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	<title>Krankheit &#8211; Gen-Gesundheit</title>
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		<title>Influenzasaison: Ist eine Grippeimpfung in Corona-Zeiten sinnvoll?</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/influenzasaison-ist-eine-grippeimpfung-in-corona-zeiten-sinnvoll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 08:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr scheint sich alles nur um einen Virus zu drehen: Corona. Doch wie sieht es eigentlich mit der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In diesem Jahr scheint sich alles nur um einen Virus zu drehen: Corona. Doch wie sieht es eigentlich mit der Grippe aus? Die in den kalten Monaten zu erwartende Grippewelle könnte Betriebe und ihre Angestellten gefährden. Ob eine Grippeimpfung sinnvoll ist oder nicht, wird schon seit Jahren heiß diskutiert. Aber wie verhält es sich insbesondere in Corona-Zeiten? Wer sich diesen Winter impfen lassen sollte und warum, kläre ich hier auf.</strong></p>
<figure id="attachment_1198" aria-describedby="caption-attachment-1198" style="width: 381px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung.jpg"><img class="wp-image-1198" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-300x198.jpg" alt="" width="381" height="251" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-300x198.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-1024x677.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-768x508.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-1536x1016.jpg 1536w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Impfung-2048x1354.jpg 2048w" sizes="(max-width: 381px) 100vw, 381px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1198" class="wp-caption-text"><span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">©</span></span>Photo by CDC on Unsplash</figcaption></figure>
<p>Eine echte Grippeerkrankung kann schwere Folgen haben: In Deutschland sterben in manchen Jahren <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/170864/Influenza-Woher-kommt-die-Zahl-der-Todesfaelle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bis zu 20.000 Menschen</a> an der Infektionskrankheit. Die durch Influenzaviren verursachte Atemwegserkrankung verursacht hohes Fieber, schwere Kopf- und Gliederschmerzen sowie trockenen Reizhusten. Deutschlandweit kommt es in den Wintermonaten zu mehreren und unterschiedlich starken Grippewellen. Wie auch beim Corona-Virus wird die Grippe über Tröpfcheninfektion übertragen. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch, dass es für die Grippe bereits einen Impfstoff auf dem Markt gibt.</p>
<h2><strong>Warum ist eine Grippeimpfung in diesem Jahr sinnvoll?</strong></h2>
<p>Laut dem <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/influenza.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesministerium für Gesundheit</a> (BMG) ist eine Impfung die beste Methode, um sich und andere gegen eine Erkrankung zu schützen. Angesichts der Corona-Pandemie, die dieses Jahr noch zusätzlich dazu kommt, ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand in der Bevölkerung ausschlaggebend. In Zeiten von Corona führen weitere Infektionen wie die Grippe nicht nur zu zusätzlichen Risiken für jeden Einzelnen, sondern auch für unser gesamtes Gesundheitssystem. Nach den Empfehlungen der <a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/Influenza/Influenza.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ständigen Impfkommission</a> (STIKO) wird eine Grippeimpfung in diesem Jahr deshalb besonders empfohlen.</p>
<p>Impfgegner verbreiten weiterhin die Sorge, dass eine Grippeimpfung eine Corona-Erkrankung verschlimmern könnte. Das ist nach Angaben der <a href="https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-grippe-impfung-101.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARD</a> schlichtweg falsch. Nicht nur Risikogruppen sollte sich in diesem Jahr impfen lassen, sondern jeder, der viel in Kontakt mit anderen Menschen steht und damit ein potenzielles Übertragungsrisiko darstellt. Die Impfung könnte somit einen positiven Effekt auf das Risiko einer Corona-Infektion haben, denn das Immunsystem könne derart gestärkt werden, dass eine Infektion mit dem neuartigen Erreger harmloser verlaufe.</p>
<h2><strong>Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?</strong></h2>
<figure id="attachment_1199" aria-describedby="caption-attachment-1199" style="width: 443px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-scaled.jpg"><img class="wp-image-1199" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-300x200.jpg" alt="" width="443" height="296" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-768x513.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-1536x1025.jpg 1536w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2020/10/Krankenhaus-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 443px) 100vw, 443px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1199" class="wp-caption-text"><span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">©</span></span>Photo by Javier Matheu on Unsplash</figcaption></figure>
<p>Eine Grippeimpfung ist generell für jeden zu empfehlen, der sich schützen will. Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, haben allerdings ein erhöhtes Risiko, sich mit Grippeviren anzustecken und bei einer Erkrankung schwere Verläufe zu haben. Laut dem BMG ist die Grippeschutzimpfung besonders empfehlenswert für:</p>
<ul>
<li>Kleinkinder ab 7 Monaten</li>
<li>Chronisch Kranke</li>
<li>Personen über 60 Jahre</li>
<li>Schwangere</li>
<li>Medizinisches Personal im Gesundheits- und Pflegebereichs</li>
<li>Personen und Personal in Gemeinschafts- und Sozialeinrichtungen (z.B. Kindergarten, Schulen, Betreuungseinrichtungen etc.)</li>
<li>Personen und Personal mit Publikumskontakt (Tourismus, Gastronomie, Frisör etc.)</li>
</ul>
<h2><strong>Zu welchem Zeitpunkt sollte man sich impfen lassen?</strong></h2>
<p>Das <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/IPV_Node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert Koch-Institut (RKI)</a> empfiehlt als optimalen Zeitpunkt für die saisonale Grippeimpfung die Monate Oktober und November. Und das aus gutem Grund: Sowohl eine zu frühe als auch eine zu späte Impfung kann den Schutz vor einer Grippe verringern, denn die Dauer des Impfschutzes ist zeitlich begrenzt. Zum einen dauert es in der Regel zwei Wochen, bis sich nach der Impfung eine ausreichende Immunität aufgebaut hat. Zum anderen ist diese schützende Wirkung der Influenzaimpfung nicht dauerhaft: Der Impfschutz lässt über die Zeit – noch während der Grippesaison – auch wieder nach. Mit dem empfohlenen Impfzeitraum zwischen Oktober und November will das RKI folglich erreichen, dass der Impfschutz zum Höhepunkt der Grippewelle am besten ist.</p>
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		<item>
		<title>Der Zelltod: Aktuelle Forschung und Ausblick</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/der-zelltod/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Lara Maire]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 08:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gen-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt eine ganze Menge von Forschungen, die versuchen, das Rätsel des Zelltodes, also unsere natürliche Zerfallsprogrammierung, zu lösen. Auch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt eine ganze Menge von Forschungen, die versuchen, das Rätsel des Zelltodes, also unsere natürliche Zerfallsprogrammierung, zu lösen. Auch hier spielen die epigenetischen Schalter eine wesentliche Rolle. Wenn wir älter werden, lassen die Zellaktivitäten nach, das <a href="https://gen-gesundheit.org/starkes-immunsystem-gesund-durch-die-kalte-jahreszeit/">Immunsystem</a> wird anfälliger, wir erkranken. Entzündungsprozesse nehmen in der Folge zu, wozu auch die krebstechnische Entartung einer Zelle gehört. Wir sterben zum Schluss an einer generellen „chronischen Entzündung“.</strong></p>
<p>Wissenschaftler vermuten daher, dass die Langlebigkeitsgene sich in den Stellen der DNA verstecken, die die Proteine der Immunabwehr steuern. Eine besondere Rolle spielt dabei die Telomerase. Bei jeder Duplizierung verkürzt sich der DNA-Strang ein wenig. Die Telomerase schließt sich wie eine Schutzkappe um die jeweiligen DNA-Enden und ersetzt fehlende Basen. Dadurch bleibt die DNA länger teilungsfähig und damit auch die ganz Zelle. Im Reagenzglas konnte man bereits den Alterungsprozess von Zellen durch die gezielte Gabe des Enzyms stoppen. Wir sind jedoch weit davon entfernt, dies auch für den menschlichen Organismus einsetzen zu können.</p>
<figure id="attachment_959" aria-describedby="caption-attachment-959" style="width: 223px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Forscher.jpg"><img class="wp-image-959" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Forscher-200x300.jpg" alt="" width="223" height="335" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Forscher-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Forscher-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Forscher-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 223px) 100vw, 223px" /></a><figcaption id="caption-attachment-959" class="wp-caption-text">© Drew Hays / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Forschung zum Zelltod<br />
</strong></h2>
<p>Der Ansatz ist verheißungsvoll und erschreckend zugleich! Wie gut die Telomeraseproduktion im Körper verläuft, obliegt einzig und allein unseren epigenetischen Systemen und den vorhandenen genetischen Voraussetzungen. Insbesondere der Einfluss von Dauerstress, echtem oder nur selbst empfundenem, wirkt sich nachweislich auf die Telomerasekonzentration aus. Es gibt weitere Stoffe, die die Produktion der Telomerase fördern oder deren Abbau reduzieren. Dazu gehören das den Blutzucker regulierende Gen IGF1 sowie das für die Insulinempfindlichkeit maßgebliche Gen FOXA3A. Ein niedriger Insulinpegel spricht statistisch für ein längeres Leben.</p>
<p>Ebenfalls wichtig ist das Protein Sirtuin, das sich um die Telomerase legt, an den Histonschwänzen andockt und sie durch den Abbau von aggressiven Acetylgruppen vor ungewolltem Zugriff schützt. Eine besonders charmante Form der Lebensverlängerung wird dem Rotwein nachgesagt, der die Substanz Reservatol enthält, die wiederum positiv auf die Produktion von Sirtuin wirken soll. So ganz genau kennt man den Zusammenhang noch nicht – ist aber auch ganz egal, denn der Rotwein schmeckt hoffentlich auch so, natürlich in Maßen! Egal für was und wie man sich entscheidet, das Alter bietet viele schöne Seiten.</p>
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		<item>
