td>
<td width="203">
<p style="text-align: center;">Langes Getrenntsein von der Familie</p>
</td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Schlechtes Betriebsklima</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Ungesunde Ernährung</p>
</td>
<td width="203"></td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Über- und Unterforderung</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="200">
<p style="text-align: center;">Bewegungsmangel</p>
</td>
<td width="203"></td>
<td width="201">
<p style="text-align: center;">Mobbing und sexuelle Belästigung</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Darüber hinaus können bedrohliche oder „nervige“ Alltagssituationen wie Lärm, Hitze, Kälte, Stau oder Wartezeiten Stress auslösen.</p>
<h2><strong>Körperliche Reaktion auf Stress</strong></h2>
<p>Steht ein Mensch unter Stress, sieht man dies seinem Körper an: Seine Muskeln sind angespannt. Die Atmung wird kürzer, schneller und flacher. Seine Herzfrequenz steigt, der Blutdruck schnellt nach oben. Er beginnt zu schwitzen.</p>
<p><u>Weitere Körperfunktionen, die sich in einer Stresssituation ändern, sind:</u></p>
<ul>
<li>Die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ist erhöht, die Blutungsneigung bei einer etwaigen Verletzung ist geringer</li>
<li>Die Magen-Darm-Tätigkeit ist verringert</li>
<li>Das Immunsystem wird heruntergefahren, die Infektionsgefahr ist erhöht</li>
<li>Der Sexualtrieb ist abgeschaltet</li>
</ul>
<p>Es zeigt sich: Während einer Stresssituation sind alle Aktivitäten des Körpers darauf ausgerichtet, einen Konflikt durch Kampf oder Flucht zu bewältigen. Danach muss der Körper diese wieder herunterfahren.</p>
<h2><strong>Chronischer Stress: Körperliche und mentale Folgen </strong></h2>
<p>Chronischer Stress oder traumatische Erlebnisse können diese für unsere Gesundheit notwendigen Ruhephasen jedoch aushebeln. <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Stehen wir unter Dauerstress hat dies häufig ernsthafte negative Auswirkungen auf unseren körperlichen und geistigen Zustand.</a> Sind die Energiereserven erst einmal ausgeschöpft, sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Auch Gereiztheit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme und Bluthochdruck können als Folge auftreten. Im schlimmsten Fall drohen lebensbedrohliche Herzerkrankungen.<a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen.jpg"><img class="wp-image-700 alignleft" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-300x225.jpg" alt="" width="467" height="350" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-300x225.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-768x576.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/03/Schwimmen-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 467px) 100vw, 467px" /></a></p>
<p>Extreme Stresssituationen können sich darüber hinaus negativ auf die einzelnen Bestandteile des Angstzentrums auswirken. So konnten Ärzte bei traumatisierten Soldaten eine Schrumpfung des Hippocampus feststellen. Bei Frauen, die schwere Traumata wie Vergewaltigungen in der Kindheit erlitten hatten, fand man eine verkleinerte Amygdala sowie einen verkleinerten Hippocampus. Betroffene Menschen können Stress oder Ängste häufig nur schwer kontrollieren. Dies trifft auch auf Personen zu, die in ihrer frühen Kindheit vermehrt Stress ausgesetzt waren.</p>
<h2><strong>Lösungs- und Vermeidungsstrategien</strong></h2>
<p>Unser Vorfahre, der Neandertaler, löste Stresssituationen durch Adaption auf. Er griff das Beutetier an, erlegte und aß es. Danach konnte der Körper befriedigt in den Ruhezustand zurückkehren, alle Stresshormone waren inzwischen wieder abgebaut. Diese Lösungsstrategie greift heute nicht mehr. Der moderne Mensch ist daher auf Alternativen zum Stressabbau angewiesen.</p>
<p>Gut geeignet sind beispielsweise Entspannungsübungen. Denn ist man entspannt, sinken Muskelanspannung, Puls und Blutdruck. Ein Zustand der tiefen Entspannung wirkt sich zudem günstig auf das mentale Wohlbefinden aus. Yoga oder Tai-Chi können dabei helfen, diesen Zustand zu erreichen. Auch Meditation, Entspannungsbäder oder Saunagänge sind vielversprechende Methoden. Ein weiteres Ventil zum Stressabbau ist regelmäßiger Ausdauer- und Kraftsport. Moderates Joggen, Radfahren und Krafttraining, hilft dem Körper, Stresshormone abzubauen. Sowohl Entspannungsübungen als auch regelmäßiger Sport erhöhen die allgemeine Stresstoleranz. Es fällt in der Folge leichter, auch in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 09:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist,...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist, noch immer die Fachwelt. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Meist wird Burnout als ein Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung beschrieben. Ein fest umrissener Symptomkatalog existiert jedoch nicht. Häufig überschneiden sich die Krankheitszeichen mit denen einer Depression. Burnout zu erkennen, ist daher schwierig. Hilfreich ist in jedem Fall, die Hintergründe des Syndroms zu kennen.</strong></p>