		<title>Regelmäßiger Sport hilft gegen Depressionen</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/sport-hilft-gegen-depressionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Lara Maire]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regelmäßiger Sport erhält unsere Gesundheit. Er hilft nicht nur bei der Bewältigung von Lebenskrisen und Depressionen, sondern trägt auch zur...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regelmäßiger Sport erhält unsere Gesundheit. Er hilft nicht nur bei der Bewältigung von Lebenskrisen und Depressionen, sondern trägt auch zur Vorbeugung von ernsthaften Erkrankungen bei. Das Motto zu einem gesunden Körper und Geist heißt also: Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung!</strong></p>
<p>Bewegung und Sport sind die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen, Haltungsschäden und Osteoporose. Sport hilft auch den Cholesterinspiegel zu senken. Die körpereigene Immunabwehr wird gestärkt, Stresshormone, insbesondere Cortisol, werden vermindert ausgeschüttet beziehungsweise ein bestehender hoher Stresshormonspiegel wird schneller abgebaut. Gleichzeitig steigt der Endorphin- und Testosteronspiegel.</p>
<figure id="attachment_954" aria-describedby="caption-attachment-954" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer.jpg"><img class="wp-image-954 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-200x300.jpg" alt="" width="399" height="599" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Mann-und-Mauer-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px" /></a><figcaption id="caption-attachment-954" class="wp-caption-text">© Warren Wong / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Sport regt auch die Gehirnaktivität an, denn es wird stärker und sauerstoffreicher durchblutet. Ein gutes Körpergefühl stärkt das eigene Selbstbewusstsein. Der normale Abbau der Muskelmasse und die Umwandlung in Fett nach dem 30. Lebensjahr wird verlangsamt.</p>
<h2><strong>Vom Neandertaler zur Couchpotato </strong></h2>
<p>Wenn wir uns an den Neandertaler erinnern, so ist die artgerechte Haltung erreicht, solange er der Jagd nachgeht. Betätigt er sich in dieser Weise, signalisiert er seinem Köper: Hallo, ich habe noch eine Aufgabe, Knochen- und Gehirnsubstanz nicht abbauen, Hormonspiegel hochhalten! Wenn wir uns jedoch vor dem Fernseher oder Computer in die berüchtigte „Couchpotato“ verwandeln, signalisieren wir unseren Genen, dass es keine genetisch definierte Aufgabe mehr gibt, und die Systeme werden heruntergefahren.</p>
<h2><strong>Sport hilft bei Depressionen</strong></h2>
<p>Eine Auswertung von 25 Studien, die Sport a) mit keiner sonstigen Behandlung, b) mit der Gabe von Placebos und c) mit der Einnahme von Psychopharmaka vergleicht, kam zu dem Ergebnis, dass Sport die Symptome der Depression eindeutig bessert, was auch in weiteren Untersuchungen belegt wird. (<em>Rimer, Jane et al. Exercise for depression. Editorial Group: Cochrane Depression, </em><em>Anxiety and Neurosis Group. Published Online: 11 Juli 2012)</em></p>
<p>Angesichts der Heterogenität der Studien lässt sich zur genauen Wirkstärke und dazu, welche Art von Sport am besten geeignet ist, keine sichere Aussage treffen. Die vorhandenen Studien lassen vermuten, dass Sport eine längere Zeit durchgehalten werden muss, um den Nutzen auf die Stimmung zu erhalten. Insgesamt ist der Effekt des körperlichen Trainings gut belegt. Englische Leitlinien zur Depressionsbehandlung empfehlen Sportprogramme mit dreimal wöchentlich 45 bis 60 Minuten sportlicher Aktivität zur Behandlung leichter Depressionen.</p>
<p>Depressive Menschen sind häufig körperlich inaktiv und leiden unter Antriebsschwäche. Deshalb ist es natürlich schwer, erst einmal den Anschub zu dieser Aktivität zu leisten. Doch Bewegung hilft. Sie lenkt von den depressiven Gedanken ab, Fitness und das Erlernen neuer Sportarten stärken das Selbstbewusstsein und schaffen neue soziale Kontakte. Die zur Ausschüttung kommenden Endorphine heben die Konzentration antidepressiv wirksamer Monoamine an und senken die Konzentration des Stresshormons Cortisol.</p>
<h2><strong>Sport versus Medikamente</strong></h2>
<p>Sport und mehr Bewegung im Allgemeinen sind sicherlich die besten alternativen Heilmethoden überhaupt. Ihre Wirksamkeit ist deutlich besser belegt als die vieler teurer Pseudopräparate oder Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder dem Reformhaus. Die Nebenwirkungen des Laufens (Verletzungsrisiko usw.) sind im Verhältnis zur positiven Wirkung sehr gering. Insgesamt also eine sehr preisgünstige, effektive und nebenwirkungsarme Ergänzung der medizinischen Behandlung vieler Krankheiten, eben auch von Depressionen.</p>
<figure id="attachment_953" aria-describedby="caption-attachment-953" style="width: 441px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate.jpg"><img class="wp-image-953 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-300x200.jpg" alt="" width="441" height="294" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Karate.jpg 1920w" sizes="(max-width: 441px) 100vw, 441px" /></a><figcaption id="caption-attachment-953" class="wp-caption-text">© Steve Buissinne / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p>Bewegung ist allerdings kein Allheilmittel und bei schwereren Erkrankungen muss man auf eine medikamentöse und/oder Gesprächstherapie zurückgreifen. Die meisten Medikamente beeinflussen die Verweildauer von Serotonin im Blut, das bewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die Gemütslage hat. Bei vielen Angsterkrankten wird oft ein zu niedriger Serotoninspiegel festgestellt. Glücklicherweise verfügen wir heute über ein großes Angebot an tatsächlich wirksamen Mitteln, sodass den Menschen sowohl im akuten Zustand als auch langfristig geholfen werden kann.</p>
<p>Doch führen diese Medikamente nicht zur Sucht? Hier kann man Entwarnung geben. Bei den meisten Antidepressiva gibt es keine direkte körperliche Abhängigkeit, aber die große Gefahr, dass nach Absetzen der Pillen der alte mentale Zustand wieder eintritt, wenn nicht begleitende Therapien vorgenommen werden. So greift der Patient aus Angst vor dem Rückfall schnell wieder zum Medikament, oder weil nicht immer ein Therapieplatz vorhanden ist. Um Depressionen bestmöglich zu behandeln, benötigt es also nicht nur Sport und Medikamente, auch eine therapeutische Begleitung des Patienten ist für die Genesung entscheidend.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welchen Einfluss hat unsere Ernährungsweise auf unsere Nachkommen?</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/einfluss-ernaehrungsweise-auf-unsere-nachkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Lara Maire]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 08:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gen-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Genom ist in seiner Substanz und seinem Umfang erst einmal festgelegt. Damit sind unsere maximalen Möglichkeiten und Grenzen definiert....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Genom ist in seiner Substanz und seinem Umfang erst einmal festgelegt. Damit sind unsere maximalen Möglichkeiten und Grenzen definiert. Umgangssprachlich formuliert: Aus einem Ackergaul macht man kein Rennpferd! Aber ob es ein gesunder, dicker oder dünner, langsamer oder schneller Ackergaul wird, das liegt in der Macht der Epigenome, und diese können wir durch unser Handeln beeinflussen. </strong></p>
<p>Viele Substanzen, die wir über unsere Umwelt zu uns nehmen, haben einen Einfluss auf unsere genetischen Aktivitäten. Angefangen bei der Luft und unserer Nahrung über unser Wasser bis hin zur Umgebung selbst. Über all diese Medien nehmen wir Dinge in unseren Körper auf, die dort erwünschte und unerwünschte Wirkungen haben.</p>
<figure id="attachment_853" aria-describedby="caption-attachment-853" style="width: 294px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Biene.jpg"><img class="wp-image-853 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Biene-211x300.jpg" alt="" width="294" height="418" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Biene-211x300.jpg 211w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Biene-768x1091.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Biene-721x1024.jpg 721w" sizes="(max-width: 294px) 100vw, 294px" /></a><figcaption id="caption-attachment-853" class="wp-caption-text">© David Clode / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Nahrung kann den Organismus verändern</strong></h2>
<p>Dass Nahrung den Organismus stark verändern kann, und damit meine ich nicht nur die Fettansammlung an Bauch und Hüften, sondern bezogen auf die genetischen Faktoren, zeigen zahlreiche Beispiele in der Natur.</p>
<p>Die Ammenbienen füttern mit einem Sekret aus ihren Kopfdrüsen, genannt Gelée royale, nur ganz bestimmte Larven. Dieses Gelee enthält eine Mixtur aus Fruchtzuckern, Eiweißen, Aminosäuren, Vitaminen und Folsäure. Die anderen Larven erhalten nur Pollen und Nektarsaft. Durch die gezielte Verfütterung entstehen aus den ersten Larven die Bienenköniginnen und aus dem Rest die anderen unterschiedlichen Bienentypen eines solchen Volkes. Man könnte das so hinnehmen und sagen, dass sich die Wirkung wohl durch die bessere Nahrung ergeben hat. Doch 2008 konnten Wissenschaftler an der australischen Uni in Canberra erstmals nachweisen, dass durch die Gabe von Gelée royale gezielt bestimmte Gene freigeschaltet werden. In einem Versuch ohne diesen Natursaft griffen sie gezielt mittels eines Enzyms in den Methylierungsprozess der Bienen-DNA ein und erzeugten auf diese Weise Königinnen am Fließband.</p>
<h2><strong>Die Lebensweise der Mutter prägt ihr Baby entscheidend</strong></h2>
<p>In Bezug auf unsere Nahrungsweise trifft die alte Bauernregel zu: <a href="https://gen-gesundheit.org/gute-vorsaetze-neues-jahr-alter-trott-acht-einfache-tipps-fuer-ein-gesundes-neues-jahr/">Du bist, was du isst!</a> Das beginnt bereits im Mutterleib. Von der ersten Sekunde der Verschmelzung der Keimzellen und der darauffolgenden Differenzierung werden durch die Auswahl der Nahrung der Mutter epigenetische Schalter gesetzt.</p>
<p>Werden Embryos während der Austragungszeit extrem schlecht mit Nahrung versorgt, was etwa bei Mangelzeiten in Entwicklungsländern heute überall auf der Welt passiert, so werden diese Kinder überdurchschnittlich oft an Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Übergewicht leiden. Je früher in der Entwicklungszeit der Mangel entsteht, desto höher sind die Auswirkungen auf den Fötus und dessen späteres Leben. Eindeutig nachweisen konnte dies der Molekularepidemiologe B. Heijmans in einer Studie an Probanden, die in einer der kriegsbedingten Hungersnöte in Holland gezeugt oder geboren wurden. Noch 60 Jahre danach konnte man an dem Gen für den insulinähnlichen Wachstumsfaktor IGF-2 veränderte Methylierungsstrukturen im Vergleich zu einer normal ernährten Kontrastgruppe feststellen. IGF-2 steuert als Botenstoff zentrale Wachstumsprozesse bei der frühkindlichen Entwicklung. Dieses Gen war also bei den Hungerkindern statistisch erfassbar blockiert.</p>
<figure id="attachment_854" aria-describedby="caption-attachment-854" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Burger.jpg"><img class="wp-image-854" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Burger-300x200.jpg" alt="" width="393" height="262" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Burger-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Burger-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Burger-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 393px) 100vw, 393px" /></a><figcaption id="caption-attachment-854" class="wp-caption-text">© Haseeb Jamil / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Viele weitere Untersuchungen belegen eindeutig die negative Wirkung von Nikotin, Alkohol und sogar Koffein auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes. Alkohol gelangt in der gleichen Blutkonzentration wie bei der Mutter zum Fötus, und leider kann er den Alkohol nur 25-mal langsamer abbauen, da sein Enzymhaushalt noch nicht richtig ausgeprägt ist. Es gibt also keine Entschuldigung, nach dem Motto: Nur ein Glas Sekt oder nur mal eine Zigarette. Bereits kleinste Dosen dieser Gifte haben Einfluss auf die Genstruktur und damit auf das ganze zukünftige Leben des Ungeborenen!</p>
<h2><strong>Hang zum Übergewicht kann angeboren sein</strong></h2>
<p>Doch noch einmal zurück zur Ernährung. Zukünftige Fettleibigkeit von Kindern wird also nicht nur durch Mangelernährung erzeugt, auch die Essgewohnheiten der Mutter während der Schwangerschaft übertragen sich durch epigenetische Mechanismen auf das Kind. Man konnte sogar nachweisen, dass die Enkel von Großeltern, die vor der Pubertät zu viel und zu ungesund gegessen hatten, eher einen Herzinfarkt bekommen. Epigenetische Prägungen scheinen also sogar über eine Generation hinweg vererbt worden zu sein. Zunehmend werden daher dickere, also vom Normalmaß abweichende Kinder geboren, deren Wahrscheinlichkeit, an dem metabolischen Syndrom (Übergewicht, Diabetes 2, Herzinfarkt, Schlaganfall) zu erkranken, wesentlich höher ist.</p>
<p>Ebenfalls entscheidend sind die ersten Lebensmonate. Werden in der Zeit die Kinder weiter überfüttert, ist auch ihr Schicksal vorprogrammiert. Hier gilt die alte Regel, dass das normale Stillen ein ausgezeichnetes Gleichgewicht darstellt und eine Überfütterung nicht möglich ist. Das Risiko gestillter Kinder, an Übergewicht zu erkranken, ist 30 Prozent niedriger als das der Flaschenkinder!</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gesund im Büro: Typische Bürobeschwerden vermeiden</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/gesund-im-buero-typische-buerokrankheiten-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 08:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Büroarbeit wirkt durch die geringe physische Belastung zunächst gesundheitsschonend. Viele Angestellte leider aber unter so genannten Bürokrankheiten, deren Symptome nicht...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Büroarbeit wirkt durch die geringe physische Belastung zunächst gesundheitsschonend. Viele Angestellte leider aber unter so genannten Bürokrankheiten, deren Symptome nicht immer sichtbar sind. Ausgelöst werden sie durch </strong><strong>Bewegungsmangel, eine ungesunde Sitzhaltung und <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress</a>. Auf Dauer kann sich lange Büroarbeit negativ auf Körper und Geist auswirken. </strong><strong>Mit einfachen Methoden können typische Bürokrankheiten wie Rückenschmerzen, Augenprobleme oder Verspannungen vermieden werden. </strong></p>
<p>Um körperliche Beschwerden bei der Arbeit zu verhindern, können Büroanstellte viel tun. Angefangen bei ihrem Arbeitsplatz: Dieser sollte so bewegungsreich wie möglich gestaltet sein. Gerade für Beschäftigte mit Rückprobleme ist beispielsweise ein höhenverstellbarer Schreibtisch sinnvoll, da sie hier abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten können. Generell gilt: Alles, was Bewegung im Arbeitsalltag fördert, beugt den typischen Bürokrankheiten vor. Hilfreich sind deshalb auch schnurlose Telefone oder vom Büro getrennte Kopier- und Druckerräume – auch aus Sicht der Feinstaubbelastung.</p>
<p>Ein bewegungsreich gestalteter Arbeitsplatz stellt allerdings nur einen Teil der präventiven Maßnahmen gegen Bürokrankheiten dar. Abwechslung im Sitzverhalten sowie Lärm- und Stressvermeidung spielen ebenfalls eine Rolle. Welche die häufigsten Bürokrankheiten sind und wie sie umgangen werden können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.</p>
<h2><strong>Skelett- und Muskelerkrankungen</strong></h2>
<p>Vielen Menschen fällt es schwer beim Sitzen eine vernünftige Haltung einzunehmen. Das lange und falsche Sitzen hat vor allem negative Auswirkungen auf die Wirbelsäule. Deshalb zählen Schmerzen im Rücken sowie im Nacken- und Schulterbereich zu den häufigsten Bürokrankheiten. Verursacht werden diese oft durch Verspannungen und entzündete Muskeln. Bandscheibenprobleme sind ebenfalls keine Seltenheit. Bewegungsmangel erhöht zusätzlich die Wahrscheinlichkeit für Skelett- und Muskelerkrankungen.</p>
<figure id="attachment_985" aria-describedby="caption-attachment-985" style="width: 404px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen.jpg"><img class="wp-image-985" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-300x200.jpg" alt="" width="404" height="270" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen-1024x683.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Nackenschmerzen.jpg 1920w" sizes="(max-width: 404px) 100vw, 404px" /></a><figcaption id="caption-attachment-985" class="wp-caption-text">© whitesession / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Zu langes Sitzen sollte vermieden werden. Während mehrerer kleinen Pausen im Arbeitsalltag können sich Mitarbeiter beispielsweise dehnen und strecken oder Dokumente im Stehen durchlesen.</li>
<li>Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ermöglicht es abwechselnd im Sitzen und im Stehen zu arbeiten. Auf diese Weise wird Bewegung in die Arbeitszeit integriert.</li>
<li>Ein ergonomischer Bürostuhl kann das Risiko für Gelenkprobleme reduzieren.</li>
<li>Die Haltung sollte am besten alle 30 Minuten verändert werden, damit die Muskeln nicht „einschlafen“.</li>
<li>Besonders effektiv gegen Rücken- und Nackenschmerzen sind kleine Büro-Workouts. Schon einfache Übungen tragen zur Stärkung der Rückenmuskulatur bei, zum Beispiel kreisende Bewegungen mit dem Kopf, den Hand- und Fußgelenken.</li>
</ul>
<h2><strong>Augenprobleme</strong></h2>
<p>Das permanente Starren auf den Monitor kann dazu führen, dass die Augen stark beansprucht und teils überanstrengt werden. Es kann zu Schmerzen, Rötungen und Tränenbildung kommen. Bei besonders intensiver Belastung der Augen können auch Augenflimmern oder eine verschwommene Sicht vorübergehend auftreten. Im schlimmsten Fall droht auf Dauer Kurzsichtigkeit.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Hilfreich gegen Augenschmerzen ist ausreichend Licht am Arbeitsplatz. Je stärker der Kontrast zwischen dem hell erleuchteten Bildschirm und dunklem Raum ist, desto stärker werden die Augen geblendet und geschädigt. Darüber hinaus begünstigt dieser Zustand Kopfschmerzen.</li>
<li>Der Abstand zum Monitor sollte mindestens 60 Zentimeter betragen.</li>
<li>Wenn die Augen schmerzen, sollten Beschäftigte eine kurze Pause einlegen. Während dieser sollten sie sich nicht nur bewegen, sondern auch in die Ferne blicken. Das beugt Kurzsichtigkeit vor.</li>
</ul>
<h2><strong>Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche</strong></h2>
<figure id="attachment_1009" aria-describedby="caption-attachment-1009" style="width: 487px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop.jpg"><img class="wp-image-1009 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-300x200.jpg" alt="" width="487" height="324" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-768x511.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Laptop-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1009" class="wp-caption-text">© Glenn Carstens / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Neben Augenproblemen kann die stundenlange Arbeit am Bildschirm oft auch zu Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Ermüdungserscheinungen führen. Stress oder eine unzureichende Luftqualität können ebenfalls Ursachen für diese Art von Bürokrankheiten sein.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Regelmäßiges Lüften verbessert die Luftqualität im Raum – das ist besonders in einem Büro mit vielen Mitarbeitern wichtig. Am effektivsten ist das Stoßlüften, bei dem mehrmals am Tag für circa zehn Minuten das Fenster komplett geöffnet wird.</li>
<li>Ausreichend Schlaf und Sport als Ausgleich zum langen Sitzen beugen neben Erschöpfung viele andere Krankheiten vor.</li>
<li>Viele Menschen neigen dazu, während der Arbeitszeit zu wenig zu trinken. Um dem Körper genug Flüssigkeit zuzuführen, sollte immer eine große Flasche Wasser am Schreibtisch stehen. Alternativ empfehlen sich ungesüßte Tees.</li>
</ul>
<h2><strong>Schmerzende Arme und Hände</strong></h2>
<p>Auf der Tastatur tippen, die Maus bewegen und Dokumente ausfüllen – bei der Büroarbeit sind die Finger und Hände ständig in Bewegung. Diese monotonen Bewegungsabläufe können typische Bürokrankheiten wie steife Finger und Handgelenke, Schmerzen im Handballen sowie eine Überdehnung der Unterarmmuskulatur zur Folge haben.</p>
<figure id="attachment_986" aria-describedby="caption-attachment-986" style="width: 419px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände.jpg"><img class="wp-image-986" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-300x200.jpg" alt="" width="419" height="279" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Hände-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 419px) 100vw, 419px" /></a><figcaption id="caption-attachment-986" class="wp-caption-text">© Jeremy Yap / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Schreibtisch und Bürostuhl sollten auf die individuellen Bedürfnisse des Mitarbeiters eingestellt werden.</li>
<li>Sinnvoll gegen die genannten Beschwerden ist ebenfalls der Kauf einer ergonomischen Maus und Tastatur. Auch eine Handauflage bietet sich als geeignete Maßnahme an. Der sogenannte Mausarm kommt immer häufiger bei Büroarbeitern vor. Dafür ist eine falsche Position der Computermaus, die den Ellbogen und Handgelenk belastet, verantwortlich.</li>