<h2><strong>Burnout erkennen: Begriffsdefinition und Verlaufsphasen</strong></h2>
<p>Burnout gilt nicht als medizinische Diagnose, sondern lediglich als Rahmen- oder Zusatzdiagnose. Der Begriff, der übersetzt so viel wie „ausbrennen“ bedeutet, taucht erstmals in den Siebzigerjahren in Amerika im Zusammenhang mit Problemen bei Pflegeberufen auf. Wissenschaftlich widmete sich der amerikanische Psychotherapeut Herbert Freudenberger zuerst der schwierigen Thematik. Zusammen mit Gail North definierte er zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms, die in ihrer Reihenfolge variieren können:</p>
<ul>
<li>extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können</li>
<li>Drang, sich selbst und anderen Personen etwas beweisen zu wollen</li>
<li>Überarbeitung mit Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte</li>
<li>Überspielen oder Übergehen innerer Probleme und Konflikte</li>
<li>Zweifel am eigenen Wertesystem sowie an ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden</li>
<li>Verleugnung entstehender Probleme, Absinken der Toleranz und Geringschätzung anderer Personen</li>
<li>Rückzug und dabei Meidung sozialer Kontakte bis auf ein Minimum</li>
<li>offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit</li>
<li>Entpersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu anderen Personen; das Leben verläuft zunehmend funktional und mechanistisch</li>
<li>innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen wie beispielsweise durch Sexeskapaden, übermäßiges Essen oder Drogen und Alkoholmissbrauch zu überspielen</li>
<li>Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit</li>
<li>erste Gedanken an einen Suizid als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Alarmzeichen</strong></h2>
<p>Ende des vergangenen Jahrhunderts entwickelte die amerikanische Psychologin Christina Maslach das Maslach Burnout Inventory, den bis heute am häufigsten verwendeten Fragebogen, um das Burnout-Syndrom zu diagnostizieren. Als Hauptmerkmale definiert sie emotionale Erschöpfung, Gleichgültigkeit und Zynismus sowie verringerte Leistungsfähigkeit. Weitere körperliche wie geistige Anzeichen, die auf Burnout hindeuten können, sind:</p>
<ol>
<li><u><u><u>Körperliche Alarmsignale:</u></u></u>
<p><figure id="attachment_590" aria-describedby="caption-attachment-590" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging.jpg"><img class="wp-image-590" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg" alt="" width="470" height="705" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-768x1151.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></a><figcaption id="caption-attachment-590" class="wp-caption-text">© Clique Images / Unsplash.com</figcaption></figure></li>
</ol>
<ul>
<li>Anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Konzentrationsstörungen, Neigung zu Tagträumen und Unproduktivität</li>
<li>Gedächtnisschwäche</li>
<li>Verspannungen, vor allem in der Hals- und Schultermuskulatur, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen</li>
<li>Tinnitus und Hörsturz</li>
<li>Immunschwäche und häufige Erkältungen</li>
<li>Magen-Darm-Beschwerden</li>
<li>erhöhter Puls und Blutdruck</li>
<li>sexuelle Probleme und mangelnde Lust</li>
<li>Gesteigerter Hang zu Süchten</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Geistige Alarmsignale:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>verringerte emotionale Belastbarkeit</li>
<li>leichte Reizbarkeit</li>
<li>Gefühl der Niedergeschlagenheit und Entmutigung</li>
<li>Desillusion und Frustration</li>
<li>Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht</li>
<li>Gefühl der inneren Leere</li>
<li>vermindertes Einfühlungsvermögen</li>
<li>Gefühl der Überforderung</li>
<li>mangelnde Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen</li>
<li>Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Mögliche Ursachen</strong></h2>
<p>Bei der Entstehung des Burnout-Syndroms spielen sowohl äußere Umstände als auch die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen eine Rolle. Typische Auslöser können sein:</p>
<ol>
<li><u>Äußere Umstände:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>hohe Arbeitsbelastung und <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress</a></li>