<li>Kalte Auflageflächen können Handgelenksentzündungen fördern und sollten gemieden werden.</li>
</ul>
<h2><strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong></h2>
<p>Viele Büroangestellte bewegen sich zu wenig. Dieser Bewegungsmangel kann im schlimmsten Fall zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Andauernder Stress zählt ebenfalls zu den Auslösern für Herzprobleme.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Regelmäßiger Sport, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf körperschädigende Genussmittel wie Zigaretten oder Alkohol sind die Prophylaxe-Maßnahmen schlechthin.</li>
<li>Stress und Hektik sind Gift für unser Herz. Regelmäßige Pausen und Entspannungsübungen helfen dabei den Stresslevel zu minimieren.</li>
<li>Mögliche Stressauslöser sollten erkannt und reduziert bzw. vermieden werden. Auch ein Gespräch mit dem Vorgesetzten kann hierfür sinnvoll sein.</li>
</ul>
<figure id="attachment_1008" aria-describedby="caption-attachment-1008" style="width: 348px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen.jpg"><img class="wp-image-1008 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-200x300.jpg" alt="" width="348" height="523" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-768x1152.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Kopfschmerzen-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1008" class="wp-caption-text">© Aiony Haust / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Psychische Probleme</strong></h2>
<p>Permanente <a href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stresszustände</a> gehören für zahlreiche Büroarbeiter zum Arbeitsalltag. Ehrgeiz und Motivation sind prinzipiell gut, wer sich aber zwingt pausenlos durchzuschuften, macht auch oft mehr Fehler und fühlt sich früher erschöpft. Häufige Folgen der andauernden Belastung sind neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen psychische Probleme wie Reizbarkeit und Nervosität, aber auch Depressionen oder <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burn-out</a>. Psychosomatische Erkrankungen können ebenfalls durch zu viel Stress ausgelöst werden. Dazu gehören beispielsweise Bluthochdruck, Kreislaufprobleme sowie Kopf- und Magenschmerzen.</p>
<p><strong>Lösung: </strong></p>
<ul>
<li>Bei Stress sind eine gesunde Ernährung, Sport und Ruhepausen nicht nur vorbeugend gut, vor allem Sport fördert den Abbau von Stresshormonen.</li>
<li>Hobbies, Treffen mit Freunden und Familie oder Sport schaffen einen Ausgleich zum Beruf.</li>
<li>Gespräche mit nahestehenden Personen über Probleme bei der Arbeit helfen Dampf abzulassen.</li>
<li>Kollegen sollten sich gegenseitig unterstützen.</li>
<li>Arbeitnehmer sollten realistisch bei ihrem Arbeitspensum bleiben.</li>
<li>Konflikte am Arbeitsplatz sollten verhindert oder schnell geklärt werden.</li>
<li>Positive Gedanken und Gespräche heben die Stimmung im Büro.</li>
<li>Im Großraumbüro können entspannende Musik über Kopfhörer oder Trennwände Lärm und Stress reduzieren.</li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vegetarische Ernährung: Fleischlos zu einem gesünderen Leben?</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/vegetarische-ernaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Lara Maire]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 13:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund Zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fast-Food]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweise]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsmittel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Deutsche entscheiden sich bewusst für eine gesunde Lebensweise. Ausreichend Bewegung, kein Nikotin, wenig Alkohol und Fleisch gelten als...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer mehr Deutsche entscheiden sich bewusst für eine <a href="https://gen-gesundheit.org/gute-vorsaetze-neues-jahr-alter-trott-acht-einfache-tipps-fuer-ein-gesundes-neues-jahr/">gesunde Lebensweise</a>. Ausreichend Bewegung, kein Nikotin, wenig Alkohol und <a href="https://gen-gesundheit.org/alternative-ernaehrungsformen/">Fleisch</a> gelten als wichtige Säulen für ein gesundes Leben. Oder sollte man gleich komplett auf Fleisch verzichten? Mittlerweile fünf Prozent der Deutschen beantworten diese Frage mit Ja. Die Beweggründe für eine vegetarische Ernährung sind vielfältig. Ein Großteil der Vegetarier verzichtet aus Gründen der Gesundheitsförderung auf Fleisch. Doch führt eine vegetarische Ernährung tatsächlich zu einem gesünderen Leben?</strong></p>
<p>Vegetarier verzichten auf jedes Nahrungsmittel, für deren Herstellung ein Tier getötet werden muss. Sie essen daher weder Fleisch, Fisch noch Produkte wie Schmalz und Gelatine. Eier und Milch sind dagegen erlaubt. Bei der veganen Ernährungsweise, eine strenge Form des Vegetarismus, werden sogar alle Lebensmittel tierischen Ursprungs vom Speiseplan gestrichen. Daneben gibt es noch Lacto-Vegetarier, Ovo-Vegetarier, Pescetarier, Rohkostveganer, Frutarier etc. Vegetarier ist also nicht gleich Vegetarier. Alle Informationen zu den verschiedenen Ausprägungen des Vegetarismus finden Sie in der folgenden Tabelle:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="305">
<h2 style="text-align: center;"><strong>Formen des Vegetarismus</strong></h2>
</td>
<td width="305">
<h2 style="text-align: center;"><strong>Ernährungsweise</strong></h2>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Ovo-Lacto-Vegetarier</strong></td>
<td width="305">Ovo-Lacto-Vegetarier essen kein Fleisch und keinen Fisch. Tierische Produkte wie Milch und Eier, für dessen Produktion kein Tier getötet werden muss, sind hingegen erlaubt.</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Lacto-Vegetarier</strong></td>
<td width="305">Bei dieser Ernährungsform wird auf Fleisch, Fisch und Eier verzichtet. Milch und Milchprodukte sind erlaubt.</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Ovo-Vegetarier</strong></td>
<td width="305">Ovo-Vegetarier essen weder Fleisch noch Fisch, zudem verzichten sie auf Milch. Eier stehen auf dem Speiseplan.</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Pescetarier</strong></td>
<td width="305">Ob Pescetarier zu den Vegetariern zählen, ist umstritten. Der Grund: Pescetarier essen Fisch und damit Tiere. Auch Milch und Eier kommen auf den Tisch. Verzichtet wird ausschließlich auf Fleisch.</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Veganer</strong></td>
<td width="305">Veganer verzichten auf alle Produkte, die von Tieren stammen. Dies schließt nicht nur Lebensmittel, sondern auch Gebrauchsgegenstände wie Leder, Wolle und Seide ein.</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Rohkostveganer</strong></td>
<td width="305">Rohkostveganer essen – wie der Name schon sagt – ausschließlich Rohkost. Daher setzt sich ihre Ernährung weitgehend aus unerhitzten pflanzlichen Lebensmitteln zusammen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="305"><strong>Frutarier</strong></td>
<td width="305">Frutarismus ist die strengste Form des Vegetarismus. Frutarier essen nur Pflanzen, die geerntet werden können, ohne die Stammpflanze zu beschädigen. Hierzu zählen unter anderem Obst, Beeren, Tomaten, Bohnen, Nüsse und Samen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong>Beweggründe für eine vegetarische Ernährung</strong></h2>
<p>Die Gründe, warum sich Menschen für eine vegetarische Ernährung entscheiden, sind so vielfältig wie der Vegetarismus an sich. Die meisten Vegetarier ernähren sich allerdings aus moralischen Gründen fleischlos. Sie möchten Tieren kein Leid zufügen oder berufen sich auf allgemeine Tierrechte, die unter anderem das Verbot der Tötung von Lebewesen jeglicher Art einschließen. Einige Vegetarier lehnen den Verzehr von Fleisch auch ab, da sie mit den aktuell in Deutschland geltenden Standards der Tierhaltung nicht einverstanden sind. In ihren Augen sind die nicht artgerechte Massentierhaltung, die langen Transporte zum Schlachtbetrieb, der massenhafte Einsatz von Medikamenten etc. ethisch nicht zu rechtfertigen.</p>
<figure id="attachment_877" aria-describedby="caption-attachment-877" style="width: 504px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Avocado-Schüssel.jpg"><img class="wp-image-877" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Avocado-Schüssel-300x200.jpg" alt="" width="504" height="336" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Avocado-Schüssel-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Avocado-Schüssel-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Avocado-Schüssel-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 504px) 100vw, 504px" /></a><figcaption id="caption-attachment-877" class="wp-caption-text">© Anna Pelzer / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Auch der Aspekt der Gesundheitsförderung spielt bei der Entscheidung, ein fleischloses Leben zu führen, oft eine wichtige Rolle. weisen darauf hin, dass Vegetarier in der Regel einen überdurchschnittlich guten Gesundheitszustand besitzen. Sie leiden unter anderem seltener an Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen als Fleischesser. Ob der Vegetarismus die ausschlaggebende Ursache für ein geringeres Krankheitsrisiko ist oder doch Faktoren wie Bewegung, Stress, Alkohol- und Tabakkonsum dieses entscheidend beeinflussen, konnten die Studien allerdings nicht belegen.</p>
<p>Umweltschutz ist ein weiterer häufig bei Veganern anzutreffender Beweggrund für eine pflanzliche Ernährung. Die Herstellung von tierischen Lebensmitteln verbraucht in der Regel nämlich deutlich mehr Energie und Wasser als die Produktion der gleichen Menge pflanzlicher Nahrung. Zudem werden bei der Produktion von tierischen Erzeugnissen größere Mengen klimaschädlicher Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid oder Methan freigesetzt. <a href="https://www.wiwo.de/technologie/green/methan-wie-rinder-dem-klima-schaden/19575014.html">Besonders negativ wirkt sich die Haltung von Rindern auf unser Klima aus.</a> Ein Rind kann bis zu 250 Liter Methan am Tag ausstoßen. Da Methan als Treibhausmittel in der Atmosphäre bis zu 25 Mal schädlicher als Kohlenstoffdioxid ist, fördert die Massenhaltung von Rindern den menschengemachten Treibhauseffekt immens.</p>
<p>Auch die Haltung von Tieren wirkt sich negativ auf das Klima aus. Ein Hausrind stößt täglich etwa 150 bis 250 Liter Methan aus. Methan zählt zu den Treibhausgasen und ist 25 Mal schädlicher als Kohlenstoffdioxid. Substanzieller Teil des menschengemachten Klimawandels.</p>
<p>Um den CO₂-Fußabdruck möglichst gering zu halten, sollten Vegetarier allerdings darauf achten, regionale Nahrungsmittel zu kaufen. Wer umweltbewusst leben möchte, sollte zudem auf einige pflanzliche Trendlebensmittel wie Quinoa oder Avocado verzichten, da diese lange Transportwege hinter sich haben, bis sie bei uns ankommen. Darüber hinaus fördert die erhöhte Nachfrage die Entstehung von Monokulturen und Bodenerosion in den Hauptanbauregionen.</p>
<p>Häufig gibt es einen bestimmten Moment im Leben eines Vegetariers, der ihn dazu bewogen hat, sich fleischlos oder sogar vegan zu ernähren. Hierzu zählen unter anderem die zahlreichen Skandale, die die Fleischindustrie in den vergangenen Jahren erschüttert haben. Nachrichten über mit Keimen verunreinigtes Fleisch und Aufnahmen von kranken oder verletzten Tieren, die trotzdem geschlachtet wurden, haben vielen Menschen den Glauben an hohe Qualitätsstandards in der fleischverarbeitenden Industrie genommen.</p>
<figure id="attachment_876" aria-describedby="caption-attachment-876" style="width: 315px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Melonenherz.jpg"><img class="wp-image-876" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Melonenherz-300x225.jpg" alt="" width="315" height="237" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Melonenherz-300x225.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Melonenherz-768x576.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Melonenherz-1024x768.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Melonenherz.jpg 1920w" sizes="(max-width: 315px) 100vw, 315px" /></a><figcaption id="caption-attachment-876" class="wp-caption-text">© silviarita / Pixabay.com</figcaption></figure>
<p><strong>Beweggründe für eine vegetarische Ernährung auf einen Blick:</strong></p>
<ul>
<li>Tierschutz</li>
<li>Gesunde Lebensweise</li>
<li>Umwelt- und Klimaschutz</li>
<li>Religiöse Gründe</li>
<li>Skandale in der Fleischindustrie</li>
<li>Abneigung gegen den Geschmack von Fleisch und Fisch</li>
</ul>
<h2><strong>Leben Vegetarier gesünder?</strong></h2>
<p>Diese Frage lässt sich mit einem klaren Jein beantworten. Verschiedene Studien zeigen, dass Vegetarier häufiger als Fleischesser auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Sie bevorzugen ökologische und nicht oder nur gering verarbeitete Lebensmittel. Beliebt sind neben Obst und Gemüse vor allem Getreide- und Hülsenpflanzenprodukte, Nüsse und Samen. Dieser Lebenswandel wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Lebenserwartung aus. Gleichzeitig sind Vegetarier besser als Fleischesser versorgt mit:</p>
<ul>
<li>Ballaststoffen</li>
<li>den Mineralien Magnesium und Kalium</li>
<li>den <a href="https://gen-gesundheit.org/vitaminmythen-im-faktencheck/">Vitaminen</a> C und E</li>
<li>Folsäure</li>
</ul>
<p>Allerdings setzt die vegetarische Ernährung tiefgreifendes Wissen über die Lebensmittel und ihre Nährstoffe voraus. Fehlt dieses Wissen, drohen im schlimmsten Fall Mangelerscheinungen. Veganer sind aufgrund ihres stark eingeschränkten Ernährungsplans besonders gefährdet. Typische Mangelerscheinungen treten unter anderem bei folgenden Nährstoffen und Spurenelementen auf:</p>
<figure id="attachment_879" aria-describedby="caption-attachment-879" style="width: 391px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Walnüsse.jpg"><img class="wp-image-879" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Walnüsse-300x200.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Walnüsse-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Walnüsse-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/10/Walnüsse-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 391px) 100vw, 391px" /></a><figcaption id="caption-attachment-879" class="wp-caption-text">© Tom Hermans / Unsplash.com</figcaption></figure>
<ul>
<li>Eisen</li>
<li>Jod</li>
<li>Omega-3-Fettsäuren</li>
<li>Protein</li>
<li>Vitamin B12</li>
<li>Vitamin D</li>
<li>Zink</li>
</ul>
<h2><strong>Eisen- und Vitamin B12-Mangel</strong><strong>                                 </strong></h2>
<p><strong>Eisen</strong></p>
<p>Eisenmangel ist eines der häufigsten gesundheitlichen Probleme bei Vegetariern und Veganern. Das lebensnotwendige Spurenelement ist zwar sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, der menschliche Körper kann Eisen aus tierischen Quellen allerdings wesentlich besser verarbeiten. Zudem ist der Eisenanteil in Pflanzen zumeist relativ gering. Größere Mengen des Spurenelements finden sich unter anderem in folgenden pflanzlichen Nahrungsmitteln:</p>
<ul>
<li>Hülsenfrüchte</li>
<li>Nüsse</li>
<li>Tofu</li>
<li>Hirse</li>
<li>Sojabohnen</li>
</ul>
<p>Um den täglichen Eisenbedarf von 15 mg (Frauen zwischen 19 und 50 Jahren) beziehungsweise 10 mg (Männer zwischen 19 und 50 Jahren) als Vegetarier decken zu können, empfehlen Mediziner, eisenhaltige pflanzliche Lebensmittel mit Vitamin-C-reicher Nahrung zu kombinieren. Der Körper kann das Eisen so besser aufnehmen. Eisenpräparate sollten nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.</p>
<p>Wenn Vegetarier nicht darauf achten, eisenreiche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, kann es leicht zu einem Eisenmangel kommen. Betroffen sind insbesondere junge, schlanke Frauen und Schwangere. Eisenmangel wiederum ist eine der häufigsten Ursachen für Blutarmut, da unser Körper das Spurenelement für die Blutbildung benötigt. Bei einem Mangel an Eisen fehlt der wichtigste Baustein für den Farbstoff der roten Blutkörperchen. Ohne das sogenannte Hämoglobin sind die roten Blutkörperchen nicht mehr in der Lage, Sauerstoff zu transportieren.</p>
<p><strong>Vitamin B12</strong></p>
<p>Das Vitamin B12 ist ein essentieller Mikronährstoff, der eine bedeutende Rolle bei der Zellteilung in unserem Körper spielt. Es kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Reich an Vitamin B12 sind unter anderem Eier, Rindfleisch, vor allem Leber, sowie bestimmte Fisch- und Käsesorten. Für Veganer und strenge Vegetarier bedeutet dies, dass sie ihren Vitamin B12-Spiegel nicht oder nicht ausreichend über die Nahrung decken können. Zwar kann die Leber den Mikronährstoff über mehrere Jahre speichern, ist der Speicher aber erst einmal leer, sind Veganer auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Ohne die Zufuhr von Vitamin B12 entwickeln sich innerhalb einiger Jahre Mangelerscheinungen wie Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Koordinationsstörungen bis hin zu Blutarmut und Depressionen.</p>
<figure id="attachment_875" aria-describedby="caption-attachment-875" style="width: 514px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Schwangerschaft.jpg"><img class="wp-image-875" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Schwangerschaft-300x214.jpg" alt="" width="514" height="367" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Schwangerschaft-300x214.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Schwangerschaft-768x547.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Schwangerschaft-1024x730.jpg 1024w" sizes="(max-width: 514px) 100vw, 514px" /></a><figcaption id="caption-attachment-875" class="wp-caption-text">© Alicia Petresc / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Vegetarische Ernährung bei Schwangeren und Kindern</strong></h2>
<p>Schwangere Frauen und Heranwachsende haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Viele Menschen bezweifeln, dass sich dieser durch eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung decken lässt. Doch sind diese Zweifel berechtigt? Ja und nein. Während eine ausgewogene ovo-lacto-vegetarische Ernährung sowohl für Jugendliche als auch für Schwangere gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, ist eine rein pflanzliche Ernährungsweise für diese Bevölkerungsgruppen nicht empfehlenswert. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung besteht ein erhöhtes Risiko für neurologische Störungen und Entwicklungsstörungen, wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft strikt vegan ernährt oder das Kind in den ersten Lebensjahren rein pflanzliche Nahrung erhält. Zudem könne die vegane Ernährungsweise bei Kleinkindern zu ernsthaften Mangelerscheinungen führen. Diese können wiederum Wachstumsverzögerungen und Störungen der Blutbildung zur Folge haben. Ihrem Kind zuliebe sollten vegan lebende Mütter also darauf verzichten, sich während der Schwangerschaft und ihr Kind in den ersten Jahren rein pflanzlich zu ernähren.</p>
<h2><strong>Fazit: Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung</strong></h2>
<p>Zum Schluss müssen wir noch die eingangs gestellte Frage beantworten, ob Vegetarier gesünder als Fleischesser leben. Es sollte klar geworden sein, dass die vegetarische Ernährung viele Tücken besitzt. Wer unüberlegt, Fleisch oder sogar alle tierischen Produkte von seinem Speiseplan streicht, riskiert ernsthafte Mangelerscheinungen und Krankheiten wie Blutarmut. Veganer sind darüber hinaus gezwungen, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.</p>
<p>Wenn Sie allerdings auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen nährstoffreichen Lebensmitteln achten, ist Vegetarismus für den Körper nicht nur unschädlich, sondern sogar förderlich. Vegetarier leiden in der Regel seltener an Übergewicht und haben eine höhere Lebenserwartung als Fleischesser. Auch ihr Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit zu erkranken, ist geringer. Alle Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung finden Sie in der folgenden Tabelle.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="307">
<h2 style="text-align: center;"><strong>Vorteile einer vegetarischen Ernährung:</strong></h2>
</td>
<td width="307">
<h2 style="text-align: center;"><strong>Nachteile einer vegetarischen Ernährung:</strong></h2>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="307">Positiver Effekt auf die körperliche Verfassung, wenn auf eine ausgewogene Ernährung geachtet wird</td>
<td width="307">Ernährungsweise setzt ausgeprägtes Wissen über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe voraus</td>
</tr>
<tr>
<td width="307">Geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen</td>
<td width="307">Bei unausgewogener und veganer Ernährung kann es zu einer Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen wie Vitamin B12, Eisen, Zink, Eiweiß und Jod kommen</td>
</tr>
<tr>
<td width="307">Geringere Wahrscheinlichkeit, an Übergewicht zu leiden</td>
<td width="307">Ernährungsweise ist nicht immer alltagstauglich, Ausgrenzung bei Restaurantbesuchen oder Festen kann die Folge sein</td>
</tr>
<tr>
<td width="307">Höhere Lebenserwartung als Fleischkonsumenten</td>