<li>prekäre Arbeitsbedingungen (Befristungen, Leih- und Zeitarbeit, Niedriglohn, Überstunden, Schichtsystem, eingeschränkte Arbeitnehmerschutzrechte)</li>
<li>finanzielle Probleme</li>
<li>fehlendes oder wenig positives Feedback</li>
<li>ständige Konfrontation mit Problemen</li>
<li>zu hohe oder unklare Erwartungen und Zielvorgaben</li>
<li>mangelhafte Arbeitsorganisation, Strukturen und Rahmenbedingungen</li>
<li>schlechte Teamarbeit, Konflikte und Kompetenzgerangel</li>
<li>Überforderung durch zu komplexe oder sich ständig ändernde Aufgaben</li>
<li>drohender Arbeitsplatzverlust</li>
<li>prekäre Familienverhältnisse</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Charaktereigenschaften:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>sehr hohe Ideale, übergroßer Ehrgeiz</li>
<li>Perfektionismus</li>
<li>Angst vor Ablehnung</li>
<li>Angst, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen</li>
<li>Angst vor Versagen und Kritik</li>
<li>Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung</li>
<li>Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein</li>
</ul>
<h2><strong>Genetische Disposition</strong></h2>
<p>Eine weitere Risikoquelle für die Entstehung des Burnout-Syndroms liegt in unseren  Genen. Es gilt als erwiesen, dass die die Anfälligkeit für eine psychische Krankheit zu einem gewissen Grad vererbbar ist. Forscher gehen beispielsweise davon aus, dass das Auftreten einer Depression zu circa 70 Prozent genetisch bedingt ist und nur zu etwa 30 Prozent von der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation beeinflusst wird. 2012 wies die Arbeitsgruppe um die schwedische Forscherin Pia Svedberg in einer Zwillingsstudie nach, dass auch Burnout eine erbliche Komponente besitzt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Burnout-Syndrom zu rund einem Drittel auf das Konto der Gene geht.</p>
<figure id="attachment_591" aria-describedby="caption-attachment-591" style="width: 554px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg"><img class="wp-image-591" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg" alt="" width="554" height="277" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-768x384.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-1024x512.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg 1920w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /></a><figcaption id="caption-attachment-591" class="wp-caption-text">© geralt / Pixabay.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Burnout erkennen: Behandlungsmethoden</strong></h2>
<p>Die Behandlungsmethode bei einer Burnout-Symptomatik unterscheidet sich je nach Belastungsausprägung und Persönlichkeit des Betroffenen. Zu Beginn der Symptomatik hilft eventuell noch eine längere Erholungsphase oder ein Arbeitsplatzwechsel. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, sollten sich die Betroffenen einer gezielten Psychotherapie unterziehen. Diese hilft dem Patienten dabei, die Ursachen des Syndroms zu erkennen und die Zusammenhänge zwischen seiner psychischen Verfassung und seiner Lebensführung und/oder Arbeit zu verstehen. Grundsätzlich gibt es mehrere Therapieprogramme mit unterschiedlichen Maßnahmen. Burnout-Betroffene können sich ambulant therapieren lassen, eine Tagesklinik aufsuchen oder sich stationär im Rahmen einer Kur oder psychiatrischen Behandlung behandeln lassen. Die Entscheidung bleibt dem Patienten überlassen.</p>
<p>Derzeit gibt es drei Therapieschulen, die in Deutschland von den Krankenkassen zugelassenen sind: die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, bestimmte Verhaltensmuster des Burnout-Patienten nachhaltig zu verändern. Betroffene erlernen beispielsweise, ihre Ansprüche an sich selbst herabzusetzen oder Kritik anzunehmen. Darüber hinaus erlernt der Patient eine gesunde und geordnete Lebensführung. Auch konkrete Maßnahmen zur Stressbewältigung werden besprochen und angewendet. Bei der tiefenpsychologisch fundierten Therapie und Psychoanalyse schaut der Psychologe verstärkt auf die tieferliegenden Gründe für das Verhalten des Patienten geschaut. Zum Beispiel: Gibt es einen Auslöser in der Kindheit, warum der Patient starke Selbstzweifel hat?</p>
<p>Große Vorteile für die Erholungschancen von Burnout-Betroffenen bietet in der Regel ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Kur- oder psychiatrischen Klinik. Hier kann sich der Patient voll auf sich selbst konzentrieren kann, ohne seinen alltäglichen Pflichten nachkommen zu müssen. Die Kliniken setzen bei der Behandlung unter anderen auf Einzel- und Gruppegespräche, Sport und Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation sowie Ergo- und Kunsttherapien.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
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