<td width="307"><strong> </strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gen-Analyse: Chancen und Visionen</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/gen-analyse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Lara Maire]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gen-Power]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stammesgeschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir wären keine Menschen, wenn uns nicht unser unbändiger Wissensdrang immer wieder nach den Ursachen und dem Warum und Woher...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir wären keine Menschen, wenn uns nicht unser unbändiger Wissensdrang immer wieder nach den Ursachen und dem Warum und Woher suchen lassen würde. In einer gewaltigen, konzertierten Aktion begannen ab 1990 Forscher, sich an die Dechiffrierung des individuellen Gencodes zu machen und damit das letzte Geheimnis des Menschen zu lüften.</strong></p>
<p>Ziel war es, alle Gene auf der DNA zu analysieren, herauszufinden, wo ein Gen anfängt, wo es aufhört, und welche Aufgabe es erfüllt. Die weitere Vision war es, Erkrankungen frühzeitig zu entdecken und zu reparieren. So wetteiferten Wissenschaftler auf der ganzen Welt, das Rätsel der genetischen Information zu entwirren. Dies war ein nicht ganz billiges Unterfangen. So kostete 1985 die Sequenzierung, also das Ablesen der einzelnen Bausteine, etwa 1 Dollar pro nachweisbarem Nukleotid. Heute machen das Analyseroboter zu einem Preis von unter einem Cent und in wesentlich kürzerer Zeit. Die Gier nach Ruhm und Profit ließ die Gelder sowohl der staatlichen als auch der privaten Institutionen und Privatpersonen stetig fließen.</p>
<h2><strong>Die Entschlüsselung der menschlichen DNA</strong></h2>
<p>Dann, nach fast zehn Jahren Arbeit, verkündete Bill Clinton zusammen mit Craig Venter von der Firma Celera Genomics am 26. Juni 2000, dass es nun endlich gelungen sei, 97 Prozent der menschlichen Erbinformation zu entschlüsseln.</p>
<p>Die Verkündung zog heftige Diskussionen nach sich. Die Gegner sahen den gläsernen Menschen kommen und befürchteten zum Beispiel die systematische Aussiebung von Menschen mit „schlechten Genen“, während die Befürworter das Ende von Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Alzheimer in erreichbarer Nähe wähnten.</p>
<figure id="attachment_843" aria-describedby="caption-attachment-843" style="width: 611px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Trisomie-21.jpg"><img class="wp-image-843 " src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Trisomie-21-300x218.jpg" alt="" width="611" height="444" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Trisomie-21-300x218.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/07/Trisomie-21.jpg 502w" sizes="(max-width: 611px) 100vw, 611px" /></a><figcaption id="caption-attachment-843" class="wp-caption-text">Freie Trisomie 21 des Gens 21. Quelle: Tenbusch, Wolfgang: Die Gen-Power-Formel. Für mehr Energie, Lebensfreude und Erfolg.</figcaption></figure>
<p>Doch bald kam die große Ernüchterung, denn schnell musste man feststellen, dass es sehr schwer war, den genauen Anfang und das Ende sowie die Funktion eines Gens zu bestimmen. So ist es bis heute nur bei ganz wenigen Erkrankungen möglich, die Ursache eindeutig auf bestimmte Gendefekte zurückzuführen. Ein Beispiel ist das Down-Syndrom, das auf einem Defekt des Chromosoms 21 beruht, bei dem das Gen in dreifacher Ausführung vorliegt, die sogenannte Trisomie 21. Ansonsten gibt es nur wenige eindeutig korrelierte Verknüpfungen zwischen Gen und Krankheit.</p>
<h2><strong>Wie weit ist die Genforschung?</strong></h2>
<p>Gen-Analysen oder Gentests sind heute schon schnell und erschwinglich zu haben. Interessanterweise hat Google in zwei Analyse-Unternehmen investiert: 23andme und Navigenics. Aber auch in Deutschland hat man bei der Firma Personal Genomics Services (PGS) in Frankfurt den Trend erkannt und bietet einen Test für den Normalverbraucher an.</p>
<p>Doch die Ergebnisse sind noch immer sehr ungenau und schickt man Tests an zwei unterschiedliche Firmen, so gibt es Abweichungen zwischen den Analysen. In den Ergebnissen werden allgemein Risikopotenziale zum Beispiel für Alzheimer und andere Krankheiten aufgezeigt. Ob diese unabwendbar sind oder nur eine Möglichkeit darstellen, die noch von vielen anderen Faktoren abhängt, das kann nur ein Facharzt für Humangenetik richtig und verantwortungsbewusst beurteilen. Deshalb sollten Sie Vorsicht im Umgang mit den eigenen genetischen Daten und deren Interpretation walten lassen!</p>
<h2><strong>Fazit:</strong></h2>
<ul>
<li>Die Genanalyse schafft nur einen Überblick über die individuelle Struktur. Sie gibt keine Auskunft über die in der Zukunft stattfindenden Genexpressionen. Diese beeinflussen wir stark durch unseren eigenen <a href="https://gen-gesundheit.org/gute-vorsaetze-neues-jahr-alter-trott-acht-einfache-tipps-fuer-ein-gesundes-neues-jahr/">Lebensstil</a>.</li>
<li>Genanalysen sind noch fehlerbehaftet und sollten nur von einem geschulten Arzt interpretiert werden.</li>
<li>Wir sind noch weit davon entfernt, gezielte genspezifische Medikamente für die breite Anwendung zu produzieren.</li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lange]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 14:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=772</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie mehr zum Thema Stress erfahren möchten, kann ich Ihnen die Blogbeiträge  &#8220;Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund arbeiten&#8221; und...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org/stress-am-arbeitsplatz-motivator-oder-krankmacher/">Stress am Arbeitsplatz: Motivator oder Krankmacher?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://gen-gesundheit.org">Gen-Gesundheit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1559891517181 container"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner "><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element  vc_custom_1559891553266" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Stress am Arbeitsplatz ist in der modernen Leistungsgesellschaft omnipräsent. Er treibt den Körper kurzfristig zu Höchstleistungen an und motiviert uns. Langanhaltender Stress am Arbeitsplatz kann dagegen zu einer großen Belastung für den Betroffenen werden und birgt ernsthafte gesundheitliche Gefahren wie <a href="https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/">Burnout</a>, Depressionen oder Herzerkrankungen. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Ich erkläre Ihnen, wie Sie chronischen Stress am Arbeitsplatz vorbeugen können.</strong></p>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Auslöser erkennen</strong></h2>
<p>Fühlen Sie sich während Ihrer Arbeit häufig gestresst? Dann sollten Sie zunächst auf die Suche nach den Stressquellen gehen. Oft gibt es nicht nur einen auslösenden Faktor. Typische Quellen für Stress am Arbeitsplatz sind:</p>
<ul>
<li>Angst vor Arbeitsplatzverlust</li>
<li>Ungesunde Arbeitszeiten (dauerhafte Überstunden, ständige Erreichbarkeit, Schichtzeit, Pendeln)</li>
<li>Dauerhafter Leistungs- und Konkurrenzdruck</li>
<li>Über- beziehungsweise Unterforderung</li>
<li>Häufige Ablenkungen</li>
<li>Hohe Verantwortung</li>
<li>Geringer Handlungsspielraum</li>
<li>Von Spannungen geprägtes Betriebsklima, Konflikte mit dem Vorgesetzten oder den Kollegen</li>
<li>Wenig oder keine Anerkennung</li>
<li>Mobbing und sexuelle Belästigung</li>
<li>Große Lärm- und Hitzebelastung am Arbeitsplatz</li>
<li>Doppelbelastung durch Arbeit und Familie, vor allem bei Alleinerziehenden und Menschen, die ihre Angehörigen pflegen</li>
<li>Eigene Erwartungshaltung und Anforderung (Stichwort: zu viel wollen)</li>
</ul>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Diese Folgen drohen</strong></h2>
<p>Viele Arbeitnehmer wünschen sich, Stress komplett aus ihrem Arbeitsalltag verbannen zu können. Häufig ist das allerdings nicht möglich und auch nicht nötig. Stress führt nämlich zu einer deutlichen Steigerung der körperlichen wie geistigen Leistung. Er motiviert uns zu Höchstleistungen – allerdings nur dann, wenn er kurzfristig ist und am Ende der Stressphase ein Erfolg steht.</p>
<p>Langanhaltender Stress am Arbeitsplatz, der nicht mit einem positiven Erlebnis verbunden ist, ist dagegen Gift für unseren Körper. Ernsthafte körperliche wie geistige Folgen drohen. Beispiele sind:</p>
<p><strong><u><u>1. Mentale Folgen:</u></u></strong></p>
<figure id="attachment_781" aria-describedby="caption-attachment-781" style="width: 545px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch.jpg"><img class="wp-image-781" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-300x200.jpg" alt="" width="545" height="363" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-300x200.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-768x512.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/08/Gespräch-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></a><figcaption id="caption-attachment-781" class="wp-caption-text">© rawpixel.com / Pexels.com</figcaption></figure>
<ul>
<li>Verschlechterung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit</li>
<li>Gereiztheit und Aggressivität</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Angstzustände</li>
<li>Burnout und Depressionen</li>
</ul>
<p><strong><u>2. Körperliche Folgen:</u></strong></p>
<ul>
<li>Magen-Darm-Probleme</li>
<li>Rücken- und Nackenschmerzen</li>
<li>Bluthochdruck</li>
<li>Herzkreislauferkrankungen</li>
</ul>
<h2><strong>Stress am Arbeitsplatz: Was Sie tun können</strong></h2>
<p>Geeignete Mittel zur Stressvorbeugung beziehungsweise -reduktion gibt es viele. Wichtig ist, dass Sie sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventive Maßnahmen treffen. Im Bereich der Verhaltensprävention sollten Maßnahmen, die den Aufbau individueller und sozialer Fähigkeiten zur Bewältigung von Stresssituationen zum Ziel haben, das Kernelement bilden. Die Verhältnisprävention beinhaltet strukturelle und organisatorische Elemente, auf die häufig nur der Arbeitgeber direkten Einfluss hat.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_tta-container" data-vc-action="collapse"><div class="vc_general vc_tta vc_tta-accordion vc_tta-color-grey vc_tta-style-classic vc_tta-shape-rounded vc_tta-o-shape-group vc_tta-controls-align-left"><div class="vc_tta-panels-container"><div class="vc_tta-panels"><div class="vc_tta-panel vc_active" id="1559890980589-0e5aaf64-c7af" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559890980589-0e5aaf64-c7af" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Belastungen reduzieren</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Lernen Sie, Prioritäten zu setzen und Ihre Arbeitszeit besser einzuteilen. Machen Sie sich dazu am besten eine Liste mit allen anstehenden Aufgaben. Bewerten Sie diese nach Ihrer Dringlichkeit. Werden Sie sich bewusst: Sie müssen nicht immer alles sofort erledigen. Ein weiterer Tipp gegen Stress am Arbeitsplatz: Erledigen Sie eine Aufgabe nach der anderen. Ständige Unterbrechungen fördern nämlich Stress. Einige Aufgaben können Sie auch guten Gewissens an Kollegen abgeben, vor allem wenn diese mit dem Thema vertrauter sind als Sie.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891023360-df7fe681-2a54" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891023360-df7fe681-2a54" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Zeitpläne aufstellen, Leistungskurven nutzen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Wenn Sie sich auf der Arbeit häufig überfordert fühlen, könnten Tages- und Wochenpläne eine Lösung für Sie sein. Denn haben Sie ihre Termine und Aufgaben klar vor Augen, können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Sie müssen nicht fürchten, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Wenn Sie Ihren Tagesplan aufstellen, sollten Sie darauf achten, wichtige und komplexe Aufgaben auf den Vormittag zu legen, da das menschliche Leistungsvermögen durchschnittlich zwischen 09:00 Uhr und 11:00 am höchsten ist. Nach dem Mittagessen fällt man nicht selten in ein Tief, das im Volksmund gern „Suppenkoma“ genannt wird. Wobei der Begriff leicht irreführend ist, denn leichte Suppen und Eintöpfe sowie Rohkost sind als Mittagessen eigentlich eine gute Wahl – „Schnitzelkoma“ wäre also zutreffender. Machen Sie nach dem Essen möglichst eine aktive Pause, in der Sie soweit möglich einen kleinen Spaziergang einlegen oder erledigen Sie Routinearbeiten.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891022190-14b09aad-c859" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891022190-14b09aad-c859" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Ruhe- und Entspannungspausen einlegen, Sport als Energiequelle nutzen </span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Viele Menschen gönnen sich in Stresssituationen keine Ruhepausen. Sie reduzieren Unterhaltungen mit Kollegen auf das Nötigste, lassen ihre Mittagspause ausfallen oder schlingen ihr Essen vor dem Rechner hastig herunter. Dieses Verhalten bildet den idealen Nährboden für psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen. Stehen Sie unter häufigem Stress am Arbeitsplatz, sollten Sie daher unbedingt kurze Ruhe- und Entspannungspausen einlegen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihrem Kopf eine Auszeit von der Arbeit gönnen. Dies gelingt am besten, wenn Sie sich nach Möglichkeit nicht an Ihrem Arbeitsplatz aufhalten. Gehen Sie mit Ihren Kollegen in die Kantine, machen Sie einen Spaziergang oder ein kleines Nickerchen. Auch sportliche Betätigung wie leichtes Fitnesstraining, Entspannungsübungen oder Meditation hilft Ihnen dabei, Ihr Stresslevel zu minimieren und negative Empfindungen abzubauen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891257634-cbb91afe-a90f" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891257634-cbb91afe-a90f" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Außerhalb der Arbeit abschalten</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Sie sollten sich nicht nur während der Arbeitszeit angemessene Ruheoasen schaffen. Genauso wichtig ist es, nach der Arbeit abzuschalten. Dabei helfen können regelmäßige Rituale wie Kochen, Sport oder ein entspanntes Frühstück, bei dem Sie gemütlich die Zeitung lesen. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, zuhause Arbeitsmails zu lesen und zu beantworten. Sie müssen auch nicht ständig erreichbar sein, das gilt nicht nur für berufliche Kommunikation. Schalten Sie nachts Ihr Handy aus, die Nacht gehört dem Schlaf.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891275650-105cd23f-c5eb" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891275650-105cd23f-c5eb" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Unterstützung suchen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Langanhaltende Stressphasen sind für Körper und Geist belastend. Uns aus dieser misslichen Lage zu befreien, liegt nicht immer in unserer Macht. Gelingt es Ihnen nicht, Ihr Stresslevel eigenständig zu reduzieren, wenden Sie sich an eine Vertrauensperson. Schildern Sie Ihre Problematik. Gemeinsam können Sie an Strategien zur Stressbewältigung arbeiten. Wenn Sie Opfer von Mobbing oder sexueller Nötigung sind, sollten Sie sich unbedingt an Ihren Vorgesetzten oder eine Person, der Sie voll und ganz vertrauen, wenden. Lassen Sie die verbalen und körperlichen Übergriffe nicht einfach über sich ergehen, werden Sie aktiv. Diese Herangehensweise bietet sich auch bei Konflikten mit Kollegen an. Ziehen Sie eine außenstehende Person hinzu. Diese kann die Situation oftmals besser einschätzen als jemand, der direkt beteiligt ist.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891299731-083bd48f-4910" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891299731-083bd48f-4910" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Inhaltsbereich</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body"></div></div></div></div></div></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2><strong><strong>Stress am Arbeitsplatz: Wie Unternehmen ihre Angestellten schützen können</strong></strong></h2>
<p>Diese Maßnahmen reichen in einigen Fällen jedoch nicht aus, um eine dauerhafte Überforderung zu regulieren. Ursächlich sind häufig grundlegende strukturelle oder organisatorische Probleme im Unternehmen. Um seinen Mitarbeiter zu entlasten, ist hier der Arbeitgeber gefragt.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_tta-container" data-vc-action="collapse"><div class="vc_general vc_tta vc_tta-accordion vc_tta-color-grey vc_tta-style-classic vc_tta-shape-rounded vc_tta-o-shape-group vc_tta-controls-align-left"><div class="vc_tta-panels-container"><div class="vc_tta-panels"><div class="vc_tta-panel vc_active" id="1559891324627-a0de06b9-12b7" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891324627-a0de06b9-12b7" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Mitarbeiterführung verbessern</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Schlechte Mitarbeiterführung zählt zu einer der häufigsten Quellen für Stress am Arbeitsplatz. Besonders fatal kann sich fehlende oder schlechte Kommunikation im Unternehmen auf die Leistung und Zufriedenheit der Arbeitnehmer auswirken. Werden Aufgaben nicht klar kommuniziert, kann es passieren, dass sich mehrere Mitarbeiter einer Aufgabe widmen oder dass diese unter den Tisch fällt. In beiden Fällen droht Kritik vom Vorgesetzten, die den Stresspegel nicht gerade reduziert. Als Vorgesetzter sollten Sie Ihren Mitarbeitern daher immer klare Anweisungen geben.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891324690-9587e37d-e8d2" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891324690-9587e37d-e8d2" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Mitarbeiter wertschätzen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Zu einer guten Mitarbeiterführung gehört auch die Wertschätzung der Angestellten. Denn werden erbrachte Leistungen nicht entsprechend gewürdigt, senkt das nicht nur auf Dauer die Motivation, sondern kann auch psychische Belastung auslösen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern daher regelmäßig positives Feedback. Wichtig ist auch, dass Sie Kritik zulassen, die Ideenvielfalt fördern und dass Sie Ihren Mitarbeitern ein Mitspracherecht und Entscheidungsspielräume bei der Aufgabenerfüllung geben.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891375372-6902440d-4fed" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891375372-6902440d-4fed" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitnehmern Ängste nehmen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Viele Arbeitnehmer plagt die Angst, ihren Job zu verlieren. Dies führt unweigerlich zu Stress. Als Vorgesetzter sollten Sie Ihren Mitarbeitern die Angst vor einem Jobverlust oder einer Versetzung nehmen. Hören Sie sich die Sorgen Ihrer Angestellten an und führen Sie regelmäßig Feedbackgespräche. Sie sollten Ihren Mitarbeiter zudem stets die neuesten Unternehmensnachrichten zukommen lassen. Informieren Sie unmittelbar über Erfolge, Zahlen, aber auch über weniger erfreuliche Entwicklungen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891391791-1be4147e-a599" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891391791-1be4147e-a599" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitszeit anpassen</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Überfordernde Arbeitspensa und Überstunden führen auf Dauer zwangsläufig zu Stress am Arbeitsplatz. Spricht der Mitarbeiter seine Überlastung nicht selbst an, s der Vorgesetzte einschreiten. Das Arbeitsschutzgesetz erlegt ihm diese Pflicht auf. Eine wirksame Gegenkraft bei Über- wie auch Unterforderung kann darin bestehen, dass das Unternehmen die Aufgaben- und Personalplanung an die aktuelle Arbeitssituation der Mitarbeiter – zum Beispiel durch die Neuverteilung von Aufgaben oder die Einstellung neuer Kollegen bzw. von Hilfskräften – anpasst. Von alleine versteht sich, dass angeordnete Überstunden immer angemessen abgegolten oder durch Urlaubsstunden ausgeglichen werden müssen. Sie beweisen Ihren Angestellten damit nicht nur Ihre Wertschätzung, sondern fördern auch deren Motivation und Konzentration.</p>

		</div>
	</div>
</div></div><div class="vc_tta-panel" id="1559891422711-6fd1be3a-7941" data-vc-content=".vc_tta-panel-body"><div class="vc_tta-panel-heading"><h4 class="vc_tta-panel-title vc_tta-controls-icon-position-left"><a href="#1559891422711-6fd1be3a-7941" data-vc-accordion data-vc-container=".vc_tta-container"><span class="vc_tta-title-text">Arbeitsumgebung verändern</span><i class="vc_tta-controls-icon vc_tta-controls-icon-plus"></i></a></h4></div><div class="vc_tta-panel-body">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Arbeitnehmer verbringen einen Großteil ihres Tages auf der Arbeit. Die dortige Anwesenheit sollte daher so angenehm wie möglich gestaltet sein. Arbeitgeber sollten darauf achten, ihren Mitarbeitern ausreichend Platz für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Der Angestellte darf sich nicht eingeengt fühlen. Auch Lärm, Kälte, Hitze oder schlechte Lichtverhältnisse können sich negativ auf das Wohlbefinden des Mitarbeiters auswirken. Klimaanlagen, Jalousien, eine gute Beleuchtung und gegebenenfalls das Aufstellen von Lärmschutzwänden in Großraumbüros können Stress am Arbeitsplatz vorbeugen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>
<p>Wenn Sie mehr zum Thema Stress erfahren möchten, kann ich Ihnen die Blogbeiträge  &#8220;<a href="https://gen-gesundheit.org/die-lebenserwartung-steigt-laenger-gesund-im-job/">Die Lebenserwartung steigt: Länger gesund arbeiten</a>&#8221; und &#8220;<a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress: Auslöser, Folgen und Möglichkeiten, ihn zu vermeiden</a>&#8221; empfehlen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Burnout erkennen: Auslöser, Symptome und Vermeidungsstrategien</title>
		<link>https://gen-gesundheit.org/burnout_erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Carsten Hinnah]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 09:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesund am Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://gen-gesundheit.org/?p=588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Burnout ist seit längerem in aller Munde, ist teilweise ein Modewort geworden. Dabei spaltet die Frage, was Burnout genau ist, noch immer die Fachwelt. Eine einheitliche Definition gibt es nicht. Meist wird Burnout als ein Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung durch chronische Überforderung beschrieben. Ein fest umrissener Symptomkatalog existiert jedoch nicht. Häufig überschneiden sich die Krankheitszeichen mit denen einer Depression. Burnout zu erkennen, ist daher schwierig. Hilfreich ist in jedem Fall, die Hintergründe des Syndroms zu kennen.</strong></p>
<h2><strong>Burnout erkennen: Begriffsdefinition und Verlaufsphasen</strong></h2>
<p>Burnout gilt nicht als medizinische Diagnose, sondern lediglich als Rahmen- oder Zusatzdiagnose. Der Begriff, der übersetzt so viel wie „ausbrennen“ bedeutet, taucht erstmals in den Siebzigerjahren in Amerika im Zusammenhang mit Problemen bei Pflegeberufen auf. Wissenschaftlich widmete sich der amerikanische Psychotherapeut Herbert Freudenberger zuerst der schwierigen Thematik. Zusammen mit Gail North definierte er zwölf Phasen im Verlauf des Burnout-Syndroms, die in ihrer Reihenfolge variieren können:</p>
<ul>
<li>extremes Leistungsstreben, um besonders hohe Erwartungen erfüllen zu können</li>
<li>Drang, sich selbst und anderen Personen etwas beweisen zu wollen</li>
<li>Überarbeitung mit Vernachlässigung persönlicher Bedürfnisse und sozialer Kontakte</li>
<li>Überspielen oder Übergehen innerer Probleme und Konflikte</li>
<li>Zweifel am eigenen Wertesystem sowie an ehemals wichtigen Dingen wie Hobbys und Freunden</li>
<li>Verleugnung entstehender Probleme, Absinken der Toleranz und Geringschätzung anderer Personen</li>
<li>Rückzug und dabei Meidung sozialer Kontakte bis auf ein Minimum</li>
<li>offensichtliche Verhaltensänderungen, fortschreitendes Gefühl der Wertlosigkeit, zunehmende Ängstlichkeit</li>
<li>Entpersonalisierung durch Kontaktverlust zu sich selbst und zu anderen Personen; das Leben verläuft zunehmend funktional und mechanistisch</li>
<li>innere Leere und verzweifelte Versuche, diese Gefühle durch Überreaktionen wie beispielsweise durch Sexeskapaden, übermäßiges Essen oder Drogen und Alkoholmissbrauch zu überspielen</li>
<li>Depression mit Symptomen wie Gleichgültigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Perspektivlosigkeit</li>
<li>erste Gedanken an einen Suizid als Ausweg aus dieser Situation; akute Gefahr eines mentalen und physischen Zusammenbruchs</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Alarmzeichen</strong></h2>
<p>Ende des vergangenen Jahrhunderts entwickelte die amerikanische Psychologin Christina Maslach das Maslach Burnout Inventory, den bis heute am häufigsten verwendeten Fragebogen, um das Burnout-Syndrom zu diagnostizieren. Als Hauptmerkmale definiert sie emotionale Erschöpfung, Gleichgültigkeit und Zynismus sowie verringerte Leistungsfähigkeit. Weitere körperliche wie geistige Anzeichen, die auf Burnout hindeuten können, sind:</p>
<ol>
<li><u><u><u>Körperliche Alarmsignale:</u></u></u>
<p><figure id="attachment_590" aria-describedby="caption-attachment-590" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging.jpg"><img class="wp-image-590" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg" alt="" width="470" height="705" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-200x300.jpg 200w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-768x1151.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Jogging-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></a><figcaption id="caption-attachment-590" class="wp-caption-text">© Clique Images / Unsplash.com</figcaption></figure></li>
</ol>
<ul>
<li>Anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und Energiemangel</li>
<li>Schlafstörungen</li>
<li>Konzentrationsstörungen, Neigung zu Tagträumen und Unproduktivität</li>
<li>Gedächtnisschwäche</li>
<li>Verspannungen, vor allem in der Hals- und Schultermuskulatur, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen</li>
<li>Tinnitus und Hörsturz</li>
<li>Immunschwäche und häufige Erkältungen</li>
<li>Magen-Darm-Beschwerden</li>
<li>erhöhter Puls und Blutdruck</li>
<li>sexuelle Probleme und mangelnde Lust</li>
<li>Gesteigerter Hang zu Süchten</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Geistige Alarmsignale:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>verringerte emotionale Belastbarkeit</li>
<li>leichte Reizbarkeit</li>
<li>Gefühl der Niedergeschlagenheit und Entmutigung</li>
<li>Desillusion und Frustration</li>
<li>Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht</li>
<li>Gefühl der inneren Leere</li>
<li>vermindertes Einfühlungsvermögen</li>
<li>Gefühl der Überforderung</li>
<li>mangelnde Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen</li>
<li>Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen</li>
</ul>
<h2><strong>Burnout erkennen: Mögliche Ursachen</strong></h2>
<p>Bei der Entstehung des Burnout-Syndroms spielen sowohl äußere Umstände als auch die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen eine Rolle. Typische Auslöser können sein:</p>
<ol>
<li><u>Äußere Umstände:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>hohe Arbeitsbelastung und <a href="https://gen-gesundheit.org/stress_ausloeser/">Stress</a></li>
<li>prekäre Arbeitsbedingungen (Befristungen, Leih- und Zeitarbeit, Niedriglohn, Überstunden, Schichtsystem, eingeschränkte Arbeitnehmerschutzrechte)</li>
<li>finanzielle Probleme</li>
<li>fehlendes oder wenig positives Feedback</li>
<li>ständige Konfrontation mit Problemen</li>
<li>zu hohe oder unklare Erwartungen und Zielvorgaben</li>
<li>mangelhafte Arbeitsorganisation, Strukturen und Rahmenbedingungen</li>
<li>schlechte Teamarbeit, Konflikte und Kompetenzgerangel</li>
<li>Überforderung durch zu komplexe oder sich ständig ändernde Aufgaben</li>
<li>drohender Arbeitsplatzverlust</li>
<li>prekäre Familienverhältnisse</li>
</ul>
<ol start="2">
<li><u>Charaktereigenschaften:</u></li>
</ol>
<ul>
<li>sehr hohe Ideale, übergroßer Ehrgeiz</li>
<li>Perfektionismus</li>
<li>Angst vor Ablehnung</li>
<li>Angst, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen</li>
<li>Angst vor Versagen und Kritik</li>
<li>Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung</li>
<li>Ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein</li>
</ul>
<h2><strong>Genetische Disposition</strong></h2>
<p>Eine weitere Risikoquelle für die Entstehung des Burnout-Syndroms liegt in unseren  Genen. Es gilt als erwiesen, dass die die Anfälligkeit für eine psychische Krankheit zu einem gewissen Grad vererbbar ist. Forscher gehen beispielsweise davon aus, dass das Auftreten einer Depression zu circa 70 Prozent genetisch bedingt ist und nur zu etwa 30 Prozent von der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation beeinflusst wird. 2012 wies die Arbeitsgruppe um die schwedische Forscherin Pia Svedberg in einer Zwillingsstudie nach, dass auch Burnout eine erbliche Komponente besitzt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass das Burnout-Syndrom zu rund einem Drittel auf das Konto der Gene geht.</p>
<figure id="attachment_591" aria-describedby="caption-attachment-591" style="width: 554px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg"><img class="wp-image-591" src="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg" alt="" width="554" height="277" srcset="https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-300x150.jpg 300w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-768x384.jpg 768w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik-1024x512.jpg 1024w, https://gen-gesundheit.org/wp-content/uploads/2019/01/Genetik.jpg 1920w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /></a><figcaption id="caption-attachment-591" class="wp-caption-text">© geralt / Pixabay.com</figcaption></figure>
<h2><strong>Burnout erkennen: Behandlungsmethoden</strong></h2>
<p>Die Behandlungsmethode bei einer Burnout-Symptomatik unterscheidet sich je nach Belastungsausprägung und Persönlichkeit des Betroffenen. Zu Beginn der Symptomatik hilft eventuell noch eine längere Erholungsphase oder ein Arbeitsplatzwechsel. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, sollten sich die Betroffenen einer gezielten Psychotherapie unterziehen. Diese hilft dem Patienten dabei, die Ursachen des Syndroms zu erkennen und die Zusammenhänge zwischen seiner psychischen Verfassung und seiner Lebensführung und/oder Arbeit zu verstehen. Grundsätzlich gibt es mehrere Therapieprogramme mit unterschiedlichen Maßnahmen. Burnout-Betroffene können sich ambulant therapieren lassen, eine Tagesklinik aufsuchen oder sich stationär im Rahmen einer Kur oder psychiatrischen Behandlung behandeln lassen. Die Entscheidung bleibt dem Patienten überlassen.</p>
<p>Derzeit gibt es drei Therapieschulen, die in Deutschland von den Krankenkassen zugelassenen sind: die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Psychoanalyse. Die Verhaltenstherapie zielt darauf ab, bestimmte Verhaltensmuster des Burnout-Patienten nachhaltig zu verändern. Betroffene erlernen beispielsweise, ihre Ansprüche an sich selbst herabzusetzen oder Kritik anzunehmen. Darüber hinaus erlernt der Patient eine gesunde und geordnete Lebensführung. Auch konkrete Maßnahmen zur Stressbewältigung werden besprochen und angewendet. Bei der tiefenpsychologisch fundierten Therapie und Psychoanalyse schaut der Psychologe verstärkt auf die tieferliegenden Gründe für das Verhalten des Patienten geschaut. Zum Beispiel: Gibt es einen Auslöser in der Kindheit, warum der Patient starke Selbstzweifel hat?</p>
<p>Große Vorteile für die Erholungschancen von Burnout-Betroffenen bietet in der Regel ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Kur- oder psychiatrischen Klinik. Hier kann sich der Patient voll auf sich selbst konzentrieren kann, ohne seinen alltäglichen Pflichten nachkommen zu müssen. Die Kliniken setzen bei der Behandlung unter anderen auf Einzel- und Gruppegespräche, Sport und Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation sowie Ergo- und Kunsttherapien.</p>
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